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Wirkung von Q10 ist dosisabhängig

Kardiologen empfehlen Coenzym Q10 als Monopräparat

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Auf die Menge kommt es an!

Eine aufschlußreiche Geschichte wurde von Prof. Dr. med. F. Sinatra, Kardiologe aus den USA, auf dem Q10-Kongress in Ancona zum Besten gegeben.

Eine Patientin, die an schwerer Herzinsuffizienz litt, wurde von Prof. Sinatra herkömmlich behandelt. Zusätzlich empfahl er ihr, drei Q10-Kapseln - Monopräparat (à 30 mg) einzunehmen, somit 90 mg Q10 pro Tag.

Zunächst besserte sich ihr Zustand, doch nach einigen Tagen trat eine dramatische Verschlechterung ihres Krankheitszustandes ein, so daß die Patientin mit wenig Hoffnung nach Hause verlegt wurde.

Monate später erschien diese Patientin recht munter in der Sprechstunde. Prof. Sinatra wollte zunächst wissen, ob sie bei einem anderen Arzt gewesen sei oder ob sie die Medikation geändert habe. Beides verneinte sie und zeigte Prof. Sinatra alle Medikamente, die sie regelmäßig einnahm. Es waren die gleichen, die er verordnet hatte; nur bei Q10 fiel ihm auf, daß die Kapseln nicht 30 mg, sondern 100 mg enthielten. Die Patientin erklärte: „Die hat mir mein Sohn aus der Apotheke mitgebracht."

Die Patientin hatte sich an die Verordnung, 3 Kapseln pro Tag zu nehmen, gehalten; somit hatte sie täglich 300 mg Q10 statt der empfohlenen 90 mg täglich eingenommen. Etwa zwei Wochen nach Einnahme dieser deutlich erhöhten Dosis hatte sich ihr Zustand wieder wesentlich verbessert.

Prof.Sinatra: „Ich erzähle Ihnen diese Episode, weil sie deutlich macht, daß man bei der Anwendung von Q10 nur einen Fehler machen kann, nämlich den, zu niedrig zu dosieren."

Prof. Sinatra, der bisher über 4000 Patienten mit Herzinsuffizienz behandelt hat, steigt seit diesem Erlebnis von vornherein mit Dosen zwischen 240 - 360 mg Q10 ein und senkt dann nach erwünschter Wirkung die Dosis wieder allmählich ab.

Der Kongress der Internationalen Coenzym Q10-Association in Boston/USA, zeigte die Vielseitigkeit von Ubichinon (Coenzym) Q10, das seit seiner Entdeckung immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses von Ernährung und Medizin gerückt ist. Daß Q10 eine vielseitige körpereigene Substanz und mehr als nur eine Nahrungsergänzung ist, zeigen die zahlreichen Anwendungsgebiete für Q10 heute. Das weltweite Interesse begründet sich in seinem erfolgreichen Einsatz in Bereichen wie beispielsweise Herz/Kreislauf, Arteriosklerose, Neurologie, Diabetes, Dermatologie, Kinderheilkunde, um nur einige zu nennen.

Die Vorträge, die sich durch hohes wissenschaftliches Niveau auszeichneten, bestätigten, daß Q10 nicht nur ein wesentlicher Cofaktor der Atmungskette ist, sondern auch als wichtigstes lipophiles Antioxidans bei Streß und degenerativen Prozessen als Radikalfänger dient.

Die Konferenz in Boston wurde in Kooperation durch die Wissenschaftler Professor Flint Beal, Harvard University, und Professor Gian Paolo Littarru, Universität Ancona, geleitet.


   

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