VIII

Rheumatische Erkrankungen

Das Metoxkonzept mit Coenzym Q10, Vitamin C und anderen Wirkstoffen

"Übersteuerung" des Immunsystems bei entzündlichem Rheumatismus (am Beispiel von chronischer Polyarthritis)

Bei entzündlichem Rheumatismus manifestieren sich die Störungen im psychoneuroimmunologischen Regelkreis hingegen in übersteuerten Immunreaktionen. Die übermäßige Immunstimulation führt zu chronischen Entzündungen mit Gewebezerstörungen, insbesondere im Bereich der Gelenke. Dabei zählen pathologische (krankhafte) Abwehrreaktionen des Körpers und eine erhöhte Anzahl von Abbauenzymen (Enzyme setzen chemische Reaktionen in Gang) zu den Hauptursachen.

Im einzelnen sind folgende Schritte für rheumatische Entzündungsvorgänge von Bedeutung:

Spezifische Abwehrzellen (z. B. Lymphozyten, Makrophagen, Granulozyten) bilden Antikörper, insbesondere das Immunglobulin M. Dieses ist als Rheumafaktor bekannt.
Der Rheumafaktor bildet zusammen mit dem Immunglobulin G einen Komplex.
Unspezifische Abwehrzellen, die Granulozyten, werden durch diesen Komplex angezogen.
Nach der Zerstörung der Granulozyten werden Abbauenzyme frei, die akute Entzündungsreaktionen hervorrufen. Diese Enzyme existieren in hoher Konzentration in der Synovialflüssigkeit (Gelenkflüssigkeit) und in entzündetem Gewebe von rheumatisch veränderten Gelenken.
Entzündungsreaktionen flammen immer wieder neu auf und führen mit der Zeit zu extensiver Gewebezerstörung.

Bezüglich der chronischen Polyarthritis ist speziell die Regulation unspezifischer und spezifischer Abwehrprozesse im Körper gestört: Die Abwehrzellen, deren eigentliche Aufgabe die Vernichtung von Krankheitserregern ist, greifen bei dieser Erkrankung fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an, was letztlich zwangsläufig zur Erkrankung führt (Autoimmunerkrankung). Wissenschaftler führen diese Autoimmunreaktion hauptsächlich auf ein gestörtes Verhältnis in der Lymphozyten population zurück. So kann beispielsweise ein Defizit an sogenannten Suppressorzellen ursprünglich mit der gesteigerten Antikörperbildung zusammenhängen. Solche Suppressorzellen sind spezielle Abwehrzellen, die im Körper normalerweise überschießende Immunreaktionen verhindern.

Forciert wird die Gewebeschädigung bei entzündlichem Rheumatismus auch durch die Angriffe der gefährlichen Sauerstoffradikale, die im Zuge entzündlicher Vorgänge ebenfalls vermehrt gebildet werden. Denn Sauerstoffradikale sind die Waffen unserer Abwehrzellen, mit deren Hilfe Feinde wie Bakterien und Viren erfolgreich abgetötet werden können. Durch die große Anzahl aktivierter Abwehrzellen wird bei entzündlichem Rheumatismus zwangsläufig die unkontrollierte Bildung aggressiver Sauerstoffradikale angeheizt. Unser Körper versucht zunächst die explosionsartige Radikalvermehrung mit der Mobilisierung unserer körpereigenen Radikalfänger in den Griff zu bekommen. Da unser radikalabwehrendes System jedoch schnell erschöpft ist und sich zwischenzeitlich immer wieder neu aufbauen muß, hat diese Strategie nur bei kurzfristigen Radikalattacken Erfolg.

Bei längerfristigen Radikalbelastungen werden hingegen die gesamten Radikalfängerreserven des Körpers aufgezehrt und er wird gegenüber oxidativem Streß zunehmend empfindlich.

Bei entzündlichem Rheumatismus gefährden die Sauerstoffradikale besonders die aktiven, sich in der Regeneration befindlichen Bindegewebs-, Knorpel-, Knochen- und Gefäßzellen. Besonders anfällig gegenüber Radikalangriffen sind hier insbesondere die Energiezentralen, die Mitochondrien. Wird zu wenig Energie gebildet, dann sind die Zellen außerstande, sich schnell zu teilen und für eine Neubildung des Gewebes zu sorgen. Auch die Produktion ihrer Botenstoffe geht nur schleppend voran und wird bei zunehmender Schädigung völlig eingestellt.Chronische Müdigkeit und Folgeerkrankungen sind das Resultat.

Da häufig auch die Membranen mit ihren Zellkontakten wie den Gap junctions durch Radikale geschädigt sind, kommt darüber hinaus auch die Kommunikation zwischen den Zellen zum Erliegen. Zudem zerstören Radikale Blutgefäße und Nerven im Entzündungsbereich. Sind die Gefäße erst einmal zerstört, dann ist die Versorgung des entzündlichen Gewebes mit Nährstof- fen und Sauerstoff abgeschnitten und Heilungsprozesse sind nicht mehr möglich. Auch werden durch Sauerstoffradikale Freßzellen des Knochens (Osteoklasten) aktiviert, die zusätzlich zur Entzündung den Knochenabbau fördern.

Die umgreifende Gewebezerstörung im Zuge rheumatischer Entzündungen ist demnach nicht nur das Werk der Abbauenzyme, sondern geht zu einem großen Teil auch auf Schädigungen durch Sauerstoffradikale zurück. Zunehmend verstärken sich dadurch die rheumatischen Beschwerden und Folgeerkrankungen stellen sich ein.

Folgendermaßen wirken sich METOX-Substanzen bei entzündlichem Rheumatismus aus:

METOX-Substanzen modulieren die körpereigene Immunabwehr. Dadurch, daß weniger Antikörper gebildet werden, kann eine klinische Besserung eintreten.
METOX-Substanzen unterstützen den Körperstoffwechsel und fördern dadurch den Gewebeaufbau.
METOX-Substanzen wirken als Radikalfänger einer erhöhten Radikalbelastung entgegen und verhindern somit eine fortschreitende Gewebezerstörung.
METOX-Substanzen fördern die Gefäßbildung und tragen somit zur Wiederversorgung der Gefäße bei.
Ubichinon Q10 wirkt als Energievermittler einem energetischen Defizit entgegen.

 

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