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| Mundhöhlenkrebs. So wird nachgewiesen, daß ausreichend Vitamin C vor Krebserkrankungen im Mund- und Schlundbereich schützt (24), (135), (23). |
| Speiseröhrenkrebs. Untersuchungen zeigen, daß bei einer erhöhten Vitamin-C-Zufuhr, u.a. durch den Verzehr vieler Früchte, die Erkrankungshäufigkeit an Speiseröhrenkrebs sinkt (58), (138), (23), (41). |
| Magenkrebs. Der Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Aufnahme und Magenkrebs ist sehr deutlich; die Häufigkeit dieser Erkrankung ist bei einer regelmäßig ausreichenden Vitamin-C-Zufuhr signifikant vermindert (24), (32), (211), (23), (128), (41). Kernaussage der Forscher: Personen mit niedrigem Vitamin-C-Serumspiegel haben ein erhöhtes Magenkrebsrisiko. |
You et al. untersuchten 1988 den Zusammenhang zwischen der Zufuhr verschiedener Nahrungsmittel und dem Erkrankungsrisiko an Magenkrebs. Hierfür wurden einerseits 564 Magenkrebspatienten aus Linqu, einer Stadt im Nordosten Chinas, wo die Erkrankungsrate an Magenkrebs ungewöhnlich hoch ist, zu ihren jeweiligen Ernährungsgewohnheiten befragt. Dem gegenüber standen 1.131 Kontrollpersonen. Die Autoren stellten fest, daß das Erkrankungsrisiko um so niedriger war, je mehr stark Vitamin-C-haltige Früchte und vor allem Gemüse verzehrt wurden. So war das Risiko in der Personengruppe, die am meisten Gemüse verzehrte, um mehr als die Hälfte niedriger gegenüber der Gruppe, in welcher der Gemüseverzehr am niedrigsten lag (211).
Von Bjelke (22) wurden Untersuchungen an 30.000 Personen aus den USA und Norwegen durchgeführt: Auch hier konnte gezeigt werden, daß ein zu geringer Verzehr von Obst mit einer erhöhten Häufigkeit an Magenkrebs einhergeht.
Bei Patienten mit chronischer Gastritis ist der Vitamin-C-Gehalt im Magen deutlich reduziert. Bei einer Infektion mit Heliobacter pylori vermindert sich die Vitamin-C-Konzentration im Magen deutlich, so die Autoren einer diesbezüglichen Arbeit (112). Dadurch werde möglicherweise das Entstehen von Magenkrebs begünstigt (Expertenkommission der WHO), denn bei einer verminderten Vitamin-C-Konzentration könnten Mutagene und Karzinogene die Magenschleimhaut angreifen.
Erhöhte Vitamin-C-Konzentrationen "vernichten" mutagene Substanzen im Körper. Der Beweis dafür wurde erbracht durch Messung der über den Stuhl ausgeschiedenen mutagenen Substanzen (205).
| Bauchspeicheldrüsenkrebs. In verschiedenen Studien wurde der Schutzeffekt von Vitamin C vor Pankreaskrebs aufgezeigt (23). |
| Gebärmutterhalskrebs. Erhöhte Vitamin-C-Plasma- spiegel scheinen das Risiko einer Erkrankung an dieser Krebsart um 60% zu verringern (28). Verschiedene Forscher weisen in Studien auf die Zusammenhänge zwischen regelmäßiger Vitamin-C-Einnahme und dem damit verminderten Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, hin (200), (96), (199), (2). Viele Untersuchungen haben ergeben, daß Patientinnen mit dieser Krebsart signifikant erniedrigte Vitamin-C-Plasmaspiegel aufweisen. |
| Brustkrebs. 13 Studien befaßten sich mit der Frage, ob Vitamin C vor Brustkrebs schützen kann (212), (103). Die Forscher kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, daß es eine deutliche inverse Beziehung zwischen Vitamin-C-Spiegeln und der Entstehung dieser Krankheit gibt und folgern, daß ständig konstant hohe Vitamin-C-Spiegel vor Brustkrebs schützen können. |
| Lungenkrebs, Nierenkrebs, Hautkrebs. In einer bereits 1988 veröffentlichten Arbeit von Chen et al. wird betont, daß ausreichende regelmäßige Vitamin-C-Zufuhr die Entstehung dieser Krebserkrankungen zu hemmen vermag. Weiter wird in dieser Arbeit festgestellt, daß Vitamin C die Entstehung kanzerogener Nitrosamine hemmt (41). |
| Dickdarmkrebs, Mastdarmkrebs, Blasenkrebs. In einer 1994 von Ferraroni et al. veröffentlichten Studie wird festgestellt, daß Vitamin C und Beta-Carotin vor Dickdarmkrebs und Mastdarmkrebs schützen können (66). Bezüglich Dickdarmkrebs und Blasenkrebs bei Frauen kamen Shibata et al. 1992 zum gleichen Ergebnis. An der Studie nahmen insgesamt 11.580 Probandinnen teil (185). |
| Dickdarmadenom. In einer Doppelblind- und Placebo-kontrollierten Studie konnten Bussey et al. nachweisen, daß die Einnahme von 3 g Vitamin C pro Tag zu einer Rückbildung der Polypen führt (34). Zu ähnlichen Ergebnissen kam 1992 eine Forschergruppe um Paganelli, die allerdings zusätzlich noch die Vitamin A und E verabreichten (160). |
Eine Äußerung des "National Cancer Institute", USA, Abteilung für Krebsvorsorge darf hier in diesem Rahmen nicht fehlen:
"Was Krebserkrankungen im Bereich von Speiseröhre, Kehlkopf, Mundhöhle und Bauchspeicheldrüse angeht, gibt es fundierte Hinweise auf eine Schutzfunktion von Vitamin C oder anderen, in Obst und Gemüse enthaltenen Substanzen. Ähnliches gilt für Magen- und Mastdarmkrebs, Brust- und Gebärmutterhalskrebs." (49)
Zu nennen sind (214):
| Die Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems, das durch Vitamin C gestärkt wird und ein besseres Vorgehen gegen Krebszellen möglich macht. |
| Die Radikalfängerfunktion - denn Radikale können bei der Krebsentstehung beteiligt sein. |
| Der
Abbau toxischer Substanzen. Vitamin C reagiert in Zusammenarbeit
mit den Enzymen der Leber mit diesen Substanzen oft durch
Hydroxylierung
und
verwandelt sie in andere, nichttoxische
Substanzen, die dann mit dem Urin ausgeschieden werden. Nitrite
und Nitrate in Lebensmitteln, wie Speck und anderen geräucherten
Fleischsorten, reagieren im Magen in Verbindung mit den Aminen
im Mageninhalt und bilden Nitrosamine, die als Karzinogene
Krebs verursachen können. Vitamin C zerstört Nitrite
und Nitrate und hemmt so die Bildung von Nitrosaminen.
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