Therapiebegleitend bei Erkrankungen

Methämoglobinämie

Zusätzlich zu konventionellen medizinischen Therapien kann durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung oft positiv auf den Verlauf von Erkrankungen und die Krankheitssymptome Einfluß genommen werden (214):

Einerseits können die Funktionen des Vitamin C therapeutisch genutzt werden, wie es beispielsweise bei der Wundheilung der Fall ist.
Andererseits kann ein gestörter Vitamin-C-Stoffwechsel infolge von Krankheit oder medizinischer Behandlung (z.B. bei Dialyse) durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.

Die Hauptwirkung von Vitamin C leitet sich aus therapeutischer Sicht von seiner Wirkung als Antioxidans ab.
Von großer Bedeutung ist, daß Vitamin C bei Erkrankungen in hohen Dosierungen (möglichst in Form von Vitamin-C-Langzeitpräparaten) zugeführt wird, damit dem erhöhten Bedarf entsprochen werden kann.

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Anreicherung des sogenannten Methämoglobins. Ursache hierfür ist die Oxidation von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, durch verschiedene giftige Substanzen (z. B. Nitrit oder Anilin). Symptome sind unter anderem Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot und Kollaps.

Gabel et al. zeigten in ihrer Studie, daß Vitamin C in Dosen von 500 - 1000 mg/pro Tag zu einer raschen Absenkung des oxidierten Hämoglobins führt (74).