1964 berichtete
Greenwood, klinischer Professor für Neurochirurgie am Baylor
University College of Medicine, wie sich nach seinen Beobachtungen
hohe Dosen Ascorbinsäure auf die Erhaltung der Integrität
von Zwischenwirbelscheiben auswirkten und welchen Wert sie für
die Verhütung von Rückenbeschwerden hatten.
Er
empfahl die Verabreichung von 500 mg täglich und eine Erhöhung
der Dosis auf 1000 mg, wenn Rückenbeschwerden auftraten oder mit
schwerer körperlicher Arbeit bzw. anstrengender sportlicher Betätigung
zu rechnen war. Bei den meisten Patienten habe sich gezeigt, daß
die Muskelschmerzen nach körperlichen Anstrengungen durch diese
Dosen Ascorbinsäure wesentlich gemildert wurden, sie jedoch wieder
auftraten, wenn Vitamin C abgesetzt wurde.
Aus seinen Beobachtungen von mehr als 500 Fällen schloß
er, es könne "mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, daß
ein wesentlicher Prozentsatz von Patienten mit frischen Bandscheibenschäden
nicht operiert werden müßten, wenn er große Dosen
Vitamin C einnähme. Viele dieser Patienten setzten das Vitamin
C nach wenigen Monaten oder Jahren ab, und die Symptome zeigten sich
erneut. Sobald sie das Vitamin C wieder einnahmen, verschwanden die
Symptome". (87)