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Funktionen von Ubichinon Q10 im Körper

Q10-Mangel als Grund mitochondrialer Erkrankungen

I

Introduktion:

Mitochondriale Erkrankungen beruhen praktisch immer auf einer unzulänglichen Energieversorgung der Zellen.

Anläßlich des Q10-Kongresses in Ancona stellte Professor Dr. Karl Folkers aus Texas in seinem Grußwort kurz die Geschichte von Q10 dar. Im Anschluß berichtete F.Crane von der Prude University in Lafayette, Indiana, über die wichtigsten Biofunktionen von Q10 mit Querverweisen auf die klinische Relevanz: Ubichinon Q10 ist in den Mitochondrien an der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP) beteiligt und spielt so eine wesentliche Rolle bei der Atmungskette und der Energiegewinnung in der Zelle. Gleichzeitig ist Q10 ein bedeutendes fettlösliches Antioxidans, wobei es auch die Erbsubstanz (DNA) in den Mitochondrien schützt.

Da die Mitochondrien die Kraftwerke der Zellen sind, beruhen mitochondriale Krankheiten praktisch immer auf einer unzulänglichen Energieversorgung der Zellen. Geschädigt werden als erstes Organe, die wie das Gehirn, der Herzmuskel oder die Skelettmuskulatur viel Energie benötigen. Es kommt zu Epilepsien, Demenz, Herzkrankheiten, Muskelschwäche, Taubheit oder Blindheit und anderen klinischen Symptomen. Meist sind mehrere Organe gleichzeitig betroffen.

Q10 wirkt bei seiner Schutzfunktion als direkter und indirekter Radikalfänger, d.h. es kann selbst Radikale abfangen, kann aber auch oxidiertes Vitamin E regenerieren. Es wirkt vor allem der an der Arterioskleroseentstehung beteiligten Lipidperoxidation entgegen.

Crane wies ferner auf die Bedeutung von Q10 bei der Zellwachstumskontrolle, der Aufrechterhaltung des intrazellulären Oxidations- und Reduktionsgleichgewichts und seine Aufgaben bei der Zellsekretion hin.

Bioenergie und Ubichinon Q10

Introduktion:
Der bioenergetische Mangel kann weitgehend durch regelmäßige Zuführung von Ubichinon Q10 ausgeglichen werden.

Zufallsmutationen der mitochondrialen DNS der Zellen häufen sich im Laufe des Lebens und tragen damit zu einem altersabhängigen Verlust der zellulären bioenergetischen Kapazität bei; dies mit der Folge: Alterung und Alterskrankheiten.

Einen Nachweis für erhebliche Mutationen der mitochondrialen DNS älterer Menschen konnten Dr.A.W. Linnane et al. - Centre for Molecular Biology and Medicine, Epworth Hospital, Richmond (Melbourne), Australien - erbringen. Wie Linnane erklärte, beeinflussen die Mutationen die Bioenergie der gesamten Zelle. Der daraus resultierende bioenergetische Mangel kann weitgehend durch regelmäßige Zuführung von Ubichinon Q10 ausgeglichen werden. Damit einhergehend ist eine Abminderung des beschleunigten Alterungsprozesses mit seinen Folgeerscheinungen durch Regenerierung des Gewebes, der Zellen und Organe. Diese seit Jahren als Hypothese im Raum stehende Vermutung wurde jetzt weitgehend bestätigt.

P.H.Langsjoen et al., Texas, bestätigten dies, indem sie ausführten, daß Ubichinon Q10 den bioenergetischen Zustand der Zelle durch seine Funktion bei den mitochondrialen Enzymen verbessert, was bedeutet, daß eine Redoxtherapie mit Q10 und dessen Analoga, Zellen, Gewebe und Organe wieder bioenergetisch optimal versorgt.

   

 

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