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Rheumatische ErkrankungenDas Metoxkonzept mit Coenzym Q10, Vitamin C und anderen Wirkstoffen Rheuma - eine Psycho-Neuro-Immunologische ErkrankungObwohl rheumatische Erkrankungen schon über Jahrtausende hinweg die Menschheit plagen, gibt es erst jetzt erste Hinweise auf kausale Zusammenhänge. Rheumatische Erkrankungen lassen sich danach nicht auf einen spezifischen Fehler in einem bestimmten Körperteil reduzieren, sondern beruhen vielmehr auf komplexen, systemübergreifenden Fehlschaltungen in unserem Körper. Biologischer Regelkreis zwischen Psyche, Nerven-, Hormon,- und Immunsystem Eine neue
Wissenschaftsdisziplin, die Psychoneuroimmunologie, befaßt sich
mit Wechselwirkungen zwischen Molekülen und Zellen des Immunsystems,
Hormonen (Informationsüberträger) und Neuropeptiden (Botenstoffe im
Nervensystem), Gefühlen und Streß. Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem
kommunizieren danach miteinander - und zwar über spezielle Botenstoffe. Das Immunsystem ist somit nicht nur ein bloßer Befehlsempfänger, sondern kompetenter Gesprächspartner des Nerven- und Hormonsystems. Zudem gewinnt das ständig wachsende Wissen der Psychoneuroimmunologie über wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Gefühlen, Gefühlsverarbeitung und neurochemischen Prozessen immer mehr an Bedeutung: Immer wieder berichten Ärzte von Patienten, deren Krankheitsverlauf durch den falschen Umgang mit den eigenen Gefühlen negativ beeinflußt wurde. So ist nachgewiesen, daß bei psychischem Streß die Aktivität der Abwehrzellen deutlich verringert ist. Zu den Streßfaktoren zählen hierbei sowohl Streß am Arbeitsplatz, Leistungsdruck, Überforderung als auch Trauer und familiäre Probleme. Andauernder psychischer Streß kann somit über eine veränderte Immunabwehr zu einer Reihe von Krankheitsbildern führen; so u.a. zu Schlafstörungen und zu einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen bis hin zu Krebs. Umgekehrt beeinflussen auch organische Erkrankungen wiederum das psychische Verhalten des Einzelnen und können beispielsweise zu Depressionen und Lethargie führen. Die Interaktion zwischen Psyche und Immunsystem im Körperstoffwechsel spielt somit eine zentrale Rolle, die bislang häufig unterschätzt wurde.
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