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Welche Arten der Anwendung gibt es ?

Vitamin C in kristalliner Form

Grundsätzlich kann der Körper bei der Anwendung von normalem Vitamin C in Pulverform oder in Form von Tabletten und Kapseln über das Vitamin C verfügen - jedoch ist die Menge an Vitamin C, die zur Wirkung kommt, je nach Anwendung dieser Präparate sehr unterschiedlich.

Erfolgt eine Nahrungsergänzung von Vitamin C in kristalliner Form nur 1-3mal am Tag, so wird der Körper kurzfristig regelrecht mit Vitamin C "bombardiert". Da er aber keine Möglichkeit besitzt Vitamin C zu speichern, wird überschüssiges Vitamin C sofort wieder ausgeschieden. Der schnellen Aufnahme des Vitamins folgt eine ebenso schnelle Abgabe, wobei wenig von der Substanz tatsächlich wirken konnte (214).

Der Grund hierfür ist, daß Vitamin C in der Niere filtriert und anschließend ins Blut aufgenommen wird. Bei hohen Vitamin-C-Konzentrationen im Blutplasma (über 0,9 mg/dl) sind hier allerdings Grenzen gesetzt: die Ausscheidung an Vitamin C über den Harn erhöht sich dann beträchtlich (90); oder anders formuliert: die Nierenschwelle wird bei hohen Vitamin-C-Konzentrationen überschritten.

Levine et al. gaben 1996 Studienergebnisse bekannt, wonach bei Vitamin-C-Dosierungen von
weniger als 100 mg bei sechs von sieben freiwilligen Studienteilnehmern keine Abgabe von Vitamin C über die Niere erfolgte;
bei 200 mg die Hälfte des Vitamin C mit dem Harn ausgeschieden wurde;
bei 500 - 1250 mg nahezu eine gänzliche Ausscheidung bei allen Teilnehmern erfolgte.

Hier kann nur Abhilfe geschaffen werden, indem Vitamin C in kleinen Dosierungen verteilt alle 2 Stunden dem Körper zugeführt wird. Nur so kann über die Zufuhr der kristallinen Präparate ein gleichmäßiger Blutplasmaspiegel an Vitamin C erreicht werden. Dies ist nur bei Langzeitpräparaten gewährleistet.