homepage
vorwärts
Inhaltsverzzeichnis
zurück
empfohlener webshop
 

 

Freie Radikale als Sondereinsatztruppe im Organismus

Coenzym Q10 als Radikalfänger in der Lipidphase

III

Die Freien Radikalen werden landläufig als Feinde des Organismus dargestellt; und sie können es auch sein. Sie spielen aber auch eine wesentliche Rolle bei der Immunabwehr. Denn ohne ihr Mitwirken hätten Bakterien und Viren keinen Feind, der sie bekämpft. So werden die Freien Radikale vom Abwehrsystem (den Makrophagen) eingesetzt, um sowohl schädliche Bakterien und Viren als auch defekte Zellen zu zerstören. Dies erfolgt allerdings auf kürzeste Distanz, damit nur die Feinde und nicht gesundes Gewebe attackiert wird.

Das Immunsystem des Menschen ist so ausgelegt, daß es beispielsweise bei einer Infektionskrankheit die Bakterien und Viren aufspürt und sie mit Freien Radikalen zerstört. Die Angreifer werden durch Oxidation zerstört. Sie sind den Oxidationsangriffen absolut hilflos ausgeliefert, da sie selbst keine Abwehrmöglichkeit gegen die Freien Radikale besitzen. Gäbe es nicht die Freien Radikale, hätte unser Körper keine Abwehrtruppe gegen Viren und Bakterien einzusetzen. Der Mensch wäre der Zerstörung frei ausgesetzt.

Im Falle einer Infektionskrankheit muß der Organismus eine Unmenge von Freien Sauerstoffradikalen mobilisieren, um die Invasoren zu bekämpfen und zu zerstören. Gleichzeitig jedoch muß der Organismus es vermeiden, daß er selbst in Mitleidenschaft gezogen wird. Das A und O für ein wirksames und risikoloses Vorgehen der Freien Radikalen im Organismus ist die Balance. Doch sind die Mechanismen dieses empfindlichen Gleichgewichts oftmals gestört. Den Ausgleich schafft der Organismus durch die Produktion von sog. endogenen Antioxidantien, die die überschüssigen Freien Radikale verschlingen und damit den Körper vor Schaden bewahren sollen.

Eine weitere positive Eigenschaft der Freien Radikalen ist auch die Tatsache, daß diese kranke Zellen beseitigen und damit neuen, gesunden Zellen Platz schaffen. Solche kranken Zellen könnten sonst der Anfang krankhafter Veränderungen sein. Als Fazit dieser Aktivitäten der Freien Radikalen ist festzuhalten, daß sie zur ständigen Regeneration des Organismus beitragen.

Chemisch gesehen ist es eine Gratwanderung zwischen Oxidation auf der einen Seite und Reduktion auf der anderen Seite; ein immerwährendes Bemühen um ein Gleichge-wicht zwischen Radikalbildung und Radikalfang.

Systeme, in denen sowohl Reduktionen als auch Oxidationen stattfinden, nennt man Redoxsysteme. Deren Aktivität kann auf der einen oder anderen Seite überwiegen. Entweder finden vermehrt Reduktionen (Radikalfang) oder Oxidationen (Radikalbildung) statt. Da es sich um sehr kleine Elektronenladungen handelt, entstehen winzige Spannungsfelder, sog. Potentiale. Diese Redoxpotentiale kann man messen und damit zu der Aussage kommen, ob Radikalfang oder die Radikalbildung stärker ist. Wie eingangs erwähnt, versucht der Organismus ständig das Gleichgewicht, die Balance zu halten, damit es nicht zur Verschiebung des Redoxpotentials kommt.

Beispiele für diese Verschiebung des Redoxpotentials in Richtung Radikalbildung sind falsche Ernährung, Genußmittel, Streß, Sonnenbrand, Erkrankungen, Umweltbelastungen, Medikamente und eben ein durch Bakterien oder Viren stimuliertes Immunsystem. Legt man diese Erkenntnisse zu Grunde, verwundert es, daß man den therapeutischen Nutzen heutzutage absolut vernachlässigt. Es werden Medikamente eingenommen, ohne die Nebenwirkungen zu berücksichtigen, die zu einer gesteigerten Radikalbildung führen. Erkrankungen und Umweltgifte führen zum Anstieg der Radikalbildung resp. zu Oxidationen; der Körper braucht dringend Radikalfänger, um die Balance zu wahren.

Die Freien Radikale führen ein Doppelleben. Auf der einen Seite wirken sie heilend, auf der anderen Seite wirken sie zerstörend, insbesondere führt man den Alterungsprozeß oder die Degenration unseres Nervensystems wie Alzheimer oder Parkinson auf die vermehrte Zerstörung durch Freie Radikale zurück. Freie Radikale bewirken Oxidationen und diese wiederum bewirken Energiegewinnung. Auf der anderen Seite sorgen Radikalfang und damit einhergehend Reduktion für die Energiespeicherung.

Aber auch hier hat die Natur dafür gesorgt, daß ein oxidativer Vorgang von vielen reduzierenden Faktoren umgeben ist. Der Mensch braucht Freie Radikale, aber auch ausreichend Radikalfänger, um die Balance im Organismus sicherzustellen.

Wir befinden uns in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite vermehren sich die Freien Radikale, vor allen Dingen durch Streß, Abgase und andere Umweltgifte; auf der anderen Seite geben die Nahrungsmittel aus vielerlei Gründen nicht genügend Nährstoffe (Radikalfänger) ab. Aus diesen Gründen kann man verstehen, wie wichtig es heutzutage ist, daß man prophylaktisch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen sollte, um das Defizit an Radikalfängern in der Ernährung weitgehend auszugleichen.

Während beispielsweise das Vitamin E als Radikalfänger durch die Einnahme von Ubichinon Q10 regeneriert wird, verbraucht sich Q10 und wird nicht recycelt. Erst durch die Nahrungsaufnahme oder durch das Nahrungsergänzungsmittel Q10 (z.B. Q10 - Monopräparat) erhält der Körper wieder ausreichend Nachschub für die Bekämpfung der Freien Radikale in der Lipidphase, durch Vitamin C (z.B. Vitamin C - coated) Schutz für die Wasserphase und Selen (z.B. Selen biologisch gebunden an Spirulina platensis) für die Wirksamkeit des Schutzsystems Glutathionperoxidase.

Freie_Radikale_Antioxidantien

 

In der amerikanischen Literatur wurde ein gut beschriebenes Bild für den Balanceakt geprägt, nämlich das des „antioxidativen Orchesters". Die drei „Instrumentengruppen", Radikalfänger der Lipid-, Wasser- und Enzymphase, müssen gut aufeinander abgestimmt werden, damit sich der Körper gesund und wohl fühlen kann.

Die begleitende Einnahme von wirksamen Radikalfängern wie Selen, Vitamin C und Ubichinon Q10 erhöhen dabei die Lebensqualität.

 

Vitamin C Phaona mit Langzeitwirkung
Sponsoren Link