Senkung der Schwermetallbelastungen

Vitamin C kann die schädigende Wirkung von Blei, Cadmium und Quecksilber verringern (164). Unter Vitamin C wird u.a. die Aufnahme dieser Stoffe in das Blut verringert (69). Es hält die Schwermetalle im Körper in Lösung, damit sie ausgeschieden, statt in den Geweben gespeichert zu werden (164).

Auch die toxischen Wirkungen von ChromIV können durch Vitamin C vermindert werden, da Vitamin C das hochtoxische ChromIV in ChromIII reduziert (181).

Das Ergebnis einer weiteren Studie: Bei 40 mit Blei belasteten Müttern wurde während der Schwangerschaft eine kombinierte Therapie mit Calciumphosphat und Vitamin C (1g/Tag) durchgeführt. Der Harnausscheidungsparameter reduzierte sich um 65% und der Bleigehalt der Plazenta um 90%. Der Cadmiumgehalt der Plazenta betrug nur noch 4% des Cadmiumgehalts bei unbehandelten Müttern (1).

Experimente belegen, daß Vitamin C als Radikalfänger einen effektiven Schutz gegen toxische Produkte bietet, die beim Rauchen und Alkoholkonsum aufgenommen werden oder entstehen (Acetaldehyde, Nitrite, Cadmium und polyzyklische Kohlenwasserstoffe) oder auch durch andere Umstände in den Körper gelangen. Dabei wird Vitamin C verbraucht.

Vitamin C schützt somit auch vor Schwermetallbelastungen, die zu einer Vielzahl von unspezifischen Symptomen wie Hautveränderungen, Haarausfall und Konzentrationsstörungen führen können (214).

Auch bietet Vitamin C einen Schutz vor Amalgamvergiftungen (im Zusammenhang mit den Langzeitfolgen von Amalgamzahnfüllungen ein häufig diskutiertes Thema). Es gibt Anzeichen dafür, daß Vitamin C die Ausscheidung von Quecksilber fördert und gleichzeitig die Resorption hemmt (115).