Bei älteren
Frauen kann mit zusätzlich zur Nahrung zugeführtem Vitamin
C die Knochendichte erhöht werden. So das Ergebnis einer 1997
von amerikanischen Forschern vorgestellten Kohortenstudie
mit 994 Frauen. Es wurde festgestellt, daß Vitamin C die
Bildung von Prokollagen sowie die Kollagen-Synthese, und damit zwei
wichtige Vorläufermoleküle für die Knochenmatrix, stimuliert.
Nach Angaben
der Forscher waren die Frauen der Studie zwischen 50 und 98 Jahre
alt (Durchschnitt: 73 Jahre). 85 % von ihnen hatten über mehr
als drei Jahre pro Tag im Mittel 500 mg Vitamin C zu sich genommen.
Die meisten davon supplementierten Vitamin C jedoch über einen
wesentlich längeren Zeitraum, nämlich im Durchschnitt über
12,5 Jahre.
Bei der Auswertung
der Knochendichte nach 3jähriger Vitamin-C-Einnahme wurde das
Alter, der Body-Mass-Index
(BMI) und die tägliche Calcium-Aufnahme berücksichtigt.
Bei den Frauen, die täglich zusätzlich zu ihrer Nahrung
Vitamin C zu sich nahmen, wurde im Gegensatz zur Kontrollgruppe ohne
zusätzliches Vitamin C eine signifikant höhere Knochendichte
gemessen. So sei die Dichte bei den Vitamin-C einnehmenden Frauen,
gemessen unter anderem am Oberschenkelhals und am Hüftknochen,
3 % dichter gewesen als bei Frauen ohne Supplementierung. Eine ebenfalls
signifikant höhere Knochendichte sei bei Frauen mit Östrogen-Substitution
gefunden worden. Die Effekte der beiden Substanzen hätten sich
gegenseitig verstärkt: Am höchsten sei die Knochendichte
bei Frauen gewesen, die Östrogen substituierten und täglich
Vitamin C ergänzend zu sich nahmen (146).