Risiko und Prävalenz
Freie
Radikale spielen die "Erste Geige" bei der Entstehung von Krankheiten
IV
Das Risiko
der Neurotoxizität hängt von verschiedenen Faktoren ab wie dem
toxischen Potential und den Expositionsbedingungen wie Dauer, Intensität,
Tageszeit, Wetterbedingungen. Alter, Geschlecht und aktuelle Gesundheitslage
spielen eine Rolle. Mit Risiko verbunden ist eine gleichzeitige Belastung
durch verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente und Umweltchemikalien.
Aus diesem Grund kann ein Produkt, das allgemein als unbedenklich eingestuft
ist, unter bestimmten äußeren Bedingungen schädliche Auswirkungen
auf einige besonders empfindliche Menschen haben.
Es besteht
für jeden Menschen an jedem Ort der Erde das Risiko einer signifikanten
Gesundheitsstörung infolge neurotoxischer Substanzen. Dabei schützt
selbst eine große räumliche Entfernung nicht. So wurden beispielsweise
die höchsten PCB-Konzentrationen bei den Eskimos auf Baffin Island
am nördlichen Polarkreis gemessen, also Tausende von Kilometern entfernt
von Regionen, in denen PCB verwendet wird. Dies ist kein Einzelfall für
die weltweite Kontamination durch die unkontrollierte Verbreitung von
Umweltchemikalien aus den Tropen durch atmosphärische Prozesse.
Deshalb ist
weltweit die Politik aufgefordert, dieses Problem sehr ernst zu nehmen.
Quelle:
Umweltbelastung und Gesundheit,
Tagung der SPD-Bundestagsfraktion, Juni 1999
|
Führen
wir uns vor Augen:
"Ursache der umweltbedingten
Krankheiten sind Schadstoffüberflutungen, deren Tragweite
man lange Zeit nicht wahrhaben wollte und auch heute noch zu bagatelli-sieren
versucht. Ihr Schädigungsmuster läßt sich indes
auf ein einheitliches Prinzip zurückführen, bei dem
sogenannte FREIE RADIKALE die Hauptrolle spielen."
Prof.Dr.med.Bodo Kuklinsky
|

Sponsoren Link
|