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Sauerstofftherapien sind in der Medizin heute üblich und werden bei verschiedenen chronischen Erkrankungen angewandt, bei denen die Sauerstoffunterversorgung zum Beispiel durch erniedrigte O2-Partialdrücke oder durch eine erniedrigte O2-Transportkapazität entsteht (21), (31). Therapeutisches Ziel ist es auch hier, durch die Zufuhr von Sauerstoff eine erhöhte Sauerstoffsättigung von Körpergeweben mit erniedrigtem O2-Gehalt zu erzielen, so daß in den betroffenen Geweben wieder ein höheres Energiepotential erreicht werden kann. In Verbindung mit Tumortherapien dient die gezielte Sauerstofftherapie bei Krebspatienten der Durchbrechung von Tumorresistenzen: Unter Strahlentherapie und Chemotherapie wird die Bildung toxischer Sauerstoffverbindungen forciert, die dann die Tumorzellen angreifen und vernichten sollen. Hierfür ist allerdings Sauerstoff erforderlich. Da sich aber viele Tumoren gerade durch eine Sauerstoffunterversorgung auszeichnen, sind sie häufig gegenüber Tumortherapien resistent. Die Anwendung von Sauerstoff kann in diesen Fällen zu einer höheren Sauerstoffsättigung in Tumoren führen und damit die Wirksamkeit von Tumortherapien verbessern. Wie bei Sauerstoffzufuhr unter Reperfusion ist die Zuführung von Sauerstoff mittels Sauerstofftherapie auch mit Gefahren verbunden: das hypoxische Gewebe kann auch hier schwer geschädigt werden. Wir bezeichnen die Schädigungen ebenfalls als Reperfusionsschäden im weiteren Sinne. Tab.3: Anwendungen von Sauerstofftherapien
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Sowohl vor und während einer Reperfusion von ischämischem Gewebe als auch vor allen Arten der Sauerstofftherapie sollte eine antioxidative Korrektur mit Radikalfängern zwingend erfolgen.
Wir empfehlen daher 2-4 Wochen vor einer Sauerstoffzufuhr eine Nahrungsmittelergänzung mit folgenden von der Evolution ausgewählten Antioxidantien:
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Vitamin C |