Multiple Sklerose und Ubichinon O10
XVI
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Es ist seit langem bekannt, daß
das Gehirn und das Nervensystem wegen der relativ geringen antioxidativen
Kapazität "ideale" Angriffspunkte für oxidative Zerstörung
sind.
Dr.C.A. Syburra et al., Rom, hat den oxidativen Streß im Blut (Plasma, Erythrozyten, Lymphozyten) bei 28 Multiple Sklerose-Patienten und bei 30 gesunden Kontrollpersonen festgestellt, indem er eine Multiparameter-Analyse der enzymatischen und nichtenzymatischen Antioxidantien - Ubichinon Q10, Vitamin E, reduziertes und oxidiertes Glutathion, Superoxid-Dismutase, Glutathion-Peroxidase, Katalase und die Fettsäuren der Phospholipide - durchgeführt hat. Im Vergleich zu den Kontrollpersonen hatten die Multiple Sklerose-Patienten deutlich verminderte Ubichinon Q10-Plasma-Werte. Lymphozyten-Ubichinon wurde ebenfalls deutlich vermindert bei den Kontrollpersonen festgestellt. Die Plasma-Werte von Vitamin E lagen bei den MS-Patienten ebenfalls deutlich niedriger im Vergleich zu den Kontrollpersonen. Auch die Glutathion-Peroxidase-Werte der Erythrozyten waren bei den MS-Kranken deutlich vermindert. Dieses Defizit an Antioxidantien im Blut war assoziiert mit deutlich erhöhten Werten der Fettsäuren der Phospholipide. Das Blut der MS-Patienten zeigt deutlich den extremen oxidativen Streß, der mit der Krankheit einhergeht. Die Möglichkeit der Bekämpfung der Krankheit mit Antioxidantien und einer angemessenen Schonkost ist ein viel versprechender Weg die Krankheit in ihrem Fortschreiten aufzuhalten. Die Antioxidantien sollten nicht nur reduziertes Glutathion beinhalten, sondern auch Ubichinon Q10, Vitamin E und Selen. |