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Gesunde Ernährung - gibt es das noch ?Persönlichkeitsveränderungen durch neurotoxische Substanzen II |
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Viele neurotoxische Substanzen weisen im Falle einer Dauerbelastung erstaunlich ähnliche Symptome auf, die meist gleichzeitig auftreten. Dazu zählen:
Reizbarkeit: Verschiedene Erscheinungsformen sind
möglich: häufiger Streit mit Freunden, Familienangehörigen
und Nachbarn, der Polizei, Handgreiflichkeiten. Aufgrund der neurotoxischen
Wirkungen kommt es zur Abnahme mentaler und emotionaler Fähigkeiten
und damit zu einem verminderten Wahrnehmungs-, Leistungs- und Erinnerungsvermögen
im Hinblick auf die kognitiven Funktionen. Diese Ausfallerscheinungen
frustrieren und verwirren den Patienten, so daß er sich dieser
Einschränkungen möglicherweise nicht bewußt ist. Es
kommt in Folge zu einer Verstärkung der Frustration und der daraus
resultierenden Reizbarkeit
Sozialer Rückzug: Der Rückzug aus dem sozialen Leben beginnt mit steigender Frustration. Der Patient hat etwa das Gefühl, angestarrt oder gemustert zu werden. Es treten Ausfälle bei der Suche nach Wörtern oder Verständigungsschwierigkeiten auf. Demotivation: Der Patient erscheint depressiv, zeigt verlangsamte psychomotorische Fähigkeiten und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Er wirkt ziellos und verwirrt. |
Mentale Veränderungen |
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Vermindertes Erinnerungsvermögen auf kurz zurückliegende
Ereignisse in Form von Vergesslichkeit, Verwirrung, Geistesabwesenheit,
Anfällen und verminderten Reaktionen auf die soziale und physische
Umwelt.
Konzentrationsschwierigkeiten, die Gedanken schweifen ab, der Patient wirkt konfus. Verlangsamte geistige Funktionen in Form von Mattheit, Verwirrung, Konversationsproblemen, Schwierigkeiten beim Verstehen von Texten oder beim Ausführen von Anweisungen. Der Patient scheint „benebelt". Schwierigkeiten beim Lernen, Planen und Organisieren. |
Das Nervensystem reagiert sehr empfindlich |
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Als komplexestes Organ im menschlichen Körper reagiert das Gehirn äußerst sensibel auf geringste Funktionsbeeinträchtigungen. Es arbeitet auf der Grundlage chemischer Prozesse und kann deshalb auf zahlreiche Chemikalien empfindlich reagieren, die zu einer Störung der Normalfunktion führen. Jeder Teil des Gehirns kann durch Umweltchemikalien geschädigt werden. Daher kann jedes Symptom einer neurologischen oder psychischen Krankheit auf eine neurotoxische Substanz zurückzuführen sein. So wurden Erkrankungen durch solche Substanzen bereits irrtümlich als Multiple Sklerose, periphere Neuropathie Migräne, Depression, Psychose, Schizophrenie usw., diagnostiziert. Leider werden Ärzte nur unwesentlich auf diesem Gebiet ausgebildet, so daß es zu solchen Fehldiagnosen kommen kann. Da neurotoxisch bedingte Schädigungen des Gehirns gewöhnlich dauerhaft und kumulativ sind, gibt es keine allgemeingültige Routinebehandlung. Prävention ist unbedingt erforderlich.
Sie treten bei Exposition gegenüber einigen Substanzen gewöhnlich in der Anfangsphase der Erkrankung auf und äußern sich in Taubheitsgefühlen in den Händen und Füßen.
Schlafstörungen: Die Regulierung des Schlafs erfolgt durch Ausschüttung von Neurohormonen, die den Grad des Wachseins steuern. Diese Hormonausschüttung folgt normalerweise bestimmten Rhythmen in Übereinstimmung mit den hellen und dunklen Tageszeiten. Bei Erkrankungen durch Pestizide, die mit diffusen Störungen der Hirnfunktion einhergehen, ist das Schlafverhalten gestört. Es kommt zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Das verursacht oder verstärkt chronische Müdigkeit. Die Patienten sind nicht in der Lage, sich im gleichen Umfang wie früher zu bewegen, Gegenstände zu heben und zu tragen, Treppen zu steigen oder wach zu bleiben. Kopfschmerzen: Sie können als Migräne, Verspannungen oder eine Kombination verschiedener Ursachen diagnostiziert werden. Sexualstörungen: Bei männlichen Personen können Erektionsschwierigkeiten auftreten. Bei beiden Geschlechtern ist das Interesse an sexuellen Aktivitäten gewöhnlich herabgesetzt.
Zwar können alle Symptome einer durch neurotoxische Substanzen hervorgerufenen Erkrankung ätiologisch anders begründet sein. Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, daß die Erkrankung möglicherweise durch toxische Substanzen hervorgerufen wurde, und dies untersuchen.
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