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Beim Diabetes spielt auch ZinkII eine gewichtige Rolle. Viele Diabetiker scheiden 2-3 mal mehr Zink über den Urin aus als Gesunde, und häufig findet man im Blut, im Plasma oder den zellulären Bestandteilen des Blutes von Diabetikern erniedrigte Zinkwerte. Allerdings scheint hier die Dauer der Erkrankung sowie die Einstellungsqualität für die Entwicklung eines Zinkmangels beim Diabetiker eine Rolle zu spielen. Zink ist Bestandteil der Speicherform von Insulin. Untersuchungen haben gezeigt, daß bei einem Zinkmangel die Zinkkonzentration im Pankreas (Bauchspeicheldrüse) reduziert ist, was zu einer verminderten Speicherung von Insulin führt. Zinkmangel reduziert die Insulinsensibilität des Gewebes. Ist zuwenig Insulin im Körper vorhanden, steigt der Blutzuckerspiegel an. Die Zufuhr von ZinkII erhöht jetzt die Insulin-Produktion, wodurch die Verwertung von Zucker verbessert wird. Es senkt somit indirekt den Blutzuckerspiegel, stabilisiert zugleich die Zellmembranen und stimuliert den Glukosetransport im Organismus. ZinkII hat auch eine antioxidative Funktion, da es Teil des Schutzenzyms Superoxid-Dismutase (SOD) ist und die Zellen vor den gefährlichen Superoxid-Radikalen schützt, die stets als "lästiges" Nebenprodukt bei der Energiegewinnung der Zelle anfallen. Zinkmangel kann einen bestehenden Diabetes verschlimmern. Zinksubstitution kann zwar keinen Diabetes heilen, jedoch die Blutzucker-Werte deutlich stabilisieren. Zink optimiert die Insulinwirkung und reduziert dadurch die Insulinsekretion aus dem Pankreas, verhindert also das Entstehen einer Hyperinsulinämie und trägt damit zum Schutz der b -Zellen bei. Ausführlich über Zink II -klicken Sie hier-
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