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Coenzym Q10 und diastolische Dysfunktion

Verbesserung der diastolischen Funktion in allen Kategorien der Herzerkrankungen

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Diastolische DysfunktionNach anfänglichen günstigen Beobachtungen beim fortgeschrittenen kongestiven Herzversagen mit vorwiegend systolischer Funktionsstörung begann man die frühen Stadien der Myokardfunktionsstörung, speziell die diastolische Funktionsstörung, zu beobachten. Diese Phase des Herzzyklus beinhaltet die ATP-abhängige Minderung von überschüssigem Kalzium, was wiederum notwendig für den Bruch der Actin-Myosin-Bindung ist. Die diastolische Funktionsstörung geht oft fortgeschritteneren Stufen des kongestiven Herzversagens voraus und wird gewöhnlich in einer weiten Vielfalt von klinischen Syndromen gesehen, einschließlich symptomatischer hypertensiver Herzerkrankung mit linker Kammerhypertrophie, symptomatischem Mitralklappenvorfall, hypertropher Kardiomyopathie, alterndem Herzen, und wird oft bei Ermüdungszuständen wie dem chronischen Ermüdungssyndrom (CFS) gesehen.

993 wurden Beobachtungen an 115 Patienten mit isolierter diastolischer Funktionsstörung – 60 mit hypertensiver Herzerkrankung, 27 mit Mitralklappenvorfallsyndrom und 28 mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) veröffentlicht (36). Die Verabreichung von CoQ10 resultierte in der Verbesserung der diastolischen Funktion, einer Verringerung in der Myokarddicke und einer Verbesserung bei der funktionalen Klassifizierung.

1994 veröffentlichten Oda et al. Ergebnisse von 30 Patienten mit belastungsinduzierter diastolischer Funktionsstörung und dokumentierten die Normalisierung der diastolischen Funktion bei allen Patienten nach CoQ10-Ergänzung (63).

1994 wurden Daten von 109 Patienten mit hypertensiver Herzerkrankung veröffentlicht und auch hier wurden nicht nur eine Verbesserung bei der NYHA-Klassifikation und der linken Kammerhypertrophie festgestellt, sondern man beobachtete auch eine wesentliche Verbesserung der diastolischen Funktion, die mit der Doppler-Echokardiographie gemessen wurde (38). Eine Verbesserung des Blutdrucks und eine geringere Notwendigkeit antihypertensiven Medikamentierung wurde ermittelt, was mit dem Fortschritt der Verbesserung in der diastolischen Funktion zusammenhing.

Schweregrad_Herzerkrankung
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NYHA New York Heart Association
Einteilung der Schweregrade von Herzkranken von I bis IV

1997 wurden Daten über 7 Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie bekannt gegeben und wieder beobachteten die Forscher eine signifikante Verbesserung bei der diastolischen Funktion als auch eine Verringerung bei der Hypertrophie und eine Verbesserung im funktionellen Status (39).

Ebenfalls im Jahre 1997 wurden Daten von 16 anderen älteren Patienten veröffentlicht, die über 80 Jahre alt waren, von denen alle eine merkliche diastolische Funktionsstörung vor der Behandlung hatten und bei denen eine Normalisierung der diastolischen Funktion innerhalb einer dreimonatigen CoQ10-Ergänzung festzustellen war (40).

Zusammenfassend scheint es eine Verbesserung in der diastolischen Funktion in allen Kategorien der Herzerkrankung zu geben. Diese Verbesserung tritt früher auf und ist beständiger als die Verbesserungen in der systolischen Funktion. Das ist verständlich in Anbetracht des häufigen Auftretens einer fortdauernden Fibrose in der Herzmuskelschicht in der fortgeschrittenen idiopathisch erweiterten Kardiomyopathie und der dauerhaften Vernarbung der Herzmuskelschicht, die bei fortgeschrittenen ischämischen Herzerkrankungen beobachtet wird. Die diastolische Funktionsstörung wird durch nicht invasive Techniken leicht identifiziert und scheint ohne weiteres durch die CoQ10-Ergänzung mit erfreulicher klinischer Verbesserung umkehrbar.

 

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