Schützt Vitamin C vor Erkrankungen ?Viren und BakterienIrving Stone, Arzt und Vitamin-C-Forscher, führt über das Vitamin C im Zusammenhang mit von Bakterien verursachten Krankheiten aus: "1. Es tötet Bakterien ab oder wirkt bakteriostatisch und tötet pathogene Organismen oder verhindert deren Wachstum. 2. Es entgiftet die bakteriellen Toxine und Gifte und macht sie unschädlich. 3. Es lenkt die Phagozytose und hält sie aufrecht. 4. Es ist harmlos und nicht toxisch, und es kann in den großen Dosen verabreicht werden, die notwendig sind, um die oben genannten Wirkungen zu erzielen; dies ohne den Patienten zu gefährden." (191) 1935 berichtete Doktor Claus W. Jungeblut als erster, daß eine durch hohe Dosen erreichte Konzentration des Vitamin C im menschlichen Körper das Poliomyelitisvirus inaktiviert und ihm damit die Fähigkeit nimmt, Lähmungen zu erzeugen (116). Er, wie auch weitere Forscher, zeigten, daß das Vitamin C das Herpesvirus, das Hepatitisvirus und andere Viren inaktivieren kann. Die antivirale Wirkung des Vitamins C ist auch von Murata et al. untersucht worden. Als Modell verwendeten sie Viren, die Bakterien infizieren und zeigten auf, daß diese Viren durch einen von freien Atomgruppierungen ausgelösten Mechanismus neutralisiert werden (150). Viele Forscher berichten, Vitamin C habe sich nicht nur gegen Viren als wirksam erwiesen, sondern es inaktiviere außerdem auch Bakterien. Eine der ersten Studien mit diesem Ergebnis wurde von Boissevain und Spillane vorgelegt. Die Wissenschaftler zeigten, daß eine Ascorbinsäurekonzentration von 1 mg pro Deziliter im menschlichen Blut das Wachstum von Kulturen des Tuberkulosebakteriums verhindert (26). Es gibt auch Berichte über die Wirksamkeit der Ascorbinsäure bei der Inaktivierung vieler anderer Bakterien und ihrer Toxine, unter anderem des Diphtherie-, Tetanus-, Staphylokokken- und Dysenterietoxins und der Bakterien, die den Typhus, den Starrkrampf und Straphylokokkeninfektionen verursachen. Darüber berichtet Stone (191). Auch Klenner und McCormick et al. berichten von beachtlichen Erfolgen bei der Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen bei Menschen, wenn sie mit hohen Dosen Vitamin C behandelt werden (120). Als Dr. Fukomi Morishige als Thoraxchirurg und Chef eines Krankenhauses in der japanischen Stadt Fukuoka arbeitete, gab er einigen seiner Patienten, die Bluttransfusionen bekommen hatten, verhältnismäßig große Dosen Vitamin C. Dabei stellte er fest, daß diese Patienten nicht an Serumhepatitis erkrankten; der Prozentsatz von Hepatitisinfektionen bei ähnlichen Patienten, die kein Vitamin C bekommen hatten, lag bei 7 %. 1978 berichteten Morishige und Murata über ihre Beobachtungen an 1.537 chirurgischen Patienten, die in den Jahren 1967 bis 1976 im Torikai-Krankenhaus in Fukuoka Bluttransfusionen bekommen hatten. Von 170 Patienten, die nur wenig oder gar kein Vitamin C bekommen hatten, erkrankten elf an Hepatitis, also 7 %, während von den 1.367 Patienten, die täglich 2 bis 6 g Vitamin C erhalten hatten, nur 3 eine Hepatitis bekamen. Aus diesen Zahlen ergibt sich, daß 93 % durch das Vitamin C vor den Gefahren der Hepatitis bewahrt wurden (145). Vitamin C schützt die Leber auf verschiedene Weise. Es entgiftet Substanzen, die eine toxische Hepatitis verursachen können. Durch diesen Mechanismus wird auch der Schaden verringert, den die Leber durch das Zigarettenrauchen und übermäßigen Alkoholgenuß erleiden kann. Vitamin C trägt durch die Stärkung des Immunsystems dazu bei, virale und bakterielle Infektionen der Leber zu verhindern und wirkungsvoll zu behandeln. Ein amerikanischer Arzt, der sehr große Erfahrungen mit dem Vitamin C und Viruserkrankungen hat, ist Doktor Robert Fulton Cathcart. 1981 berichtete er über seine Beobachtungen an immerhin 9.000 Patienten, die er mit großen Dosen Vitamin C behandelt hatte. Er stellte fest, daß das Vitamin C seine größte Wirkung entfaltet, wenn es als Ergänzung der angemessenen konventionellen Therapie verabreicht wird, wenn notwendig in Dosen, die an der obersten Verträglichkeitsgrenze liegen (39). Cathcart beobachtete, daß schwerkranke Patienten im allgemeinen sehr hohe Dosen Vitamin C vertragen, die verringert werden können, wenn sich der Zustand des Patienten bessert. Er war überrascht festzustellen, daß die Obergrenze bei einigen schwerkranken Patienten täglich über 200 g (!) lag. Wenn er die Krankheit nach einigen Tagen in den Griff bekommen hatte, ging diese Grenze auf die normalen Werte von 4-15 g täglich zurück. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, daß zur Zeit dieser Beobachtungen Vitamin C nicht in Form von Langzeitpräparationen verabfolgt werden konnte. Bei dieser Art der Zubereitung können die Dosen erheblich niedriger sein.
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