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Coenzym Q10 und reduzierte Zellatmung

Verminderte Zellatmung ist der erste Schritt zur Krebsentstehung

XVI

Umweltchemikalien und Schwermetalle stören die Zellatmung, d.h. die Elektronenübertragung in den Mitochondrien und damit die ATP-Synthese. Der Ausfall der Energiebereitstellung beschleunigt Alterungs- und Verschleißvorgänge in den Zellen und damit den vorzeitigen Zelltod oder Funktionsausfall.

Eine Nervenzelle existiert ein ganzes Menschenleben lang ohne sich zu teilen. Auftretende Schäden in der Energiebereitstellung müssen zu Funktionsverlusten führen.

Bindegewebszellen teilen sich maximal 50mal im Leben. Zu wenig Energie bewirkt verkürzte Lebensdauer und geringere Teilungsraten.

Verminderte Zellatmung ist immer der erste Schritt zur Krebsentstehung. Die Zelle ist gezwungen, primitivere Mechanismen zur Energieerzeugung wie die Gärung einzusetzen. Krebszellen benutzen diesen unökonomischen Stoffwechselweg.

Mit Q10 hat uns die Evolution eine Substanz an die Hand gegeben, mit der auftretender Energiemangel beseitigt werden kann. Zudem verbessert die orale Einnahme von Ubichinon Q10 die Zellatmung.

Zusammenfassend kann somit gesagt werden, daß Ubichinon Q10 bei oxidativem Streß und bei neurodegenerativen Krankheiten eine neue Begleittherapie eröffnet. Die vielfältigen Erkenntnisse über die Fehlfunktionen von Mitochondrien veranlaßten Prof. R. Luft, The Rolf Luft Research Institute, Department of Molecular Medicine, Karolinska Hospital, Stockholm (2), von dem Neuen Zeitalter der mitochondrialen Medizin zu sprechen.

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