Neue Entdeckungen erweitern unsere Erkenntnis
über die Wichtgkeit von Selen

Teil VII

Selen als Selenit in der Onkologie (39)

blauer_Punkt Selen bei der operativen Tumorentfernung Präoperativ und postoperativ zur Verminderung der Ödembildung und oozur Metastasenprophylaxe.

blauer_Punkt Selen bei der Strahlentherapie Schutz des gesunden Gewebes vor Strahlenschäden, Verhinderung von Selen- 00Verlusten.

blauer_Punkt Selen bei der Chemotherapie Selen schwächt die Nebenwirkungen von Chemotherapeutika, ohne deren ooWirksamkeit zu beeinträchtigen. Potenzierung der Wirkungen von Chemotherapeutika durch Selen.

blauer_Punkt Selen und Immunsystem Modulation der Lymphozytenfunktion, Steigerung der Aktivität der zytotoxischen Zellen. ooSteigerung der Antikörperbildung; Verbesserung der Entgiftungsfunktionen, Normalisierung des Glutathion- ooStoffwechsels, Leberschutz.

Mechanismus der vor Krebs schützenden Wirkungen des Selens (39)

blauer_Punkt Selen schützt Zellen vor Mutationen;

blauer_Punkt Verbesserung der Zellatmung;

blauer_Punkt Aktivierung von DNA-Reparaturenzymen;

blauer_Punkt Modulation der Zellteilungsvorgänge, wodurch überstürzt schnelles Zellwachstum und Replikation vermieden oder 00korrigiert werden können.

Tumorzellen haben eine geringere Selen-Toleranz als normale Zellen. Ihre Membranen weisen Defekte auf, so daß zellgiftige Stoffe eindringen können und Mutationen auslösen. Selen vermag Enzyme zu hemmen, die an der Wucherung von Gewebe beteiligt sind.

Besonders wichtig erscheint hier der Einfluß von Selen auf den Funktionsablauf der Zellteilungsvorgänge. Unter Selen-Mangel beschleunigt sich die Zellteilung. Die unter diesen Bedingungen vermehrt gebildeten Zellen weisen jedoch eine verminderte Lebensdauer auf und sind qualitativ minderwertig.

Antikanzerogene Wirkungen von Selen (39)

rotes_Kennzeichen Verlangsamung aller Phasen der Zellteilung;

rotes_Kennzeichen Schutz der Zellmenbranen und anderer Zellbestandteile vor peroxidativen Schädigungen;

rotes_Kennzeichen antimutagene Wirkungen durch Änderung des Metabolismus von krebserzeugenden Stoffen;

rotes_Kennzeichen vor Strahlen schützende Wirkungen;

rotes_Kennzeichen Entgiftung toxischer bzw. krebserzeugender Schwermetalle;

rotes_Kennzeichen Verbesserung der zellulären und humoralen Immunabwehr;

rotes_Kennzeichen antivirale Wirkungen ;

rotes_Kennzeichen Modulierung der Lymphozytenproliferation;

rotes_Kennzeichen Leberschutzstoff;

rotes_Kennzeichen Einwirkung auf den Glutathion-Stoffwechsel;

rotes_Kennzeichen Wirkungen auf das endokrine System;

rotes_Kennzeichen greift in den Methylgruppen-Stoffwechsel ein;

rotes_Kennzeichen Wirkungen auf die Produktion von Zytokinen;

rotes_Kennzeichen Inaktivierung von onkogenen Gensegmenten;

rotes_Kennzeichen Änderung der Oberflächeneigenschaft der Zellen;

rotes_Kennzeichen Normalisierung der Apoptose-- Eigenschaften;  

rotes_Kennzeichen prooxidative Wirkungen..

Selen und Brustkrebs (39)
Fakten:

Japanerinnen erkranken seltener an Brustkrebs als Amerikanerinnen und Europäerinnen.

Grund:

Die Selen-Aufnahme ist in Japan doppelt so hoch wie in Amerika und 3 mal so hoch wie in Europa.

In Deutschland erkranken gegenwärtig pro Jahr 42.600 Frauen an Brustkrebs. In den USA sind die vergleichbaren Werte niedriger und in Japan sogar im Vergleich zu den Staaten erheblich niedriger. Zur Prophylaxe sollte die Selen-Aufnahme pro Tag 200 Mikrogramm Selenomethionin betragen. Da Jodmangel das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, nachweisbar erhöht, sollte auch auf eine ausreichende Jodversorgung Wert gelegt werden. Die Selen-Substitution sollte wegen der langen Latenzperioden bei der Brustkrebsentstehung so früh wie möglich erfolgen, am besten schon vor der Pubertät.

Krebs-Präventionsstudie 1983 - 1996 (39)

Durch die tägliche Gabe von 200 Mikrogramm Selen sanken:

- die Sterblichkeitsrate bei Krebs um 56 %;
- die sekundäre Krebsinzidenz um 36 %;
- das Lungenkrebsrisiko um 46%;
- die Lungenkrebsmortalität um 53 %;
- die kolorektale Karzinominzidenz um 58 %;
- die Prostatakarzinominzidenz um 63 %.

In der mit Selen behandelten Gruppe waren die Krebssterblichkeit und Krebsneuerkrankungen wesentlich niedriger als in der Placebogruppe. Das relative Risiko an Krebs zu sterben, war in der Selen-Gruppe im Vergleich zu den Kontrollen nur etwa halb so groß. So starben im Untersuchungszeitraum in der Selen-Gruppe 28, in der Placebogruppe dagegen 58 Probanden an Krebs.

In der Selen-Gruppe traten im Vergleich zur Placebogruppe nur etwa halb so viel Neuerkrankungen an Karzinomen auf. Der Effekt war am deutlichsten bei Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. Das Ergebnis ist deshalb bedeutsam, weil die Selen-Substitution erst nach dem 6. Lebensjahrzehnt begann. Die Forscher gehen davon aus, daß eine früher beginnende Vorsorge noch deutlich bessere Ergebnisse zeigen könnte.

Wechselwirkungen des Selens mit Elementen wie (39):

- Schwefelwasserstoff
- Quecksilber
- Cadmium
- Kupfer
- Zinn
- Blei
- Nickel
- Kohlenmonoxid
- Silber
- Gold
- Molybdän

Bei Belastungen durch derartige Elemente werden auch die antikanzerogenen Wirkungen des Selens geschwächt oder aufgehoben. Die Schutzwirkungen des Selens bestehen nur so lange, wie genügend Selen zur Verfügung steht. Wird alles Selen für die Bindung - und damit Inaktivierung - dieser Belastungen verbraucht, können Selen-Mangelsyndrome auftreten, wodurch vor allem das Immunsystem geschwächt wird.

Wie gefährlich hohe Belastungen z.B. mit Quecksilber sein können, zeigt die Tatsache, daß im Gehirn der Anfall von daraus entstehenden Sauerstoffradikalen so groß ist, daß es zu Gehirnschädigungen kommen kann. Neuere Erkenntnisse führen zu dem Schluß, daß schon minimale Quecksilberaufnahmen durch die Hirnnerven die Alzheimer-Krankheit begünstigen.

Folgerung:

Wir müssen sicherlich noch mehr über Selen lernen, aber eines ist bereits jetzt ganz sicher: daß nämlich Selen für die Erhaltung und die Wiederherstellung unserer Gesundheit äußerst wichtig ist. Es ist bedauerlich, daß die meisten Menschen noch so wenig über diese für unseren Körper essentielle Substanz wissen.

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