(Dr.Franz Enzmann)
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Der Mensch erreicht bei voller Gesundheit in der Reproduktionsreife (um das 20. Lebensjahr) den höchsten Q10-Plasmaspiegel, nämlich 0,85 ± 0,15 m g/ml. Die niedrigsten Werte 0,15 ± 0,10 m g/ml werden bei übermäßigem physischen wie psychischem Stress, schweren Krankheiten, bei künstlicher Ernährung und kurz vor dem Tod erreicht. Die Bewertung des engen Bereiches von 0,15 - 0,85 m g/ml ist schwierig und nur zulässig, wenn die Meßmethode äußerst präzise ist und die Plasmaproben sorgfältig behandelt werden. Klar ist, daß Werte von 0,5 m g/ml abwärts alarmierend sind und eine Substitution empfohlen werden sollte. Werte um 0,8 m g/ml können, müssen aber nicht normal sein, denn 0,65 + 0,15 = 0,8 m g/ml sieht normal aus, ist es aber nicht. Da die Natur bei Q10 den Aufbau von Reserven über die physiologischen Grenzen hinaus zuläßt und da Q10-Reserven einen Schutz der Zellen bewirken, empfehlen wir bei der Behandlung mit Q10, Plasmaspiegel von über < 2,5 m g/ml zu erreichen. Die Erklärung hierzu: · Bei einer Dosiswirkungsstudie an Kindern mit Mitralklappenvorfall zeigte sich, daß bei einer Dosierung von 3 mg/kg Körpergewicht die anginösen Beschwerden unter Belastung abgeschwächt werden. Dabei werden Plasmaspiegel von 2,5 m g/ml erzielt. · Bei einer Herzinsuffizienzstudie konnte gezeigt werden, daß die Ejection Fraction (Herzauswurfleistung) erst steil von unter 20% auf höhere Werte anstieg, wenn Plasmaspiegel von 2,5 m g/ml erreicht wurden. Zur Sicherheit des Q10 Monopräparates läßt sich sagen:
Aber gerade über das NADH-System und hohe Q10-Konzentrationen werden im Golgi-Apparat die Energiereserven aufgebaut, die für die Hormon- und Neurotransmitter-Vesikelbildung notwendig sind. Es ist daher zu empfehlen, daß nach etwa 4 Wochen Q10-Einnahme eine zweite Messung durchgeführt werden sollte. Dieser 2.Wert unter Behandlung gibt erst Aufschluß über die Bedarfssituation. Werte unter 2,5 m g/ml erfordern eine weitere Dosiserhöhung, um alle Zellen des Organismus mit der erforderlichen Q10-Menge zu versorgen. Die volle Wirkungsentfaltung im Zielorgan kann bis zu drei Monate in Anspruch nehmen; diese Zeitspanne hängt von dem Durchblutungsgrad eines bestimmten Organs ab. Im Herz werden schneller ausreichende Q10-Konzentrationen erreicht als z.B. in der Haut. Eine Laboradresse benennen wir Ihnen gern auf Anfrage. |
Durchschnittliche Q10-Spiegel(Quelle: intern.Q10-Literatur) |
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Krankheitsbild |
Q10-Spiegel in m g/ml |
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zum Vergleich Gesunde: |
0,85 |
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koronare Herzerkrankungen |
0,60 |
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Angina pectoris |
0,55 |
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Bluthochdruck |
0,64 |
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Herzinsuffizienz (Stadium IV) |
0,28 |
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künstliche Ernährung |
0,35 |
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Allergien versch.Art |
0,65 |
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Glykogenose |
0,35 |
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chron.Lungenerkrankungen |
0,33 |
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chron.Erschöpfungszustände |
0,48 |
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Überfunktion der Schilddrüse |
0,50 |
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chron.Streß (psych. u. physisch) |
0,40 |
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Fettleibigkeit |
0,45 |
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Parkinson (Stadium II) |
0,54 |
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Parkinson (Stadium III) |
0,35 |
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Multiple Sklerose |
0,42 |
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Thalassämie |
0,12 |
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Tinnitus |
0,26 |
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Krebs |
0,45 |
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AIDS |
0,48 |
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Diabetes (insulinabhängig) |
0,40 |
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Leistungssportler |
0,60 |
