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Welchen Einfluß hat Q10 auf die Haut?

Das Coenzym Q10 ist eine essentielle Entdeckung, die die Vitalfunktion der Haut aufrechterhält und sie vor der schädlichen UV-Strahlung schützt. CoQ10 kann die Alterung der Haut durch Licht aufhalten. CoQ10 ist der Energieproduzent für Haut- und Körperzellen. Es ist der Zellschutz für Umweltbelastete.

Um die Haut jung und gesund zu erhalten, ist es zwingend notwendig, daß sie sich ständig erneuern kann. Dazu ist es notwendig, die Haut mit wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen zu versorgen, das Feuchtigkeitspotential zu erhöhen. Durch die Umsetzung dieser Ziele stellt das von Doktor Franz Enzmann, MSE Pharmazeutika GmbH, entwickelte neue Pflegekonzept eine neue Dimension der natürlichen Hautpflege dar. Denn es beruht auf der Physiologie der Haut und den neuesten Erkenntnissen über die vitalen Funktionen des Coenzym Q10 in der Haut.

Wissenschaftliche Grundlagen

1. Studie: CoQ10, ein effektives endogenes Antioxidations und Energiespender für die menschliche Haut

Autoren:
T. Blatt, F. Stäb, V. Schreiner, R. Keyhani, S. Gohla, T. Maksiuk, U. Hoppe, D.O. Schachtschabel, K.-P. Wittern Institute: PGU Skin Research Center, Beiersdorf AG, Unnastr.48, D-20245 Hamburg. Institute of Physiological Chemistry, Philipps-University, D-35037 Marburg

ABSTRACT
"Es wird angenommen, daß oxidativer Streß eine signifikante Rolle bei sonneninduzierter Hautschädigung, vorzeitiger Hautalterung und bei einigen Hauterkrankungen spielt.

Sowohl der grundlegende Gehalt von intrazellulären Peroxiden als auch der Gehalt von phosporisierten Tyrosinresten hatten in den Fibroblasten signifikant zugenommen, die man durch Hautbiopsien bei alten Spendern erhalten hatte, und die mit denen junger Spender verglichen wurden.

Weiterhin konnten wir eine höhere Streßantwort in bezug auf gesteigerte Eiweiß Tyrosinphosphorylierung in den Hautfibroblasten bei der alten Spendergruppe gegen UVA-induzierten oxidativen Streß beobachten. Außerdem wurde festgestellt, daß oxidativer Streß (UVA-Bestrahlung) signifikant das mitochondriale Membranpotential (MMP) in den Fibroblasten bei den alten Spendern reduzierte. Ferner verstärkt der UVA-induzierte oxidative Streß die Phosphorylierungsrate von Tyrosinresten in den Fibroblasten; auch hier wurden die Proben alter und junger Probanden verglichen.

Unsere Ergebnisse liefern starke Beweise, daß diese Auswirkungen durch die oxidative Hemmung der Eiweiß-Tyrosinphosphatase-Aktivität verursacht werden. Wir konnten nachweisen, daß eine Inkubation mit dem endogenen Antioxidations- und Energiespender Coenzym Q10 (CoQ10) den UVA-induzierten Verbrauch des mitochondrialen Membranpotentials bedeutend hemmte. Außerdem fanden wir, daß CoQ10 die DNS- und Hyaluronat-Synthese in vitro stützte.

Unsere in vivo Untersuchungen, unter Verwendung der extrem schwachen Photonenemmissionstechnik (UPE), ergaben beim Antioxidantienstatus älterer Haut, im Vergleich zur jungen Haut, einen signifikant verminderten Status, der bei topischer Anwendung von CoQ10 verbessert werden konnte.

In Placebo-kontrollierten klinischen Untersuchungen fanden wir heraus, daß sich bei der mit CoQ10 behandelten Haut älterer Freiwilliger eine signifikante Reduktion der Falten und feinen Linien im Gesicht ergab. CoQ10 und seine reduzierte Form Ubiquinol wirken als Antioxidans, das mit der Energie, die das System der Atmungskette liefert, verbunden ist. Diese zweifache Funktion erklärt die wesentliche Wirksamkeit von örtlich angewandtem CoQ10 in älterer Haut." Ende des Zitats.

So gewinnt das Coenzym Q10 zunehmend Bedeutung in der Dermatologie. Im Vordergrund steht die kurmäßige Anwendung gegen Hautalterung durch Sonnenlicht und Schadstoffe unserer Industriegesellschaft. Immer öfter wird aber auch der Einsatz von CoQ10 zur Langzeitprophylaxe der chronischen Lichtschäden, der Schuppenflechte (Psoriasis) und der Neurodermitis empfohlen. Dies nicht von ungefähr, denn der Erfolg zeigt sich. Man neigt immer mehr der Auffassung zu, daß die krankhafte Schuppung der Haut bei Psoriasis als Folge der Einwirkung vieler Freier Radikale verursacht wird.

Wie wissenschaftliche Forschungen eindeutig ergeben haben, bildet die Haut nicht nur eine mechanische Barriere gegen Fremdkörper und Fremdorganismen, sondern stellt auch ein wesentliches immunologisches Abwehrsystem dar (vgl. auch Kapitel "Die Haut - ein Immunorgan").

Die ständige Belastung der Haut durch Wetterverhältnisse, trockene Heizungsluft, häufiges Duschen und chloriertes Wasser führt zu hohem Energiebedarf der Haut, zu hohem Schutzbedarf vor Sauerstoff-Radikalen, zu Elastizitäts- und Feuchtigkeitsverlust. Einen besonders radikalen Einfluß auf die Haut haben Sonnenstrahlen, die in der Haut Freie Radikale (Oxidantien) bilden und für die Entstehung von Sonnenbrand, chronischen Lichtschäden und der krankhaften Lichtreaktion (Photodermatose) verantwortlich sind.

CoQ10 wurde in archaischen Zeiten der Evolution gebildet, um mit Sauerstoff zu leben und zu überleben. Es verleiht der Haut Energie, Elastizität und Schutz. CoQ10 ist das einzige bekannte fettlösliche Antioxidans, das von menschlichen Zellen de novo synthetisiert werden kann. CoQ10 übertrifft Vitamin E und b -Carotin in der Schutzfunktion gegenüber Sauerstoffradikalen nachweislich bei weitem.

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Sonne ist gesund – und kann gefährlich sein

Hautzellen können von der UV-Strahlung komplett zerstört werden oder sie entarten aufgrund ihrer Strukturschädigung bzw. Funktionsstörung. Besonders betroffen sind die Kernsäuren (DNA, Träger der gesamten Erbinformation) in den Oberhautzellen. Die Natur hat hier zwar sogenannte Repair-Mechanismen eingebaut, doch diese Systeme werden leicht überlastet und ermöglichen dann die Entstehung von Mutationen, die über das Bild des chronischen Lichtschadens schließlich in die Karzinomentstehung (Melanom) münden.



2. Studie: Coenzym Q10 bei bestrahlter und unbestrahlter Haut

Autoren: Rusciani, Oradei, Lippa, Perosin, Romagnoli, Aureli und Littaru. Clinica Dormatologica; Istituto di Fisiologia Umana, Universita Cattolica Roma; Istituto di Biochimica, Facolta di Medicin, Universita di Ancona.

Die Studie, die Prof. G.P. Littarru und Kollegen an der Clinica Dormatologica, Rom, und am Istituto di Biochimica, Ancona, durchführten, kommt zu folgenden Feststellungen:

Einleitung

Ultraviolette Strahlung kann pathologische Hautveränderungen herbeiführen, die mit akuten und chronischen Befunden verbunden sein können. Charakteristisch für die akuten Befunde sind entzündliche Reaktionen, während bei den chronischen Anzeichen ultravioletter Lichtschäden strahlungsbedingte Hautschäden bis hin zum Hautkrebs auftreten.

Unter normalen Bedingungen ist die Haut fähig, eine Reihe von Schutzmechanismen gegen die Strahlungsgefahren zu aktivieren. Das wichtigste ist hier zweifellos die Produktion von Melanin. Hauttypen sind nach ihrer Möglichkeit Pigmente zu erzeugen, zu klassifizieren. Eine Reihe aktueller Studien haben den Beweis der antioxidativen Bedeutung von Coenzym Q10 in verschiedensten Zellen und dem Gewebe erbracht. Wir haben versucht, diese Aktivität des Coenzym Q10 am Hautgewebe darzustellen und zu bestimmen, ob sich Unterschiede in Hautregionen, die verschieden starker Bestrahlung ausgesetzt wurden, zeigen.

An dieser Studie haben 10 Patienten (6 Frauen und 4 Männer) unterschiedlichen Alters teilgenommen. Alle Probanden konnten in die Fitzpatrick-Gruppen II oder III eingeordnet werden. Keiner von ihnen hatte pathologische Befunde. Jedem Probanden wurden zwei gesunde Hautproben entnommen; eine von bestrahlter und eine von unbestrahlter Haut. Die Proben, ausschließlich subkutanes Gewebe, wurden mit einem 6mm starken Biopsiegerät entnommen.

Bestrahlte Proben wurden aus dem Gesicht und dem Handrücken entnommen, Partien, die kontinuierlich der Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren. Unbestrahlte Proben wurden dem Rücken entnommen. Die Biopsieproben wurden in einem Mörser homogenisiert.

Die Coenzym Q10-Spiegel wurden mittels der Methode von Lippa et.al. sowie die Lowry´s Methode zur Bestimmung von Proteinen festgestellt.

bestrahlte Haut ng/mg* Protein
unbestrahlte Haut ng/mg* Protein
38.4
20.3
88.5
37.1
20.8
9.2
29.7
17.8
100.0
91.0
115.0
101.0
09.4
71.2
103.1
90.4
28.8
12.0
78.1
50.2
Mittelwert 70.08
Mittelwert 50.02

Ergebnisse

Die Tabelle zeigt die Werte von Coenzym Q10, die in den bestrahlten und nicht bestrahlten Gewebeproben der Probanden gemessen wurden. Diese vorläufigen Daten scheinen aufzuzeigen:

Die Konzentration von CoQ10 ist von Person zu Person stark unterschiedlich (Bereich: 9-101 mcg/mg Protein bei nichtbestrahlter Haut und 20-115 mcg/mg Protein bei unbestrahlter Haut).

Bei der gleichen Person ist die CoQ10-Konzentration in der bestrahlten Haut höher als in der nicht bestrahlten Haut. Die durchschnittliche Differenz zwischen den beiden Hautspiegeln, kalkuliert mit dem Student´s T-Test für gegenübergestellte Daten, war 20,05 mcg/ mg Protein (T = 5,2); p< 0.004.

Obgleich die Anzahl der überprüften Proben so gering war, zeigen unsere Erkenntnisse, daß CoQ10 tatsächlich in die Reaktion der Haut bei Sonnenbestrahlung einbezogen ist. Es war unmöglich, den Grad der Bestrahlung zu quantifizieren, der von den verschiedenen Regionen der Haut aufgenommen wurde. Deshalb konnten wir auch nicht den direkten Zusammenhang zwischen dem Grad der Bestrahlung und der Q10-Konzentration feststellen. Jedoch führt uns die hohe und signifikante Differenz zwischen der Konzentration dieses Antioxidans in intensiv bestrahlter Haut einerseits und geschützten Hautproben andererseits zu der Vermutung, daß CoQ10 in der Tat zum Schutzsystem der Haut gegen Bestrahlung gehört. Unsere Ergebnisse können berechtigterweise als ein generelles physiopathologisches Modell der Anpassung an einen intensiven Strahlungsreiz interpretiert werden.

Wie an anderer Stelle in diesem Umfang von Packer festgestellt wurde, führt der akute Reiz, in unserem Fall die Bestrahlung durch UV-Licht zu beschleunigtem Q10-Katabolismus (Abbaustoffwechsel), wohingegen starke Bestrahlung die erhöhte Beibringung von CoQ10 bewirkt.

Weitere Studien mit größerer Patientenzahl und die Untersuchung ihrer Hautproben, charakterisiert durch andere Typen oxidativer Gefahren, müßten präzisere und überzeugendere Informationen über die Rolle der antioxidativen Substanz Coenzym Q10 erbringen.

Q10 hält die Vitalfunktion der Haut aufrecht und trägt zum Schutz vor schädlicher UV-Strahlung bei. Q10 kann die Alterung der Haut durch Licht aufhalten und ist der Zellschutz für Umweltbelastete. Q10 gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Dermatologie. Im Vordergrund steht die kurmäßige Anwendung gegen Hautalterung durch Sonnenlicht und Schadstoffe unserer Industriegesellschaft. Hautzellen können von der UV-Strahlung komplett zerstört werden oder sie entarten aufgrund ihrer Strukturschädigung bzw. Funktionsstörung. Besonders betroffen sind die Kernsäuren (DNA, Träger der gesamten Erbinformation) in den Oberhautzellen. Die Natur hat hier zwar sogenannte Reparaturmechanismen eingebaut, doch diese Systeme werden leicht überlastet und ermöglichen dann die Entstehung von Mutationen, die über das Bild des chronischen Lichtschadens schließlich in die Karzinomentstehung (Melanom) münden.

Wie auch hier eindrucksvoll belegt wird, ist das Coenzym Q10 im Körper frei beweglich und reichert sich dort an, wo Gefahr droht - in diesem Fall in den bestrahlten Hautpartien.

Die Schutzeffekte bestimmter Antioxidantien - wie z.B. das Coenzym Q10 - kommen in mehreren Mechanismen zustande. Alle Funktionen sind noch nicht restlos aufgeklärt, doch das Co Q10 ist am Schutz organischer Moleküle vor oxidativer Zerstörung und dem lichtinduzierten Energiestoffwechsel (Photosynthese) beteiligt.

Durch Bildung eines ausreichenden Co Q10-Pools wird dem Körper bei seinen bioenergetischen Aufgaben geholfen; mit der Q10-Liposomen-Crème wird gezielt die Haut unterstützt. Diese Effekte sind nicht in wenigen Tagen erzielbar, vielmehr ist eine systematische exogene und endogene Zuführung des Wirkstoffes ratsam. Daher sind die Co Q10-Kapseln eine sinn- und wertvolle Ergänzung der Hautpflege.

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3. Studie: Hautschutzfaktor Coenzym Q10

Q10 ist in der Lage, das Altern der Haut durch Lichteinwirkung zu bremsen.

U. Hoppe - Skin Research Center, Hamburg - vermutet, daß das Altern der Haut durch Lichtstrahlung ab dem 20.Lebensjahr teilweise durch Abnahme der endogenen zellulären Q10-Konzentration ausgelöst wird. Die Haut unterliegt in einem hohen Maße der Oxidation.

Hoppe untersuchte mittels schwacher Photoemission, ob durch äußere Anwendung von Q10 das durch Licht bedingte Altern der Haut aufhält. Es wurde eine Abnahme der Oxidation und eine Reduktion der Falten nach Q10-Applikation gefunden. In Zellkulturen wurde ferner festgestellt, daß Q10 die Keratinozyten (Zellen der Epidermins) vor oxidativem Streß und DNS-Schädigung durch UVA-Strahlung schützt. Der durch UVA-Bestrahlung ausgelöste Anstieg der negativen Gewebeveränderungen wurde reduziert. Ferner erhöht Q10 die DNS- und Hyaluronsäure- (u.a. wichtiger Bestandteil der Grundsubstanz des Bindegewebes) Synthese signifikant.

Coenzym Q10 ist somit in der Lage, das Altern der Haut durch Lichteinwirkung zu bremsen.

Auf die Galenik kommt es an.

Zu ihrer Wirkungsentfaltung müssen die Wirkstoffe CoQ10, Wasser und Phospholipide (Bestandteile der Zellmembranen) in die betroffenen Hautbereiche vordringen, gespeichert und nach und nach freigesetzt werden können. Dies gelingt mit den speziellen Hautpräparaten aus dem Hause MSE Pharmazeutika.

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Vitamin C Phaona mit Langzeitwirkung