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84 Q10 im Zusammenwirken mit MedikamentenManche Medikamente stören die körpereigene Q10-Synthese; der Q10-Blut- und Gewebespiegel sinkt, wenn er nicht durch ergänzenden Verzehr auf normalem Niveau gehalten wird. Patienten, die mit Medikamenten behandelt werden, müssen darauf hingewiesen werden, daß sich unter Q10 die Wirkung einzelner Medikamente erhöhen kann und daß dann die Dosierung der Medikamente reduziert werden sollte. Dies muß mit dem behandelnden Arzt besprochen und durch Selbstkontrolle gesichert werden. Schwer Herzkranke werden mit hohen Dosen chemischer Präparate behandelt, damit sich ihr Befinden stabilisiert. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen nun, daß man durch die zusätzliche Verabreichung von Q10 die Menge stabilisierender Herzmittel verringern kann - bei gleichem positiven Therapieeffekt. Herausragender Vorteil dieser ergänzenden Q10 Verabreichung: Dem Herzkranken kann mit kleinen und verträglicheren Medikamenten-Dosierungen geholfen werden. Eine Vielzahl dieser Herzmittel hat nämlich Nebenwirkungen, die andere Körperorgane belasten können. Durch die Kombination der Medikamente und ergänzende Einnahme von Q10 werden Nebenwirkungen gemindert oder treten überhaupt nicht auf. Verschiedene Medikamente können ihre volle Wirkung nur dann entfalten, wenn sie im Körper die notwendigen Voraussetzungen vorfinden. So verhält es sich bei vielen Präparaten, die zur Senkung des Bluthochdrucks führen. Sie wirken über die Zellmembranen. Diese funktionieren nur optimal, wenn sie durch ausreichende Q10-Konzentrationen elastisch gehalten werden. Dies wird insbesondere bei Calciumkanalblockern beobachtet. |