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Q10 ist notwendig für die Muskulatur und bei sportlicher Betätigung

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben sich mit dem Thema Ubichinon Q10 und Sport auseinandergesetzt. Professor Dr.G.P.Littarru (93) trifft unter dem Thema "Körperliche Betätigung, Freie Radikale und Coenzym Q10" in seinem Buch "Energie und Schutz" folgende Feststellungen:

"Es ist errechnet worden, daß etwa 3% des Sauerstoffes, der von unserem Organismus verbraucht wird, nicht vollständig zu Wasser reduziert wird. Statt dessen erfolgt eine monoelektronische Reduktion, wodurch das Superoxid-Anion sowie andere reaktive Sauerstoffspezies gebildet werden, die befähigt sind, radikalische Reaktionen und Angriffe zu initiieren.

Diese Quote wird bemerkenswert hoch, wenn eine vermehrte Gesamtsauerstoffaufnahme wie im Verlauf körperlicher Betätigung, insbesondere bei Ausdauersportarten, stattfindet.

Bei sehr intensiven Aerobic-Übungen ist der Sauerstoffverbrauch extrem hoch, der im Falle der Beinmuskeln hundertmal höher im Vergleich zu dem Verbrauch im Ruhezustand sein kann. Die vermehrte Radikalbildung in Verbindung mit körperlicher Anstrengung ist auch bedingt durch die Hyperthermie, die typisch für Übungen hoher Intensität ist."

Welche Anforderungen und Ziele haben Sie im Sport?

Sind Sie aktiv im Leben, und wollen Sie viel erreichen? Und haben Sie festgestellt, daß Sport für Sie ein körperlicher Ausgleich ist, durch den noch mehr erreicht werden kann? Ob Sie im Bodybuilding nach der Masse, Kraft oder Definition streben, beim Triathlon den Ironman anvisieren oder Ihrem Fußballclub zum Sieg verhelfen wollen, Sie wollen Höchstleistung von sich.

Was tun Sie dafür?

Anfangs haben Sie nur trainiert. Irgendwann haben Sie Ihr Leben Stück für Stück dem Sport ein wenig mehr angepaßt. Sie sind zur Regeneration in die Sauna, zur Massage oder einfach eher ins Bett gegangen. Sie haben Ihre Ernährung umgestellt, mehr auf Kohlenhydrate, gezielt auf Eiweiß und auf die Fette geachtet. Für Ihre Gesundheit haben Sie mehr Obst und Gemüse gegessen und vielleicht auch die Nahrung mit Vitamin- und Mineraltabletten ergänzt. Und trotzdem gibt es Phasen, in denen Sie ausgepowert, down sind, Ihr Körper einfach rebelliert, sich gegen Streß und Hektik sowie die erhöhten Trainingsanforderungen wehrt.

Was passiert in Ihrem Körper?

Bei jeder Tätigkeit, auch beim Atmen und vor allem beim Sport braucht der Körper Energie. Diese setzt er aus der Nahrung frei. Dieser Prozeß ist vielschichtig, kompliziert und kann leicht gestört werden. Bei normaler Bewegung ist eine Störung jedoch kaum zu bemerken. Erst bei Höchstleistungen im Sport oder durch das Nachlassen der Immunabwehr gegenüber Krankheiten zeigt es sich.

Wie kommt es aber zu dieser Störung?

Bei erhöhter Belastung setzt der Körper mehr Sauerstoff um. Dies führt zu einem normalen Sauerstoffstreß, der durch körpereigene und durch die Nahrung aufgenommene Radikalfänger und ihrem Verbrauch abgefangen wird. Unter zusätzlichem Streß und Immissionen von Umweltgiften kann es dazu kommen, daß der Sauerstoffstreß (die Freien Radikale) die körpereigenen Substanzen (DNS, RNA, Eiweiße, Lipoproteine und andere) oxidiert. Dadurch blockiert der Körper sich selbst, und die Effizienz der Energieumwandlung ist dahin.

Wenn wir nun die übrigbleibende Energie für den Sport nutzen, bleiben zum Teil andere Körpersysteme auf der Strecke. Direkt beobachten kann man dies durch hohe Grippeanfälligkeit, hohe Regenerationszeiten, mangelnde Konzentration bis zum körperlichen Unwohlsein.

Aber gibt es Möglichkeiten, den Energiefluß des Körpers zu erhöhen, den Körper zu schützen und das ohne Nebenwirkungen?

Ja, es gibt diese Möglichkeit, und zwar durch die Anwendung von Co Q10!

Zahlreiche Studien, zeigten eine verstärkte Bildung Freier Radikale bei anstrengender sowie bei nicht so anstrengender Betätigung. "Ein erheblicher Anstieg der Konzentration von Pentan, einem Endprodukt der Lipidperoxidation (erhöhte Schadstoffkonzentration=Freie Radikale) in der Ausatmungsluft, wurde beim Menschen während schwerer körperlicher Belastung gemessen.......". (Prof.Littarru) (93)

Eine sehr aufschlußreiche Studie wurde von Dr. Enzmann , Dr.Geiß, Prof.Littarru und Prof.Folkers (in 93) durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Verabreichung von Co Q10 zu verifizieren

Bei 10 Probanden aus dem Ausdauersportbereich erfolgte eine belastungsergometrische Untersuchung, wobei die Sportler zunächst 30 Minuten im submaximalen Bereich und anschließend bis zur maximalen Intensität belastet wurden. Nach der Ausgangsuntersuchung erhielten die Probanden Q10-Verum oder Q10-Placebo nach einem Doppel-blind-crossover-Design. Als Testpräparat diente das hier besprochene Q10-Monopräparat in 30 mg Kapseln.

Zu den Hauptmahlzeiten nahmen die Athleten jeweils 2 Kapseln=60 mg während der Mahlzeit ein. Die Tagesdosis betrug also 180 mg Q10.

Die Q10-Blutspiegelmessungen ergaben, daß die Ausgangswerte bei den Athleten deutlich erniedrigt waren, daß sie bei den Athleten unterschiedlich hoch anstiegen und in der Placebophase auf das niedrigere Ausgangsniveau abfielen. In der Studie heißt es dann: "Setzt man die Leistungsveränderungen auf der höchsten Intensitätsstufe nach oben oder unten jeweils mit den Q10 Inkrementen (Anstieg, Zuwachs)) in Beziehung, so erhält man eine signifikante Korrelation. Die Eigenempfindung der Athleten stimmte ebenfalls mit den Q10 Inkrementen überein."

Die Leistungssteigerung betrug bis zu 30%. Auffallend war noch, daß die Leistung in der Regenerationsphase durch die am Vortage höher erbrachte Leistung nicht beeinflußt wurde.

Eine Auswertung der Q10-Plasmaspiegel ergab, daß Athleten bei gesteigerter Leistung eine geringere Plasmasättigung hatten als Normalpersonen.

Die Ergebnisse dieser Studie sind nicht nur für den Leistungssport sondern auch für die Behandlung der "bioenergetischen Entgleisungen" bei praktisch allen Erkrankungen wertvoll. Es ist nämlich so, daß eine meßbare Leistungssteigerung erst dann eintreten kann, wenn der Q10 verbrauchende Prozeß kompensiert wird und es darüber hinaus zum Anstieg des Q10-Blutspiegels über das physiologische Niveau von 0,85 mg/ml kommt.

Der Messung von Q10-Blutspiegeln kommt daher zum individuellen Monitoring der Bedarfsdosis eine wesentliche Bedeutung zu.