Therapiebegleitend bei Erkrankungen

Magengeschwüre / Darmgeschwüre

Zusätzlich zu konventionellen medizinischen Therapien kann durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung oft positiv auf den Verlauf von Erkrankungen und die Krankheitssymptome Einfluß genommen werden (214):

Einerseits können die Funktionen des Vitamin C therapeutisch genutzt werden, wie es beispielsweise bei der Wundheilung der Fall ist.
Andererseits kann ein gestörter Vitamin-C-Stoffwechsel infolge von Krankheit oder medizinischer Behandlung (z.B. bei Dialyse) durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.

Die Hauptwirkung von Vitamin C leitet sich aus therapeutischer Sicht von seine Wirkung als Antioxidans ab.
Von großer Bedeutung ist, daß Vitamin C bei Erkrankungen in hohen Dosierungen (möglichst in Form von Vitamin-C-Langzeitpräparaten) zugeführt wird, damit dem erhöhten Bedarf entsprochen werden kann.

Schon vor längerer Zeit wurde bei Patienten mit Magengeschwüren ein Mangel an Vitamin C beobachtet. Zahlreiche neuere Berichte über die Anwendung des Vitamins C bei Magengeschwüren zeigen, daß die Verabreichung höherer Dosen dieses Vitamins sowohl prophylaktischen als auch therapeutischen Wert hat. Über Erfahrungen auf diesem Gebiet berichtet Stone (191).

Ausgangspunkt für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre ist häufig ein Heliobacter pylori-Befall (179). Etwa 50% aller Europäer ist von diesem Bakterium befallen. Es gilt als Auslöser von Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüren und sogar Magen- und Darmkrebs.

Vitamin C wirkt dieser Gefahr entgegen. Gründe:
Heliobacter-pylori-Befall führt zu einem ausgeprägten Vitamin-C-Verlust im Magensaft (112).
Vitamin C hemmt die Urease-Aktivität (84), (139),
hemmt die Nitrosamin-Bildung,
"entschärft" das Ascorbyl-Radikal (171),
senkt die Gastrin Freisetzung (72) und
reguliert den Prostaglandin-Haushalt.