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Zinkzufuhr und -bedarfZink ist zwar in fast allen Lebensmitteln
enthalten, doch ist in diesen die Verteilung sehr unterschiedlich.
Durch die industrielle Verarbeitung von z.B. Getreideprodukten sinkt
der Zinkgehalt erheblich. Zink wird im Körper nicht lange
gespeichert, deshalb müssen wir es regelmäßig zuführen.
Besonders zinkreich sind tierische Nahrungsmittel (Achtung: Vegetarier
leben gefährlich!): Muskelfleisch und Innereien wiesen die höchsten
Werte auf. Der absolute Renner sind Austern, was für uns allerdings
üblicherweise keine alltägliche Speise darstellt. Getreide
enthält ebenfalls Zink. Milch- und Milchprodukte sind mittlere
Zinklieferanten. Obst und Gemüse sind zinkarm. Zink aus Fleisch
und Wurstwaren verwertet der Körper besser als Zink aus pflanzlicher
Kost. Getreide, vor allem Vollkorngetreide, ist sehr zinkreich, es
enthält aber auch sehr viel Phystinsäure (auch Phytin genannt).
Phytinsäure (= Phytat) bildet sich im Dünndarm - also da,
wo Zink vom Körper aufgenommen wird - schwer lösliche Komplexe.
Die dadruch entstehende Phytatverbindung kann der Körper nicht
mehr verwerten. Das Verhältnis von Phytinsäure zu Zink in
einem Lebensmittel sollte nicht größer als 15 : 1 sein.
Vollkornprodukte liegen in der Regel darüber, Getreide mit hohem
Ausmahlungsgrad darunter. Allerdings geht beim Ausmahlen von Getreide
nicht nur die Phytinsäure verloren, sondern auch Zink. Insofern
sind Weißmehlprodukte auch keine bessere Zinkquelle. Es gibt auch Faktoren, die die Zinkaufnahme im Dünndarm erhöhen. Die organischen Substanzen Vitamin C und tierisches Eiweiß (= aus Aminosäuren zusammengesetzte Substanz) wirken sich positiv aus. Grundsätzlich
gilt: Der Körper verwertet organische Zinkverbindungen
(z.B.
Zink/Spirulina) besser als anorganische Zinkverbindungen. |