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Wissenschaftler der Universität Bologna haben festgestellt, daß Coenzym Q10 ein wichtiger Schutzfaktor für die Leber ist. Ubichinon (Q10) unterstützt Entgiftungsprozesse in den Zellen, z.B. die Neutralisation schädlicher Freier Radikale in den Zellmembranen. Coenzym Q10 ist als Teil der sogenannten Atmungskette in den Mitochondrien für die Bildung der körpereigenen Energieform, dem Adenosintriphosphat (ATP), unentbehrlich. Coenzym Q10 wird hauptsächlich über die Nahrung (2-3mg täglich) aufgenommen, beziehungsweise aus Vorstufen in der Leber gebildet (synthetisiert). Sowohl bei Patienten mit Alkoholleber (alkoholtoxischer Hepatitis), als auch bei Lebererkrankungen, die nicht auf einen erhöhten Alkoholkonsum zurückzuführen sind, ist die Q10-Konzentration im Blutserum bis zu 50% herabgesetzt. Ebenso die typischen Leberwerte Bilirubin und Ammoniak. Der Abfall der Coenzym Q10-Konzentration bei Lebererkrankungen (Zirrhose, chronischer Alkoholleber) wird durch die reduzierte Stoffwechselleistung der Leberzellen und durch falsche Ernährung verursacht. Die Folge davon ist, daß es zu einer Überschwemmung von Stoffwechselabfallprodukten in den Körperzellen kommt - die Entgiftungsfunktion des Organismus ist gestört - und die natürlichen lebenserhaltenden Stoffwechselprozesse sind beeinträchtigt. Feinaufbau der Leber
Kawasaki et al. fanden, daß die Überlebenschance von Leberzellen unter Durchblutungsmangel wesentlich größer ist bei einer Q10-Substitution. Leberkranken wird daher empfohlen, die mangelhafte körpereigene Q10-Bildung durch die Einnahme von konzentriertem Coenzym Q10 als Monopräparat in Form einer Nahrungsergänzung auszugleichen. Studie
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