Welche Spätfolgen können
sich einstellen?
Es ist notwendig, sich die möglichen
Spätfolgen vor Augen zu halten.
Mikroangiopathien
Schäden an den
kleinsten Gefäßen
Auswirkungen:
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Im Gewebe:
Erhöhte Bluzuckerspiegel führen zu Zucker-Eiweiß-Verbindungen
im Gewebe und dort zu Strukturveränderungen und damit Änderungen
der Gewebsfunktion. Insbesondere sind die Kapillaren der Niere
und der Augenhintergrund betroffen.
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Im Blut:
Bei erhöhten Blutzuckerwerten
gibt das Hämoglobin (Bestandteil der roten Blutkörperchen,
den Erythrozyten) als Sauerstofftransporteur den Sauerstoff zur
Energieverbrennung schlechter ab. Grund: Die Verzuckerung des
Hämoglobins.
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Die Verformbarkeit der Erythrozyten
nimmt ab. Folge: Sie können die Kapillaren schlechter passieren;
dadurch kommt es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung der
Zelle.
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Thrombozyten (Blutplättchen)
verklumpen bei erhöhtem Zuckerspiegel. Folge: Die Fließeigenschaft
des Blutes wird gestört; dadurch kommt es zu einer Mangeldurchblutung
der Kapillaren und Schädigung der großen Blutgefäße
durch Anhaftung von Klumpen aus Blutplättchen an die Gefäßwand.
Hiermit wird die Anlagerung von Cholesterin gefördert: Folge:
Entstehung der Arteriosklerose
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Leukozyten (weiße
Blutkörperchen) verlieren als Abwehrzellen bei chronischer
Überzuckerung (Hyperglykämie) an Durchschlagskraft.
Folge: Infektionsanfälligkeit, schlechte Wundheilung, leichte
Entzündbarkeit der Wunden.
Fazit:
Veränderte Fließeigenschaft
des Blutes, verminderte Sauerstoffversorgung des Gewebes im Bereich
der kleinsten Blutgefäße und Zucker-Eiweiß-Verbindungenan
derZelloberfläche sind verantwortlich für Mikroangiopathien.

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