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Da Reperfusionsschäden im wesentlichen durch Radikale ausgelöst werden, ist es zwingend notwendig, sie vor einer Reperfusion sowie einer Sauerstofftherapie zu eliminieren, um die verstärkte Bildung neuer Radikale zu verhindern. Radikale sollten durch ausgewählte Radikalfänger, die sogenannten Antioxidantien, vor und während einer Sauerstoffzufuhr abgefangen werden. Da das körpereigene antioxidative Schutzsystem des Körpers bei der zusätzlichen Zufuhr von Sauerstoff mit der Beseitigung der erhöhten Radikalbildung überlastet wird, sollte mittels Nahrungsergänzung das Schutzsystem rechtzeitig, d.h. vor Beginn einer Behandlung, gestärkt und auf den Angriff der freien Sauerstoffradikale vorbereitet werden. Ein „Kapital" an Antioxidantien sollte im Körper vor einer Sauerstoffzufuhr angelegt sein und bei Bedarf zur Verfügung stehen.
Nur dann ist gewährleistet, daß auch ein Überschuß an Sauerstoffradikalen im Verlauf einer Reperfusion abgefangen und unschädlich gemacht werden kann. Klinisch wurde der Schutzeffekt von einer vorherigen ergänzenden Antioxidantiengabe bei der ischämischen Reperfusion nachgewiesen. Eine vorherige zusätzliche Antioxidantiengabe kann durch Nahrungsergänzungsmittel wie
erfolgen. Diese Substanzen hat die Evolution als wirksamste Radikalfänger ausgewählt.
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