Neue Entdeckungen erweitern unsere Kenntnis
über die Wichtgkeit von Selen

Teil VI

Selen-Mangelerscheinungen (39)

Die Selen-Forschung hat im Verlauf der letzten Jahre die verschiedensten Krankheitserscheinungen bzw. Befindlichkeitsstörungen herausgestellt, die sich aufgrund von Selen-Mangel ergeben können:

rotes_Kennzeichen Dysfunktion der Schilddrüse;

rotes_Kennzeichen Hautläsionen;

rotes_Kennzeichen Gewichtsverlust;

rotes_Kennzeichen Verdauungsstörungen;

rotes_Kennzeichen Resistenzschwäche;

rotes_Kennzeichen Depressionen;

rotes_Kennzeichen Schlaflosigkeit;

rotes_Kennzeichen Gedächtnisverlust;

rotes_Kennzeichen Konzentrationsschwäche;

rotes_Kennzeichen Reizbarkeit;


blauer_Punkt Kopf-, Gelenk-, Muskelschmerzen;

blauer_Punkt Beeinflussung der Fortpflanzung; hier liegt die Ursache in einer Störung der   Entwicklung der Spermien. Selen findet oosich im wesentlichen in der die Sperma-Mitochondrien umhüllenden keratinartigen Kapselsubstanz;

blauer_Punkt Frühgeburten; in verschiedenen Studien wurde festgestellt, daß bei frühgebärenden Müttern signifikant niedrigere ooSelen-Werte vorliegen als bei normal gebärenden Müttern;

blauer_Punkt Mißbildungen bei Säuglingen;

blauer_Punkt Schädigung der Zähne durch Störung der Dentinbildung;

blauer_Punkt verminderte Lebensdauer der Erythrozyten ;

blauer_Punkt Schwellung und Zerstörung der Mitochondrienmembran der Leber durch oxidative Prozesse;

blauer_Punkt Nierenschädigungen (erhöhte Eiweißausscheidungen, verringerte Filtrationsgeschwindigkeit, vermehrte Bildung von ooAmmoniak);

blauer_Punkt maligne Hyperthermie (Als maligne Hyperthermie bezeichnet man eine in 70% der Fälle tödlich verlaufende ooNarkosereaktion, deren Ursache in einem Mangel an Glutathion-Peroxidase liegt. Sie tritt zwar im Durchschnitt nur oobei einem von 20.000 Patienten auf, aber selbst das ist zuviel, da die Ursache wissenschaftlich begründetvorliegt.);

blauer_Punkt allgemeine Immunschwäche, dadurch Begünstigung von Virusinfektionen; besonders betroffen sind Herz, Leber und ooBauchspeicheldrüse;

blauer_Punkt rheumatisch-arthritische Erkrankungen.

Selen schützt vor (39):

- Einflüssen, die mit der Beschleunigung von Alterungsvorgängen, Schädigungen des genetischen Apparates und Krebsentstehung im Zusammenhang stehen und durch oxidativen Streß ausgelöst werden. Hier sind insbesondere zu erwähnen: Durch Alkohol, Drogen und Umweltgifte ausgelöste Lebererkrankungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Pankreatis, alle Erkrankungen des rheumatisch-arthritischen Formenkreises (s. MSE aktuell - Sonderausgabe 08/01); ferner Alzheimer, Parkinson, zerebrale Lipofuszinose u.a. neurologische Erkrankungen sowie Arteriosklerose, ischämische Herz- und Nierenerkrankungen, Muskeldystrophien, Begleiterkrankungen bei Diabetes und endokrine Störungen;

- Funktionsstörungen der Langerhans`schen Inseln (Die L.I. der Bauchspeicheldrüse sind gegen Radikale empfindlich und unterliegen bei Vitamin E und Selen-Mangel morphologischen Veränderungen, was die Ausbildung eines prädiabetischen Zustandes begünstigt.);

- hyperoxischen Schädigungen (Hyperoxische Schädigungen können z.B. bei hyperbaren (Überdruck) Sauerstofftherapien auftreten;

- UV-Strahlung und Ozonbelastung;

- toxischen- und kanzerogenen Verbindungen sowie bakteriellen Toxinen ;

- Krebs.

Krankheiten, die von niedrigen Selen-Spiegeln begleitet sind (39):

- Herzinfarkt;
- multiple Sklerose;
- Krebs;
- Proteinurie;
- Senilität;
- Alkoholismus;
- Infektionskrankheiten;
- Nierenerkrankungen.

Selen wirkt bei (39):

rotes_Kennzeichen Lebererkrankungen, durch Unterstützung der Entgiftungsfunktion;

rotes_Kennzeichen Entzündungen; bei Entzündungen wirksam durch die Glutathion-Peroxidase, die die Biosynthese der Prostaglandine ooeindämmt. Selen verhindert also Entgleisungen des Prostaglandin-Stoffwechsels. Das ist insofern wichtig, als Prostaglandine ooauch Einfluß auf die Blutplättchenaggregation, die Blutgerinnung und den Blutdruck haben;

rotes_Kennzeichen geistiger Stumpfheit älterer Patienten;

rotes_Kennzeichen Herz-Kreislauferkrankungen; die Wirkung bei Herz-Kreislauferkrankungen erklärt sich aus der Einflußnahme des Selens auf oodie vermehrte Bildung von Phospholipiden . Ein Zuviel an Phospholipiden führt zu Bluthochdruck. Schließlich verhindert Selen ooauch Membranschädigungen, die mit einem vermehrten Calcium-Einstrom verbunden sind. Weiter entfaltet Selen eine überaus oopositive Wirkung bei infarktgeschädigtem Gewebe, denn es fördert hier gezielt den Mikroblutkreislauf. Epidemiologische ooStudien haben gezeigt, daß Personen mit niedriger Selen-Zufuhr ein zwei- bis dreimal größeres Risiko haben, an einem ooHerzleiden zu erkranken, als jene Personen, die ausreichend mit Selen versorgt sind (16). In einer klinischen Studie zeigte sich, oodaß bei Patienten, bei denen Koronararterien blockiert waren, sehr niedrige Blut-Selen-Spiegel festzustellen waren, während ooPersonen mit hohen Blut-Selen-Spiegeln gesund waren und nicht unter einer koronaren Herzerkrankung litten (17). Es ist ooeindeutig, daß durch die antioxidative Wirkung der Selen-haltigen Enzyme GPX (Gluthation-Peroxidase) und PHGPX die ooArterien und die Cholesterin-Transport-Lipoproteine gegen Schädigungen geschützt werden und so auch vor ooHerzerkrankungen schützen.

rotes_Kennzeichen Diabetes; Selen beeinflußt den Zuckerstoffwechsel direkt. Ferner spielt auch hier die Verbesserung des Mikroblutkreislaufes o ound die verbesserte Fließeigenschaft des Blutes eine Rolle, denn auf diese Weise kommt es zu günstigen Wirkungen bei o o o ooDurchblutungsstörungen.

rotes_Kennzeichen Genetisch bedingten Erkrankungen (Mukoviszidose, Phenylketunurie, Thalassämie u.a.). Diese gehen mit einem verstärkten o ooAnfall von Radikalen einher. Durch Selen kann der Fortschritt der Krankheit gebremst werden.

rotes_Kennzeichen Erkrankung der Atmungsorgane; Raucher haben einen erhöhten Selen- und Vitamin-C-Bedarf. Durch beide Substanzen läßt oosich die Sauerstoffradikalbildung vermindern. Eine Studie belegt, daß sich die Gefahr einer Erkrankung an Lungenkrebs durch oo200 Mikrogramm Selen deutlich verringern läßt.

rotes_Kennzeichen Alkoholbedingte Lebererkrankungen; starker Alkoholkonsum regt den Anfall von Radikalen an. Auf diese Weise verarmt die ooLeber an Selen, wodurch später einsetzende Leberschädigungen vorbereitet werden. Also: Wenn der Durst groß ist, die ooLeber mit Selen schützen!

rotes_Kennzeichen Erkrankungen der Nieren- und Harnwege; hier liegt der Gefahrenpunkt in einer hohen Belastung mit Schwermetallen, die mit ooSelen gebunden werden können. - Erkrankungen des zentralen Nervensystems; auch hier steht der Schutz vor ooSauerstoffradikalen im Vordergrund. Bei Selen-Mangel kommt es zur verstärkten Ansammlung von Wasserstoffperoxid und ooeiner progressiven Zerstörung von Gehirnzellen. Wissenschaftler wiesen nach, daß es bei Selen-Mangel vermehrt zu ooDepressionen kommt.

rotes_Kennzeichen Augenkrankheiten; die Lichtempfindlichkeit der Netzhaut ist selenabhängig. Ferner: Die Linsen von an Katarakt erkrankten ooPersonen weisen nur 1/6 der normalen Selen-Konzentration auf. Erste Meldungen über therapeutische Erfolge mit Selen und ooantioxidativen Vitaminen bei durch Diabetes ausgelösten Netzhautschädigungen liegen vor.

rotes_Kennzeichen Krebs; Selen spielt sowohl bei der Krebsprophylaxe als auch in der Krebstherapie eine immer mehr zunehmende Rolle. ooZunächst ist interessant, daß Krebspatienten bereits 1-5 Jahre vor Erkennung der Krankheit deutlich verminderte ooSelen-ooSpiegel aufweisen, im Vergleich zu den Kontrollpersonen, die nicht erkrankten. Ein wichtiger Hinweis: Zur ooProphylaxe wird Selenomethionin empfohlen; zur Therapie sollte Natrium-Selenit eingesetzt werden, da hier das ooSelenomethionin unwirksam ist. Diese Erkenntnisse sind gesichert und sollten unbedingt Beachtung finden. Selenit wirkt ootumorwachstums-verzögernd.

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