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| Einerseits können die Funktionen des Vitamin C therapeutisch genutzt werden, wie es beispielsweise bei der Wundheilung der Fall ist. |
| Andererseits kann ein gestörter Vitamin-C-Stoffwechsel infolge von Krankheit oder medizinischer Behandlung (z.B. bei Dialyse) durch eine Vitamin-C-Nahrungsergänzung ausgeglichen werden. |
Die Hauptwirkung von Vitamin C
leitet sich aus therapeutischer Sicht von seine Wirkung als Antioxidans
ab.
Von großer Bedeutung ist, daß Vitamin C bei Erkrankungen
in hohen Dosierungen (möglichst in Form von Vitamin-C-Langzeitpräparaten)
zugeführt wird, damit dem erhöhten Bedarf entsprochen werden
kann.
Schon vor längerer Zeit wurde bei Patienten mit Magengeschwüren ein Mangel an Vitamin C beobachtet. Zahlreiche neuere Berichte über die Anwendung des Vitamins C bei Magengeschwüren zeigen, daß die Verabreichung höherer Dosen dieses Vitamins sowohl prophylaktischen als auch therapeutischen Wert hat. Über Erfahrungen auf diesem Gebiet berichtet Stone (191).
Ausgangspunkt für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre ist häufig ein Heliobacter pylori-Befall (179). Etwa 50% aller Europäer ist von diesem Bakterium befallen. Es gilt als Auslöser von Magenschleimhautentzündung, Magen- und Darmgeschwüren und sogar Magen- und Darmkrebs.
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Vitamin
C wirkt dieser Gefahr entgegen. Gründe:
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| Heliobacter-pylori-Befall führt zu einem ausgeprägten Vitamin-C-Verlust im Magensaft (112). |
| Vitamin C hemmt die Urease-Aktivität (84), (139), |
| hemmt die Nitrosamin-Bildung, |
| "entschärft" das Ascorbyl-Radikal (171), |
| senkt die Gastrin Freisetzung (72) und |
| reguliert
den Prostaglandin-Haushalt.
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Viele Gründe, die für eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung zum Schutz des Magen-/Darmtraktes sprechen.