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78 NeurodermitisDie Neurodermitis ist ein in hohem Maße lästiges Hautleiden. Immer mehr Menschen leiden darunter. Quälender Juckreiz mit nächtlichen Juckkrisen führt zu ständigem Kratzen. Dadurch wird die Haut beschädigt, und es entstehen häufig tiefe, bakteriell infizierte Wunden. Die Ursache liegt in einem Erbfaktor. Es bestehen genetische Beziehungen zum allergischen Schnupfen (Heuschnupfen) und zum allergischen Bronchialasthma, die oft gemeinsam mit einer Neurodermitis auftreten. Die Krankheit kann durch zahlreiche Reizstoffe aus der Umwelt, aber auch durch seelische Belastungen ausgelöst werden. Oft beginnt die Krankheit auch schon im Säuglingsalter mit schorfigen Belägen am behaarten Kopf, dem sogenannten Milchschorf. Der Anteil der von der Neurodermitis Betroffenen liegt bei den vor 1960 Geborenen bei zwei bis drei Prozent, steigt allerdings bei den nach 1970 Geborenen auf das mehr als Fünffache an. Vor allem in den modernen Industrieländern ist die Neurodermitis keine seltene Krankheit mehr. Bei Millionen Menschen reagiert die Haut auf die vielen Reizstoffe, oftmals nur für wenige Jahre, oft aber auch lebenslang mit einem schrecklichen Juckreiz. Bei der Neurodermitis liegt eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde. Der Körper mobilisiert die eigene Abwehr, wo es nicht nötig wäre, und verteidigt sich massiv gegen Feinde, die keine sind. Da die Haut das größte Organ des Immunsystems ist, reagiert sie auf dessen Belastung oder gar Überanstrengung stark. Leicht kommt das zu Überreaktionen neigende Immunsystem der Neurodermiker durch die Flut immer neuer Reize von exotischen Früchten, neuartigen Fasern und Farbstoffen für Textilien oder auch Duftstoffen an seine Grenzen, und die Krankheit kommt zum Ausbruch. Die bisherigen Behandlungsmethoden, die über Jahre hinweg auf der Basis von Kortisonpräparaten durchgeführt werden, sind mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Kratzwunden müssen bis zur Heilung zudem mit einer antibakteriellen Salbe vor der Kortisonbehandlung geschützt werden, weil die Infektion sonst noch gefördert würde. Von den psychischen Belastungen durch entstelltes Aussehen einmal ganz zu schweigen. Die von Dr.F.Enzmann entwickelte Q10-Liposomen-Creme zeigt einen neuen Weg auf. Bekanntlich ist Ubichinon Q10 nur lipidlöslich, damit völlig wasserunlöslich. Das mit den Liposomen beförderte Ubichinon Q10 wird auf natürlichem Wege, wie im Körper selbst, transportiert. Damit unterstützt das so in die Haut eingebrachte Q10 das körpereigene Q10 bei seinen bioenergetischen Aufgaben. Fallbeispiel: Auch bei dieser Krankheit kann Dr.F.Enzmann auf sehr eindrucksvolle Zustandsverbesserungen nach einer systematischen Behandlung mit Q10 hinweisen. So wurde von einem in der 6.Lebenswoche an Neurodermitis erkrankten Kind im Alter von 2 Jahren bei Behandlungsbeginn berichtet. In den ersten Tagen der Behandlung verschlechterte sich der Zustand der Haut leicht, doch bereits nach 24 Tagen wurden deutliche Verbesserungen des Ausgangszustandes erreicht. Beispielhaft noch die Schilderung einer Ehefrau: "Lieber Herr Doktor Enzmann, bei meinem Ehemann liegt seit der Kindheit eine Neurodermitis vor, die sich regelmäßig im Winter verschlimmert. Im Jahre 1996 zeigte sich erneut im Winter ein ausgeprägter Befund im Bereich der Ellenbeugen, Fingerzwischenräume sowie des oberen Rückenbereiches. Unter der Einnahme von Q10 in einer Dosierung von 6 mg/kg Körpergewicht über drei Wochen und Fortführung mit 3 mg/kg als Dauertherapie unter zusätzlicher Anwendung Ihrer Q10-Liposomen-Creme bildeten sich die Hautläsionen vollständig zurück, der Juckreiz verschwand ebenfalls binnen drei Wochen. Seither trat in den folgenden vier Monaten ein einzelner leichterer Neurodermitis-Schub für wenige Tage bei ansonsten durchgehender Beschwerdefreiheit auf." Dieser Zustand blieb bis zum Überarbeitungszeitpunkt dieses Buches unverändert. Wie bei allen Hautkrankheiten ist neben der Behandlung mit der Q10-Creme die Einnahme von Q10 - Monopräparat - in Kapselform angeraten. |