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Coenzym Q10 - ein essentieller Schutzfaktor der Zellen - hat auf zellulärem Niveau mehrfache vitale Bedeutung: Als Coenzym der Atmungskette ist es an der Energiegewinnung der Zellen beteiligt, es reguliert darüber hinaus die Funktion von Ionenkanälen durch Beeinflussung der Membranfluidität und somit indirekt die Zellkommunikation, und es ist ferner wesentliches lipidlösliches Antioxidans des Körpers (6). Ein ausreichend hoher Blut- und Gewebespiegel ist wesentlich zur Optimierung verschiedenster Zell- und Organfunktionen. Der Körper bildet diesen lebensnotwendigen Stoff selbst, allerdings paßt er seine Synthese nicht adäquat dem jeweiligen Verbrauch an. Jeglicher Zustand erhöhten oxidativen Stresses, bei dem Coenzym Q10 als Antioxidans verstärkt beteiligt ist, setzt die Verfügbarkeit von Coenzym Q10 entscheidend herab. Krankheiten, extreme sportliche Betätigung ebenso wie psychischer Streß sind allesamt Faktoren, die mit einer erhöhten oxidativen Belastung des Körpers verbunden sind. Als Folge entsteht im Körper ein Q10 Defizit. Durch exogen zugeführtes Q10 kann ein entsprechender Q10 Mangel beseitigt werden. Auf die körpereigene Biosynthese hat eine zusätzliche Gabe von Q10 keinen Einfluß. Als Monopräparat ist es bis zu Dosen von 600 mg/Tag unbedenklich und sicher (21). Speziell bei Krebskranken wird häufig ein unter der Norm liegender Q10 Plasmaspiegel festgestellt. In verschiedenen Studien wird das Coenzym Q10 im Hinblick auf sein Wirkspektrum speziell bei Tumorkranken diskutiert. Die Ergebnisse sprechen für eine zusätzliche Verabreichung von Q10 zu konventionellen Tumorbehandlungen als auch für eine Präventivbehandlung.
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