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Zusammenfassende KurzdarstellungDiabetes ist eine mit Freien Radikalen assoziierte Erkrankung. Hyperglykämien (Überzuckerung) induzieren eine verstärkte Radikalbildung, die zu gesteigerter Peroxidation von Lipoproteinen, Aminosäuren und Proteinen führt. Bei den durch Überzuckerung ausgelösten Reaktionen entstehen Ketone, die durch Sauerstoff oxidierbar sind. Dadurch entstehen zusätzliche Superoxid-Radikale. Das aktivierte Immunsystem produziert einen permanenten Streß, einen sog. oxidativen Streß. Oxidationsstreß hemmt die Insulinsekretion und verschlechtert die diabetische Stoffwechsellage, wobei die Beta-Zellen (Langerhans-Inseln, innerhalb der Bauchspeicheldrüse) durch ihre geringe Antioxidantienkapazität leicht verletzbar sind durch Freie Radikale. Bei einer Infektion benötigt ein Insulin-Patient mehr Insulin. Diese grundsätzlichen Ausführungen sollten den Zuckerkranken bewußt sein, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen; denn beim Diabetes handelt es sich eine wirklich "teufliche" Erkrankung. Beim Diabetes Typ II tut zunächst nichts weh, es liegen keine Beschwerden vor, so daß die geistige Trägheit und mit ihr die menschliche Arroganz -"es wird schon alles wieder werden"- das eigentliche Leiden überspielt. Erst Schmerz und Leid motivieren den Menschen etwas zur Linderung zu tun. Dann aber ist es oft zu spät, insbesondere dann, wenn es sich wie beim Diabetes um eine "schleichende Krankheit" handelt, die sich peu à peu entwickelt und zu Spätfolgen führt. Das Risiko der Spätfolgen sollte also minimiert werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Einsicht der Betroffenen vorhanden ist, d.h. die Fakten bekannt sind und daraus die notwendigen Schritte zur Begegnung der Spätfolgen eingeleitet werden. Dazu gehört u.a. die Coenzym Q10- und Vitamin C-Substitution.
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