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Coenzym Q10 und Diabetes mellitus

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Forschungsergebnisse weisen darauf hin, daß Freie Radikale bei allen Folgeerscheinungen von Diabetes mellitus eine Schlüsselrolle spielen. Je schlechter der Blutzucker liegt, desto zwangsläufiger müssen sich vermehrt Radikale im Organismus bilden. Und diese schädigen alle Organe durch ihre Lebensfeindlichkeit.

Hier kommt es neben Schädigung der großen Arterien (Arteriosklerose) oft zu einer Schädigung des autonomen Nervensystems. Ein Viertel der insulinabhängigen Diabetiker und ein Drittel der mit Tabletten behandelten Diabetiker leiden an einer kardiovaskulären Neuropathie. Die Sterblichkeit dieser Patienten ist dadurch um das fünffache erhöht. Die Diagnostik der kardialen autonomen Neuropathie ist neuerdings durch die Messung der 24-h-Herzfrequenzvariabilität, des 24-h-Blutdruckes und neuere nuklearmedizinische Verfahren erweitert worden (9). Durch Schädigung der autonomen Nerven kann es auch zu schweren Störungen der Magenfunktion, des Schluckvorganges, zu Entleerungsstörungen der Blase oder zur Impotenz kommen. Ubichinon Q10 bewirkt als Antioxidans einen Schutz der LDL-Fraktion, beugt somit einer Arteriosklerose vor. Eine Pilotstudie an 50 Diabetikern mit Neuropathie zeigte, daß mit Ubichinon Q10 bei der Mehrzahl der Patienten eine deutliche Besserung erzielt werden konnte.


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