Vitamin C ist
an der Biosynthese der verschiedensten Eiweiße im Körper
beteiligt; so spielt es beispielsweise bei der Kollagensynthese
eine ebenso große Rolle, wie bei der Synthese bestimmter Peptidhormone.
Eine funktionierende
Synthese von Kollagen ist deshalb so wichtig, weil ein Körper,
der nicht mehr in der Lage ist, Kollagen zu synthetisieren, stirbt.
Sein Immunsystem ist nicht mehr fähig, die ihm obliegenden wichtigen
Schutzaufgaben zu erfüllen (38).
In diesem
Bereich sind es im wesentlichen zwei Gründe, die belegen, weshalb
zur Erhaltung eines optimalen Gesundheitszustandes größere
Mengen Vitamin C gebraucht werden, als es von der Mehrheit der Menschen
mit der pflanzlichen Nahrung normalerweise aufgenommen wird: Erstens
bedarf der Körper ständig der Synthese großer Mengen
von Kollagen; dies um wachsen zu können und um das Kollagen zu
ersetzen, das wir täglich brauchen. Zweitens dient Vitamin C
in den lebenswichtigen Reaktionen, mit denen das Kollagen im Gewebe
aufgebaut wird, nicht nur als Katalysator, sondern es wird dabei auch
verbraucht.
Chemisch
gesehen ist Vitamin C bei der Proteinbiosynthese ein Co-Faktor für
Enzyme, die an der Bildung solcher Eiweiße beteiligt sind (129).