Änderungen der Plasma-Coenzym Q10-Spiegel während der Statin-Behandlung bei Hypercholesterinämie -PatientenBericht vom Q10-Kongreß der International Coenzym Q10
Association Autoren: Statine, HMG-CoA-Reductase-Hemmer,
werden jetzt häufig wegen ihrer starken Cholesterinsenkungswirkung bei
der Behandlung von Patienten mit Hypercholesterinämie eingesetzt. Vor
kurzem wurden spezielle Wirkungen von Statinen, wie Anstieg von
Adhäsionsmolekülen
in endothelialen
Zellen, Hemmung der glatten Muskelzellproliferation gemeldet. Jedoch
sind die detaillierten Mechanismen dieser Wirkungen noch unklar. Statine
hemmen die Mevalonatproduktion, und dies beeinflußt die Mevalonatmetaboliten
wie Coenzym Q. (Anm.: Eine Hemmung der Movalonatproduktion bedeutet
zugleich eine Hemmung der Biosynthese
von Q10, da die Mevalonsäure ein gemeinsamer Baustein von Q10 und
Cholesterin ist.) (Anm.: Bei Q10-Forschern gilt als unumstritten, daß eine Statin-Behandlung mit gleichzeitiger Substitution von Q10 erfolgen sollte. Die jüngst bekannt gewordenen Todesfälle nach Statin-Behandlung sollten hierbei nicht in Vergessenheit geraten. Vgl. unsere Veröffentlichung aus dem August 1998: Cholesterinsenkung mit Lovastatin von Prof.J.Hattersly, die sich bereits mit der Problematik befaßte sowie das Kapitel: Ubichinon Q10 und Cholesterin in unserem Taschenbuch über die Multifunktion von Coenzym Q10.) Mehr zu diesem Thema: Cholesterinsenkung mit Statinen (Prof.Hattersly)
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