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L-Carnitin

Biochemische Funktionen

L-Carnitin wurde erstmals 1905 aus Fleischextrakt isoliert. Seine chemische Struktur weist L-Carnitin als einen den Aminosäuren ähnlichen Stoff aus. Ab 1960 wurde die entscheidende Bedeutung des körpereigenen Carnitins im Hinblick auf einen geregelten Fettstoffwechsel und die Verbrennung der körpereigenen Fette erkannt.

Der menschliche Organismus kann Carnitin aus den Aminosäuren Lysin und Methionin selbst (endogen) herstellen. Diese Synthese findet im wesentlichen in Leber und Niere statt und benötigt neben den Aminosäuren noch Eisen, Vitamin C, Vitamin B B6 6 und Nicotinamid. Carnitin wird im menschlichen Organismus für den Abbau der Fette benötigt. Die langkettigen, geradzahligen Fettsäuren vieler Fette werden auf dem Stoffwechselweg der Beta-Oxidation endomitochondrial zu Kohlendioxyd und Wasser abgebaut. Dadurch gewinnt der Organismus große Mengen an Energie. Die äußere Membran der Mitochondrien ist jedoch für die Fettsäuren unüberwindlich, wenn die Fettsäuren nicht vorher durch Carnitin in Acyl-Carnitin, die Transportform der Fettsäuren, umgewandelt werden. Ohne ausreichend Carnitin können daher die Fettsäuren das Innere der Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, nicht erreichen. Der Brennstoff Fett kann dann, obwohl ausreichend vorhanden, nicht verbrannt werden.

L-Carnitin - für Alle geeignet

Die Wirkungen eines Carnitin-Mangels sind aus biochemischer Hinsicht zweifach:

Aufzählungssymbol Freie Fettsäuren und Acyl-Coenzym A reichern sich an und produzieren toxische Effekte. Zudem entsteht ein Energiedefizit, weil die ---Fette nicht ooverbrannt werden können.

Aufzählungsmarkierung Carnitin ist daher von entscheidender Bedeutung im Energiestoffwechsel.

Verteilung im Organismus

Die Verteilung des körpereigenen Carnitins im Organismus spiegelt direkt seine zentrale Bedeutung für die Energiegewinnung aus der Fettverbrennung wider. Alle Gewebe, die ihren Energiebedarf vorwiegend aus Fetten decken müssen, sind reich an Carnitin. Der menschliche Organismus enthält ca. 20-25g Carnitin. Dieser hohe Carnitin-Vorrat zeigt die Wichtigkeit dieser Substanz. Auf Muskel, Herz, Leber und Niere, d.h. fettverbrennende Organe, entfallen 99,5% des körpereigenen Carnitins. Die Carnitin-Konzentration im Herzmuskel, der auf die Fettverbrennung angewiesen ist, ist z.B. mehr als 100mal so hoch als im Blut.

L-Carnitin - produziert Engergie

Was bewirkt L-Carnitin?

Kennzeichnung Muskel:
blauer_Punkt steigert Kraft und Ausdauer
blauer_Punkt lindert körperliche und mentale Ermüdung
blauer_Punkt fördert den Erhalt und die Neubildung von Muskelmasse
blauer_Punkt reduziert Muskelverletzungen, Muskelkater, Seitenstiche
blauer_Punkt beschleunigt die Regeneration


Kennzeichnung Herz:
blauer_Punkt steigert die Herzleistung, Herzkraft, ATP-Produktion
blauer_Punkt senkt die Herzfrequenz unter Belastung
blauer_Punkt reduziert die Herzinfarktintensität
blauer_Punkt reduziert Symptome der Herzschwäche, Angina pectoris
blauer_Punkt erhöht die Belastbarkeit des Herzens

rote_Kennzeichnung Immunzellen:
blauer_Punkt versorgt die Immunzellen mit Energie
blauer_Punkt steigert die Aktivität der Immunzellen unter Belastung
blauer_Punkt erzielt positive Effekte auch dann, wenn andere Immunstimulantien kontraindiziert sind
blauer_Punkt kann dauerhaft zugeführt werden, da keine Gefahr der Überdosierung

rotes_Kennzeichen Gehirn und Nerven:
blaue_Kugek verlangsamt die Alterung des Gehirns (Demenz, Alzheimer)
blauer_Punkt verbessert die kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration, Erinnerung und Lernfähigkeit
blauer_Punkt verringert den Verlust von Rezeptoren
blauer_Punkt beschleunigt die Erneuerung von Gewebe

rote_Kennzeichnun g Leber:• verbessert die Leberfunktion
blauer_Punkt steigert die Proteinsynthese und die Fettverbrennung der Leber
blauer_Punkt reduziert die Fettleberproblematik • beschleunigt die Erneuerung von Lebergewebe
blauer_Punkt reduziert die Schädigung der Leber durch Alkohol

blauer_Punkt Spermien:
blauer_Punkt verbessert die Spermienbeweglichkeit
blauer_Punkt erhöht die Spermienmenge und Spermienzahl
blauer_Punkt steigert die Fruchtbarkeit der Spermien

Grundsätzliche Aussagen über L-Carnitin

L-Carnitin ist eine natürliche körpereigene Substanz, die in Nahrungsmitteln hauptsächlich in (Muskel-)Fleisch zu finden ist (z.B. Schaffleisch 2100 mg/kg, Ziegenfleisch 1700 mg/kg, Rindfleisch 700 mg/kg). Besonders reichhaltig sind Krabben (9000 mg/kg). Eier und Milchprodukte enthalten nur sehr wenig und Obst und Gemüse nur relativ geringe Mengen (z.B. Hühnerei 8 mg/kg, Tomaten 29 mg/kg, Erbsen 12 mg/kg).

Es ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der mit den Vitaminen der B-Gruppe von den Wirkungen her verwandt ist, weshalb es lange Zeit auch als Vitamin BT bezeichnet wurde. L-Carnitin ist eine Substanz, die für die normalen Lebensprozesse des Organismus unbedingt erforderlich ist. Sie erfüllt Aufgabenbei der körpereigenen Energieproduktion und unterstützt den normalen Fettstoffwechsel.

L-Carnitin kann in der menschlichen Leber, den Nieren und dem Gehirn hergestellt werden. Die körpereigene Synthese funktioniert erst ab ca. dem 15. Lebensjahr in vollem Umfang. Aber damit deckt der Körper seinen normalen L-Carnitin-Bedarf nur zu 10-30% ab. Den beträchtlich größeren Teil nimmt sich der Körper aus der Nahrung. Die durchschnittliche L-Carnitin-Aufnahme über die Nahrung beträgt bei Mischköstlern 100–300 mg pro Tag. Der Gesamtbestand im Körper beträgt zwischen 20 und 25 Gramm. Bei starken körperlichen Belastungen oder Streß kann der tägliche L-Carnitin-Bedarfohne weiteres auf 1200 mg pro Tag steigen.

Um L-Carnitin selbst herzustellen, benötigt der Körper die oben bereits genannten Substanzen als Ausgangsmaterialien. Ferner werden 5 bestimmte Enzyme zur L-Carnitin-Synthese benötigt. Bei dieser muß der Körper die Aminosäuren Lysin und Methionin durch Abbau von Muskulatur-Eiweißen (Trimethyllysin und S-Adenosyl-Methionin), die in der Skelettmuskulatur vorkommen, gewinnen. Zur Produktion von 1 Gramm L-Carnitin werden 30 Gramm Muskelmasse abgebaut. Dies ist für den Körper dann ungünstig, wenn die Muskelmasse durch besondere Umstände ohnehin schwindet wie z.B. im Alter, bei einer Diät zur Gewichtsabnahme, bei Bettlägerigkeit und schweren Erkrankungen.Überall, wo der Organismus Energie braucht, spielt es eine wichtige Rolle. So transportiert es zum Beispiel die Fettsäuren in die Mitochondrien, die biochemischen Kraftwerke des Körpers. L-Carnitin ist in erster Linie für die Energiegewinnung aus Fetten zuständig.

Durch seine Stoffwechselfunktionen hilft L-Carnitin die Vitalität zu verbessern, Herzproblemen vorzubeugen, den Alterungsprozeß zu verlangsamen, das Immunsystem zu stärken, die Blutbildung und die Sauerstoffabgabe der roten Blutkörperchen zu unterstützen und es vermag so in den reiferen Jahren in Bezug auf die Lebensqualität einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Mangelerscheinungen

Ein sog. primärer L-Carnitin-Mangel ist selten und genetisch bedingt. Neben diesem gibt es häufiger sekundäre Mangelzustände, die auf einer verminderten Synthese, Mangelernährung oder einem erhöhten Bedarf beruhen.

rotes_Kennzeichen Myokardialer Carnitin-Mangel bei Herzerkrankungen.
ooDer Energiestoffwechsel des Herzens ist abhängig von der Verbrennung der Fette. Voraussetzung für diese Verbrennung zur --Energiegewinnung ist eine ausreichende Konzentration von Carnitin im Herzen. Schwerste Carnitin-Mangelzustände führen daher zu --einer Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) mit Fettansammlung im Herzen. Bei koronaren Herzerkrankungen, --Kardiomyopathien und Diabetes lassen sich fast immer erniedrigte Carnitin-Spiegel im Herzen nachweisen. Die Wiederherstellung --ausreichender Carnitin-Spiegel und damit die Verbesserung der energetischen Verhältnisse im Körper sind daher unter Umständen --die Basis einer erfolgreichen Behandlung von ischämischen Herzerkrankungen. Zahlreiche erfolgreiche klinische Ergebnisse durch die --adjuvante Gabe von Carnitin sind in der Literatur aufgeführt.

rotes_Kennzeichen Diabetes
ooEr ist meist verbunden mit Störungen des Herzens und Problemen des Fettstoffwechsels. Diabetes geht häufig einher mit einem ooerniedrigten ooCarnitin-Spiegel im Herzen. Carnitin ist daher von besonderem Wert bei der flankierenden Behandlung des ooDiabetes. Auch Verbesserungen der Glukosetoleranz und Vermeidung von Glukosespritzen bei Diabetes sind beschrieben.

rotes_Kennzeichen Ausdauersportarten
ooSportler, die im Training und/oder Wettkampf hohe Ausdauerleistungen erbringen, sind dabei zur Bereitstellung der dazu nötigen ooEnergie auf eine optimale Verbrennung der Fette angewiesen. Dies ist unter anderem nur mit einem ausreichenden Carnitin-Spiegel oomöglich. Häufig kommt es jedoch während Training und Wettkämpfen zur Verarmung an Carnitin, denn der Organismus des ooAusdauersportlers verbraucht mehr Carnitin als durch die Eigensynthese hergestellt oder durch Nahrungsmittel aufgenommen wird. ooDaher wird Ausdauersportlern zur Erreichung der optimalen Leistung dieozusätzliche Aufnahme von Carnitin empfohlen. In oowissenschaftlichen Untersuchungen wurde die leistungssteigernde Wirkung von Carnitin immer wieder nachgewiesen. Die Gabe des oonatürlichen körpereigenen Carnitins ist selbstverständlich kein verbotenes Doping, da es sich bei Carnitin um eine natürliche, oovitaminähnliche Substanz handelt.

rotes_Kennzeichen Gedeihstörungen bei Kindern
ooEin latenter Mangel an Carnitin ist insbesondere bei Kleinkindern relativ häufig. Der Carnitin-Mangel ist meist an dem niedrigen ooCarnitin-Spiegel im ooBlut zu erkennen. Klinische Anzeichen eines solchen Mangels sind Gedeihstörungen allgemeiner Art, häufige ooInfektionen, niedriger Blutdruck, hepatische Enzephalopathie (Bewußtseinsstörung), Kardiomyopathie (Fehlfunktion des Herzens oounklarer Herkunft, Herzmuskelschwäche), Hypoglykämie (niedriger Blutzucker). Die Gabe von Carnitin führt meist zu dramatischen ooBesserungen.

rotes_Kennzeichen Stärkung des Immunsystems und der Hirnleistung
ooNeueste Untersuchungen ergaben, daß bereits geringe Dosen von Carnitin das Immunsystem stärken sowie bei älteren Menschen mit 00neurologischen Störungen die Hirnleistung verbessern.

rotes_Kennzeichen Entgiftung
00Muß die Leber große Mengen an Chemikalien, Medikamenten und Alkohol über einen langen Zeitraum entgiften, können ooCarnitin-ooSpeicher in der Leber geleert werden und ein Carnitin-Mangel entsteht. Durch eine Supplementierung kann ein optimaler ooCarnitin-Status aufrechterhalten werden, der für diese Funktion wichtig ist.

rotes_Kennzeichen Lebererkrankungen
00Da die Carnitin-Biosynthese hauptsächlich in der Leber stattfindet, kann sie durch Zirrhose und Hepatitis beeinträchtigt sein. Hier kann ooCarnitin sehr nützlich sein.

rotes_Kennzeichen Müdigkeit
00Bei Personen mit chronischer Müdigkeit kann Carnitin nützlich sein.

rotes_Kennzeichen Muskelerkrankungen
00Diese Krankheiten sind von einer gestörten Carnitin-Synthese gekennzeichnet; Carnitin kann helfen, die Speicher im Körper gefüllt zu oohalten.

rotes_Kennzeichen Ungenügende Zufuhr von Bausteinen für die Carnitin-Biosynthese
ooWenn die Bausteine für die Carnitin-Synthese (die Aminosäuren Lysin und Methionin, die Vitamine C, B6 und Niacinamid und Eisen) oounzureichenden Mengen vorhanden sind, ist die Carnitin-Bildung verschlechtert und Mangelzustände wahrscheinlich.

rotes_Kenneichen Weitere Einsatzgebiete
00Carnitin wird außerdem eingesetzt bei intravenöser (parenteraler) Ernährung; Therapie mit Antiepileptikum Valproinsäure, da dieses ooArzneimittel einen Carnitin-Mangel hervorrufen kann; chronischen Nierenerkrankungen, insbesondere Dialyse-Patienten, da diese ooPatienten vermehrt Carnitin verlieren.

rotes_Kennzeichen Ist Carnitin ein Schlankheitsmittel?
00Carnitin wird gelegentlich in der Presse in sensationeller Weise als Schlankheitsmittel angeboten, das angeblich in kürzester Zeit „die ooFettpolster 00abschmilzt“. Dies ist mit Sicherheit in dieser Form nicht richtig. Aus der Tatsache, daß Carnitin in der Fettverbrennung ooeine entscheidende Rolle spielt, kann nicht geschlossen werden, die bloße Einnahme von Carnitin verbrenne überschüssiges Fett. ooDafür gibt es keine Untersuchungen und auch keine Anhaltspunkte. Allerdings könnte es möglich sein, daß Carnitin unterstützend oowirkt beim Abnehmen durch Diät, verbunden mit Sport und mehr Bewegung, da es bei einem solchen Vorgehen die ooFettverbrennung unterstützt.

rotes_Kennzeichen Überdosierung und Nebenwirkungen
00Carnitin ist als körpereigene Substanz in beträchtlichen Mengen (20–25 Gramm) im menschlichen Organismus vorhanden. Carnitin ookann als atoxisch (ungiftig) angesehen werden. Nebenwirkungen wurden bisher auch bei Daueranwendung in hohen Dosierungen oo(ca. 5 g/Tag) nicht bekannt. Allerdings darf nur das körpereigene L-Carnitin verwendet werden.

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