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Q10 und Hypoxie (Sauerstoffunterversorgung)

Sind Gewebe mit Sauerstoff unterversorgt, kann die Gewebsfunktion stark beeinträchtigt werden. Die medizinische Behandlung zielt deshalb darauf ab, möglichst schnell eine Behebung des Sauerstoffdefizits zu erreichen

Die Zufuhr von Sauerstoff ist die Grundvoraussetzung für eine wieder stabilisierte Gewebsfunktion; sie birgt jedoch auch gesundheitliche Risiken in sich: Sauerstoff kann auf sauerstoffunterversorgtes Gewebe über eine vermehrte Radikalbildung toxisch wirken und zu sogenannten Reperfusionsschäden führen.

Die Vermeidung dieser Schäden ist nur durch die vorherige Zufuhr von Antioxidantien möglich, die Radikale unschädlich machen. Ubichinon Q10 spielt in diesem Zusammenhang als Radikalfänger und zusätzlicher Energieaktivator eine besondere Rolle.

Ischämien führen zu einer Sauerstoffunterversorgung, also zur Hypoxie der betroffenen Gewebe. Eine Ischämie ist der Ausdruck für eine teilweise oder gänzliche Unterbrechung der Durchblutung eines Organes. Eine Ischämie kann entstehen durch Angst und Sorgen, durch Gefäßabklemmung während Operationen, durch Gefäßverengung bei Arteriosklerose. Diese Zustände führen immer zu oxidativem Streß und sind mit einem Abfall des Energiestoffwechsels und damit einer Einschränkung der jeweiligen Gewebsfunktion verbunden.

Die Behandlung zielt darauf ab, durch Wiederdurchblutung (Reperfusion) möglichst rasch das Sauerstoffdefizit zu beheben, um so die Gewebsfunktion wieder zu stabilisieren.

Ursachen für Ischämien sind:

arterielle Durchblutungsstörungen,
Einengung oder Verschluß von Herzkranzgefäßen
Mangeldurchblutung der Kapillaren bei Schock,
Mikroembolien im Hirnkreislauf,
Schlaganfall,
Abklemmen von Gefäßen bei Operationen,
übermäßige sportliche Aktivität.

Arten der Reperfusion nach Ischämie
Reperfusion tritt ein bei:

Weitung von undurchgängig gewordenen Herzkranzgefäßen,
Behandlungsarten infolge von Schlaganfällen und Mikroembolien
Wiedereröffnung von Gefäßen nach Beendigung eines operativen Eingriffs
in der Erholungsphase nach übermäßiger Belastung

Sauerstofftherapien

Wie bei der Sauerstoffzufuhr unter Reperfusion ist die Zuführung von Sauerstoff mittels Sauerstofftherapie auch mit Gefahren verbunden: das sauerstoffunterversorgte Gewebe kann hier schwer geschädigt werden, wenn nicht entsprechende antioxidative Schutzvorkehrungen getroffen werden.

Dr.Ohlenschläger (120) empfiehlt eine Q10-Substitution bei folgenden Sauerstoff-Therapien:

normobare, inhalative Sauerstoff-Therapie (Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie n. v.Ardenne
hyperbare, inhalative Sauerstoff-Therapien
Ozon-Therapien in der großen und kleinen Eigenblutbehandlung
im Rahmen der hämatogenen Oxidationstherapien und Modifikationen
Oxyvenierungstherapien nach Regelsberger.

Sauerstofftherapien werden angewandt bei:

Erkrankungen, die mit verringertem Sauerstoffpartialdruck einhergehen
Atemnotsyndrom bei Kindern und Erwachsenen
Beeinträchtigung der Atemwege durch Tumoren
Funktionsstörungen der Lunge
krankhaften Atemstillständen während des Schlafs (Apnoen)
Anämien (Reduktion der Sauerstoff-Transportkapazität)
arteriellen Durchblutungsstörungen
Schock
Immunschwächen
Krebs.

Es gilt also einen ausreichenden Schutz durch Antioxidantien aufzubauen mit den Schutzfaktoren der Gesundheit Ubichinon Q10, Vitamin C und Selen.

Q10 bietet Schutz vor Ischämien bei übermäßiger sportlicher Aktivität

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ohne Q10
Vergleich_ Mit und ohne Q10
mit Q10