Therapiebegleitend bei Erkrankungen

Herzinsuffizienz

Zusätzlich zu konventionellen medizinischen Therapien kann durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung oft positiv auf den Verlauf von Erkrankungen und die Krankheitssymptome Einfluß genommen werden (214):

Einerseits können die Funktionen des Vitamin C therapeutisch genutzt werden, wie es beispielsweise bei der Wundheilung der Fall ist.
Andererseits kann ein gestörter Vitamin-C-Stoffwechsel infolge von Krankheit oder medizinischer Behandlung (z.B. bei Dialyse) durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.

Die Hauptwirkung von Vitamin C leitet sich aus therapeutischer Sicht von seiner Wirkung als Antioxidans ab.
Von großer Bedeutung ist, daß Vitamin C bei Erkrankungen in hohen Dosierungen (möglichst in Form von Vitamin-C-Langzeitpräparaten) zugeführt wird, damit dem erhöhten Bedarf entsprochen werden kann.

Die Herzmuskelschwäche macht sich durch vielfältige Krankheitserscheinungen bemerkbar. Die wichtigste Rolle spielen dabei Stauungsvorgänge im Körper, die darauf zurückgehen, daß der Blutstrom und damit der Flüssigkeitstransport im Körper erheblich beeinträchtigt ist. Es kommt zu einem Anschwellen der Beine und Füße, da das Herz nicht mehr ausreichend in der Lage ist, das Blut aus den unteren Körperpartien wieder hochzupumpen, wodurch Flüssigkeit aus den sich erweiternden Venen herausgepreßt wird.

Die verminderte Pumpleistung des Herzens hat unter anderem Folgen für die Nierenfunktion, deren Aufgabe es ist, überflüssiges Wasser aus dem Körpergewebe in den Urin zu filtern. Die Filterfunktion der Nieren ist abhängig von einem optimalen Blutdruck. Ist der Blutdruck zu niedrig, was bei Herzinsuffizienzpatienten meist der Fall ist, wird zu wenig Wasser ausgefiltert, und es kommt zu Wasseransammlung im Körper. Um dem Körper die Ausscheidung überflüssigen Wassers zu erleichtern, verschreibt der Arzt in der Regel Entwässerungstabletten (z.B. Diuretika).

Hier kann nun ein verhängnisvoller Kreislauf einsetzen: Diuretika schwemmen nämlich nicht nur Wasser aus dem Körper, sondern auch einen Großteil der wasserlöslichen Mikronährstoffe, wozu insbesondere Vitamin C, die B-Vitamine sowie wichtige Mineralien und Spurenelemente zählen. Dies kann für den Körper weitere fatale Folgen haben.

Die Lösung des Problems liegt natürlich nicht im Weglassen der Diuretika, sondern in der Ergänzung mit Vitamin C und den anderen ausgeschwemmten Mikronährstoffen.