Eine Makula-Degeneration
geht mit einem Sehschärfeverlust durch Eiweißablagerungen
in der Netzhaut einher. Etwa vier Millimeter neben dem Sehnerveneintritt
in die Netzhaut des Auges liegt der sogenannte gelbe Fleck (Macula
lutea), auf dem die Sinneszellen so dicht angeordnet sind, daß
hier ein besonders scharfes Sehen möglich ist. Mit zunehmendem
Lebensalter lagern sich ausgerechnet an dieser Stelle nicht selten
spezielle Eiweißkörper ab, was zur Folge hat, daß
der Betroffene nach und nach den mittleren Bereich des Gesichtsfeldes
verliert und nur noch mit den äußeren Netzhautbereichen
etwas erkennen kann. Scharfes Sehen, wie es zum Beispiel zum Lesen
erforderlich ist, ist dann nicht mehr möglich.
Die Eye Disease
Case Control Study Group lieferte einen Hinweis dafür, daß
das Risiko für eine Makula-Degeneration
bei Blut-Vitamin-C-Spiegeln von 0,7-1,6
mg% nur ein Drittel bis die Hälfte so hoch ist wie bei Blutspiegeln
unter 0,7 mg% (64).