VII
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Introduktion:
Unzulängliche Ubichinon Q10-Spiegel können z.B. durch eine beeinträchtigte Biosynthese und/oder einen exzessiven Verbrauch durch Krankheiten wie z.B. koronare Herzerkrankungen hervorgerufen werden. Myokardiale Ischämie oder Reperfusion, oxidativer Streß u.a. sowie Hyperinsulinämie können den Q10-Verbrauch steigern und eine Zusatzversorgung notwendig machen. In einer randomisierten Doppelblind-Studie, die von R. B. Singh et al. -Heart Research Laboratory, Medical Hospital and Research Center, Moradabad, Indien - in die 144 Patienten mit akutem Myokard-Infarkt eingebunden waren, konnte demonstriert werden, daß mit der zusätzlichen Verabfolgung von 120 mg Q10 täglich über einen Zeitraum von 6 Wochen eine deutliche Reduzierung von Angina pectoris-Anfällen, Arrhythmien und links-ventrikulären Dysfunktionen zu erzielen ist. Infarkte und auf die Herzerkrankung zurückzuführende Todesfälle waren in der Q10-Gruppe ebenfalls erheblich geringer als in der Placebo-Gruppe. In einer weiteren Studie mit 62 Hyperinsulinämie-Patienten wurden durch die Substitution von 120 mg Q10 täglich über einen Zeitraum von 8 Wochen deutlich niedrigere Insulin-Plasma-Spiegel gemessen. In einer Folgestudie, Laufzeit 8 Wochen, mit Bluthochdruck-Patienten, die zusätzlich an koronarer Herzerkrankung litten, wurde beobachtet, daß die zusätzliche Q10-Einnahme von 120 mg täglich zu einer Abnahme von Triglyceriden, des Blutdrucks, der Blut-Glucose und des Insulin-Spiegels und andererseits zu einer Erhöhung des HDL-Cholesterins ("gutes Cholesterin") führte. |