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Q10 bei Krebs


Krebs ist eine Krankheit, die auf ein einzelnes Organ begrenzt ist. Er kann praktisch jedes Organ unseres Körpers befallen, wobei jeweils unterschiedliche Symptome auftreten und durchaus unterschiedliche Heilungsaussichten bestehen.

Bei Krebs ist in einem Teil des Körpers das Zellwachstum gestört. Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, besteht der menschliche Körper aus Billionen Zellen, die hochspezifische Aufgaben zu erfüllen haben. Gesunde Zellen wachsen normal. Bei Krebs jedoch geraten Zellen außer Kontrolle.

Betrachtet man die Krebszelle, so stellt man fest, daß die Zellkerne im Unterschied zur gesunden Zelle unterschiedlich groß und unterschiedlich geformt sind. Die Zellmembran ist entrundet. Die Farbintensität der Tumorzelle ist stärker als die gesunder Zellen. Das Zellplasma weist eine größere Vielgestaltigkeit auf als die normale Zelle. Durch das übermäßige Wachstum der Zelle bildet sich eine Geschwulst.

Im Gegensatz zu gesunden Zellen wandern Krebszellen in angrenzendes Gewebe hinein und zerstören es. Einige Krebszellen dringen in die Blut- und Lymphgefäße ein und werden zu entfernteren Organen weitergetragen, etwa zu den Lungen, der Leber, den Knochen und den Lymphdrüsen. Dort bilden sie jeweils neue Krebskolonien, die man Metastasen nennt.

Durch die allzu rasche und unkontrollierte Vermehrung der Zellen werden die Energien des Körpers aufgezehrt. Wenn nichts dagegen unternommen wird, werden die gesamten Energiereserven des Körpers, die er zur Abwehr braucht, schnell aufgezehrt. Der Tod ist die Folge.

Als die wichtigsten Krebsarten sind anzusehen: Brustkrebs, Lungen- und Bronchialkrebs, Darmkrebs, Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Pankreaskrebs, Leukämie, Lymphogranulomatose, Kehlkopfkrebs, Prostatakrebs, Gebärmutterkrebs, Blasen- und Nierenkrebs, Tumore der Gallengänge, Hirntumor und Hautkrebs.

Seit den frühen Anfängen der Q10-Forschung interessiert die Wissenschaftler, inwieweit durch die Verabreichung von Q10 positiv auf den Krankheitsverlauf Einfluß genommen werden kann und ob sich der Q10-Spiegel bei Krebspatienten überhaupt deutlich von dem gesunder Menschen unterscheidet.

Angriffspunkte des Coenzym Q10 bei Krebs

Speziell bei Krebskranken wird häufig ein unter der Norm liegender Q10 Plasmaspiegel festgestellt. In verschiedenen Studien wird das Coenzym Q10 im Hinblick auf sein Wirkspektrum speziell bei Tumorkranken diskutiert.

Die Ergebnisse sprechen für eine zusätzliche Verabreichung von Q10 zu konventionellen Tumorbehandlungen als auch für eine Präventivbehandlung.

Wie bereits erwähnt, zeigen verschiedene experimentelle Studien, daß bei Krebskranken der Q10 Spiegel deutlich erniedrigt ist. Folkers et al. führten eine Studie an 83 Krebspatienten durch, die an 8 unterschiedlichen Krebsarten erkrankt waren. Insbesondere bei Brustkrebspatienten läßt sich ein hohes Q10 Defizit im Blut nachweisen, gefolgt von Lungenkrebspatienten. Bislang durchgeführte Untersuchungen bestätigen, daß durch die Verabreichung von Q10 positiv auf den Krankheitsverlauf Einfluß genommen werden kann.

Nach zusätzlicher Q10-Zuführung steigt der Lymphozytengehalt und der Immunglobulin-G-Gehalt des Blutes bei Krebspatienten. Eine Reihe von Studien zeigt, daß die klinischen Symptome von Tumorkranken durch Q10 Gaben deutlich reduziert werden können. In einigen Fällen konnte unter Behandlung von Q10 eine Rückbildung des Tumors beobachtet werden.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen diesen positiven klinischen Ergebnissen bei Krebspatienten unter der Behandlung von Q10 und der zentralen Aufgaben von Q10 in der Zelle.

Der positive energetische Einfluß von Q10 auf gesunde Zellen läßt sich bei Tumorzellen nicht beobachten. Der Grund hierfür könnte darin zu sehen sein, daß in Tumorzellen das Enzym Katalase fehlt. Dieses Enzym baut in normalen Zellen Wasserstoffperoxid (Radikal)-Verbindungen ab. Wasserstoffperoxid fällt bei der Energiegewinnung der Zelle vermehrt an und muß aufgrund seiner zellschädigenden Wirkung reduziert werden. Als Hypothese wird angenommen, daß Tumorzellen unter Q10 Gabe zwar auch vermehrt Energie bilden, sich aber im Zuge dieser Energiebildung Wasserstoffperoxid in der Zelle anreichert, da Katalase als Reduktionsmittel fehlt, was wiederum für die Zelle tödlich ist.

Aufgrund der Tatsache, daß Q10 in allen Zellmembranen nachgewiesen werden konnte, wird auch ein Zusammenhang zwischen Q10 und den Proteinen angenommen, die sich in den Zellmembranen befinden. Hier sind zwei Wirkmechanismen denkbar:

1. Zum einen könnte ein Einfluß von Q10 auf die Signalübertragung der Zelle, beispielsweise über Rezeptoren vorliegen. Dieser Punkt ist bezüglich der Krebsentstehung insofern interessant, da die Proteine der Onkogene häufig störend im System der Signalübertragung eingreifen.

2. Andererseits wäre auch eine Beeinflussung der Zellkontakte durch Q10 denkbar.

Diese werden ausschließlich durch Membranproteine vermittelt. Auch dieser Aspekt könnte in der Onkologie Bedeutung haben: Ein wesentliches Merkmal von Krebszellen in Kultur ist, daß ihre Zellkontakte gestört sind und keine Kontaktinhibition mehr vorliegt. Die Zellen wachsen hier im Unterschied zu anderen Zellen in Kultur übereinander, d.h. in vielen Schichten ohne sich gegenseitig in ihrem Wachstum zu hemmen. Weitere Untersuchungen eines möglichen Einflusses von Q10 in diesem System werden zur Zeit durchgeführt.

Was bewirkt Q10 in Bezug auf Krebs?

Die Tumorinduktion wird gehemmt
die Tumorgröße wird reduziert
die Lebenserwartung wird drastisch erhöht

Gründe:

Die Tumorzelle nimmt Q10 auf; durch erhöhte Q10-Konzentration bildet die Tumorzelle vermehrt Wasserstoffperoxid, eine Freie Radikale erzeugende chemische Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Da die Tumorzelle keine Katalase hat, die Wasserstoffperoxid in der gesunden Zelle abbaut, wird das Wachstum der Tumorzelle gehemmt.

Q10 verleiht dem Immunsystem hohe Intensität.
Gesundes Gewebe wird durch Q10 vor dem Radikal-Crash der Makrophagen geschützt.
Q10 verleiht der Psyche mehr Kraft, dadurch verbessert sich Wirksamkeit des Immunsystems wieder.

Tumorzellen und Ubichinon Q10 (Tierversuche)

Bliznakow et al.(11) erzeugten bei Mäusen mittels krebserregender Substanzen Tumoren. Die Mäuse wurden in zwei Gruppen geteilt: Mäuse, die Q10 erhielten und solche ohne Q10 Gabe. Die Autoren ermittelten die Häufigkeit einer Tumorausbildung, die Tumorgröße und die Sterblichkeitsrate in beiden Gruppen.

Tabelle 1 zeigt die
nterschiede zwischen den Gruppen im einzelnen.

Tabelle a-c : Einfluß von Q10 bei Mäusen mit Tumoren
(nach Bliznakow et al.)

a) Einfluß von Co Q10 bei Tumorbildung (Krebs)
- Laborversuchsreihe an Ratten -

hier: herbeigeführte Tumorbildung

Tage nach Tumorinitiierung

Tumorausbildung in der
Kontrollgruppe

Tumorausbildung in der
Q10-Gruppe
55
85%
25%
69
100%
55%
77
--
77%

b) Unterschiede in der erreichten Tumorgröße des o.a. Versuchs

Tage nach Tumorinitiierung
Kontrollgruppe
Q10-Gruppe
55
250 qmm
95 qmm
83
360 qmm
170 qmm
97
930 qmm
580 qmm

c) Sterberate bei o.a. Tierversuch

Tage nach Tumorinitiierung
Kontrollgruppe
Q10-Gruppe
55
5 %
0 %
111
50 %
15 %
132
100 %
?
300
--
20 %

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Q10 als Schutzfaktor bei konventionellen Tumortherapien
1) Schutz vor Nebenwirkungen durch Q10 bei Chemotherapie

Bei bestimmten Tumorarten gilt die Behandlung mit zytotoxischen Substanzen (Zytostatika bzw. Chemotherapeutika) als wirksamste Waffe gegen Krebs. Meistens kommt es unter einer Zytostatikabehandlung zur vermehrten Radikalbildung, was die antioxidative Kapazität des Körpers erheblich herabsetzt. In Folge treten schwere Nebenwirkungen auf.

Durch gezielte Gabe des Antioxidans Q10 können solche toxischen Nebenwirkungen vermindert bzw. die Dosisverträglichkeit von Zytostatika erhöht werden.

Iarussi et al. (57) führten eine kontrollierte Studie an insgesamt 20 Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie bzw. Non-Hodgkin-Lymphom durch. Alle Kinder wurden mit Anthracyclinen behandelt. 10 der Kinder erhielten zusätzlich 240 mg Ubichinon Q10. Es wird in dieser Studie festgestellt, daß Q10 die kardiotoxischen Nebenwirkungen des Chemotherapeutikums verhindert: Verschiedene echokardiographische Methoden zeigen, daß die kontraktile Funktion des linken Ventrikels deutlich stabiler ist bei Kindern, die zusätzlich Q10 erhielten.

An Rattenlebern wird von Valls et al. (145) ebenfalls der schützende Effekt des Q10 vor Schäden des Zytostatikums Adriamycin nachgewiesen. Das Abfangen freier Radikale speziell in der inneren Mitochondrienmembran durch Q10 scheint nach Ansicht der Autoren ausschlaggebend zu sein für die bessere Energiegewinnung der Zellen unter Adriamycinbehandlung.

In der 1993 durchgeführten Studie von Kishi et al. (74) wird an Zellkulturen von Mausfeten die herzstimulierende Wirkung von Q10 festgestellt. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, daß dieser Effekt des Q10 positive Auswirkungen auf die Herzschlagfrequenz (chronotroper Effekt) und auf die Kontraktilität des Herzmuskels (inotroper Effekt) hatte und nicht durch Taxol blockiert wurde. Taxol wird seit kurzer Zeit als Chemotherapeutikum angewandt, es führt zu einer Reduktion der Herzfrequenz, so daß das Ergebnis von Kishi et al. ebenfalls im Hinblick auf die Ausschaltung von Nebenwirkungen am Herzen durch zusätzliche Behandlung mit Q10 interessant erscheint.

Wesentliches Kriterium der Chemotherapie ist darüber hinaus, daß die Synthese von Immunglobulinen gehemmt wird. Auch in diesem Zusammenhang erscheint die Zufuhr von Q10 sinnvoll, da das Immunsystem durch Q10 aktiviert wird.

2) Q10 als Radikalfänger bei Strahlentherapie und Hyperthermie

Viele Krebsarten sind strahlensensitiv, wie beispielsweise der Krebs der Augennetzhaut. Durch Bestrahlung wird es in ein inaktives Narbengewebe umgewandelt. Zu hohe Strahlenbelastung kann jedoch wieder als auslösendes Moment einer späteren weiteren Tumorbildung fungieren - denn die Strahlentherapie selbst ist wiederum ein Kanzerogen. Auslösender Faktor hierbei ist wieder eine vermehrte Radikalbildung, die zu Mutationen führen kann.

Die Zuführung von Q10 könnte auch hier einer "Erschöpfung" der antioxidativen Schutzsysteme des Körpers vorbeugen.

Dies gilt auch für die Heilmethode der künstlichen Hyperthermie , die ebenfalls zur Bildung Freier Radikale führt. Die Hyperthermie ist eine Therapieform, bei der eine lokale oder regionale Überwärmung von Gewebe erzeugt wird.

Man unterscheidet heute prinzipiell drei Formen der Überwärmungstherapie: die endogene Hyperthermie, die exogene Hyperthermie und die Thermotherapie.

3) Operationen von Tumoren

Die positive Wirkung einer Q10 Zuführung sowohl direkt auf den Verlauf der Operation als auch auf den postoperativen Krankheitsverlauf erklärt sich in zweierlei Hinsicht:

- Während einer Operation kommt es zur vermehrten Bildung reaktiver Sauerstoffspezies und dadurch zu einer erhöhten Radikalbelastung im Körper. Q10 wirkt hier als Radikalfänger.

- Bei chirurgischen Eingriffen wird das körpereigene Immunsystem stark gefordert und beansprucht. Q10 aktiviert sowohl das unspezifische als auch das spezifische Immunsystem.

Das unspezifische Immunsystem ist das sog. angeborene Abwehrsystem des Menschen. Es wirkt unspezifisch z.B. bei Infektionen, Entzündungen. Die Abwehrmechanismen setzen schnell ein. Im Gegensatz dazu richtet sich das spezifische Abwehrsystem gegen bestimmte Mikroben oder anomale Zellen wie virusinfizierte Zellen oder Tumorzellen. Im Blut zirkulieren Antikörper, die aktiviert werden, wenn bestimmte, außergewöhnliche Angreifer abzuwehren sind.


Experimentelle Studien und Beobachtungen an Patienten

Bezüglich des Q10-Spiegels Krebskranker führten u.a. Ihse et al. (58) eine Studie an 83 Patienten durch, die an 8 unterschiedlichen Krebsarten erkrankt waren.

Es wurde festgestellt, daß in den 6 Fällen von Pankreaskrebs der niedrigste Q10-Spiegel aller Probanden nachzuweisen war. 40% der an Brustkrebs Leidenden hatten einen Q10-Spiegel von 0,60 und niedriger. 15% der Lungenkrebspatienten wiesen auch diesen niedrigen Q10-Spiegel auf. Eine Untersuchung des Q10-Spiegels, vorgenommen von Prof.Folkers (35) an 119 schwedischen Krebspatienten, bestätigte, daß der Q10-Mangel im Blut bei Brustkrebserkrankungen in der Regel höher ist als bei Lungenkrebs.

Interessant war für das Ärzteteam, daß bei 8 Pankreaskrebs-Patienten aus Schweden der Spiegel höher war als bei 6 vergleichbaren Kranken aus den USA. Obwohl klinische Untersuchungen nach der Verabreichung von Q10 erst bei wenigen Pankreaskrebs-Patienten vorgenommen werden konnten (zu diesem Zeitpunkt der Studie), war für die Forscher von großem Interesse festzustellen, daß bei 2 Patienten, die Q10 nur für 3 Wochen erhalten hatten, die Symptome Schmerz, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlaffheit und Übelkeit deutlich reduziert waren.

Eine weitere Studie, die von Mellstedt et al. (101) durchgeführt wurde, bestätigte, daß Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt waren, ein eindeutiges Q10-Defizit im Vergleich zu gesunden Menschen aufwiesen. An der Studie nahmen 116 Krebspatienten teil. Als weiteres Ergebnis wurde festgehalten, daß bei der Anwendung von Chemotherapien das Immunsystem kaum noch arbeitet und der Q10-Spiegel während der Behandlung auch nicht aufgebaut werden kann, weil die durch die Chemotherapie hervorgerufene Abwehrreaktion des Körpers große Mengen Q10 erfordert. Das durch die Chemotherapie verursachte besondere Q10-Defizit führt zu Nebenwirkungen der Therapie.

Hervorragende Ergebnisse brachte die Arbeit von Lockwood et al. (95). 32 Patienten der höchsten Risikostufe waren beteiligt. Drei der Patientinnen hatten nur noch eine sehr geringe Lebenserwartung, die deutlich unter der vorgesehenen Behandlungsdauer lag. Alle Probanden begannen die 18monatige Behandlung mit einer täglichen Q10-Gabe von 90 mg. Bei sechs Patientinnen wurden herausragende Erfolge erzielt. Auch bei den 26 übrigen Kranken waren deutliche Besserungen des allgemeinen Zustandes festzustellen. Gewichtsabnahmen waren nicht zu verzeichnen. Sterbefälle gab es keine.

Bei einer der sechs erwähnten Kranken wurde nach einiger Zeit die tägliche Q10-Dosis auf 390 mg (!) erhöht mit der Folge, daß bereits nach einem Monat der Tumor nicht mehr ertastbar war und nach dem zweiten Monat die Mammographie ein völliges Verschwinden des Tumors bestätigte.

Bei einer anderen Patientin, die sich vor der Behandlung einer Teiloperation hatte unterziehen müssen, wurde die Q10-Dosis auf 300 mg (!) täglich erhöht. Nach drei Monaten befand sie sich in hervorragender Verfassung, und es war kein Tumorgewebe mehr nachweisbar.

Bei einer 70jährigen Patientin konnte die tägliche Morphium-Dosis von 510 auf 30 mg reduziert werden.

Bei einer 54jährigen Lungenkrebspatientin trat vor der Behandlung Flüssigkeit aus der Lunge aus. Ihr Allgemeinzustand war sehr schlecht. Die Q10-Behandlung stoppte den Flüssigkeitsaustritt.

Bei einer ebenfalls 70jährigen hatte man bei der Brustamputation einen weiteren Tumor im Brustkorb festgestellt. Nach 6monatiger Q10-Behandlung war dieser zweite Tumor nicht mehr nachweisbar.

Eine 55jährige Patientin mußte sich ebenfalls einer Brustamputation unterziehen. Danach setzte die Q10-Behandlung ein. Die folgende Chemotherapie rief keinerlei Komplikationen hervor. Es gab keinen Haarausfall, keine negative Veränderung der Blutwerte, und ihr allgemeiner klinischer Zustand wurde als hervorragend bezeichnet.

Einer 82jährigen Probandin war vor 8 Jahren eine Brust amputiert worden. Um die Narbe hatten sich unzählige Metastasen gebildet. Nach der Q10-Behandlung verschwanden die Metastasen völlig. Spätere Untersuchungen gaben keinerlei klinischen Hinweis auf Spätmetastasen.

Bei einer 48jährigen Patientin war ebenfalls eine Brustamputation durchgeführt worden wegen eines Tumors mit einem Durchmesser von 3 Zentimetern. Zusätzlich stellte man 7 Lymphknoten fest, die tumorpositiv waren. Nach der Q10-Behandlung, die in Verbindung mit einer Chemotherapie und Strahlentherapie durchgeführt wurde, waren bis auf einen die Lymphknoten verschwunden, und der Allgemeinzustand wurde als hervorragend bezeichnet.

Prof.Folkers (31, 33, 34, 35, 40, 41, 42) hat über einen Zeitraum von 5-17 Jahren Krebspatienten beobachtet, von denen 10 nach geltenden medizinischen Maßstäben nur eine extrem kurze Überlebenschance hatten. Nach intensiver Q10-Therapie wurden bei einem der Kranken nach 3 Jahren, bei einem anderen nach 9 Jahren und bei einem dritten nach 10 Jahren keine Krebszellen mehr festgestellt. Ein an kleinzelligem Lungenkrebs leidender Patient galt nach 17 Jahren Behandlung mit Q10 als geheilt.

Es muß auch noch Prof.Dr.Linus Pauling, Vitaminforscher und zweifacher Nobelpreisträger, Erwähnung finden. Er hat gesagt: "Q10 ist eine der wichtigsten Entdeckungen der Ernährungswissenschaft in den letzten Jahrzehnten. Q10 gibt dem Herzen seine natürliche Vitalität zurück. Ich nehme es täglich." Professor Pauling ist im Jahre 1960 schwer an Krebs erkrankt. Er hat den Krebs mit hohen täglichen Q10-Gaben und hohen Vitamin C-Dosen mehr als 30 Jahre lang kontrolliert und konnte auf diese Weise seinen richtungsweisenden Forschungsarbeiten weiter nachgehen. Er starb im Alter von 93 Jahren.

Abschließend ein Bericht, der auf dem Q10-Kongreß in Boston 1998 vorgelegt wurde:

Judy et al. (63) berichteten über bemerkenswerte Erfolge bei der Behandlung von Prostata-Krebs mit Q10. Bei einer Dosis von 600 mg/Tag verringerte sich bei 10 von 14 Patienten die Größe der Drüse und die PSA-Werte reduzierten sich. Die Lymphozyten-Zahl erreichte eine normale Höhe.

Nach 360 Behandlungstagen waren die PSA-Werte um 73,6 Prozent und die Größe der Prostata um 48,4% reduziert. Die 4 Patienten, die auf die Therapie nicht ansprachen, waren die ältesten Patienten mit der weitesten Fortentwicklung der Krankheit und mit Metastasen im umliegenden Gewebe und den Knochen. Nebenwirkungen wurden bei den Patienten nicht beobachtet. Die bekannte Stimulation durch Q10 von IgG und T-Lymphozyten und der mögliche positive Effekt auf zytotoxische T-Zellen sind der wahrscheinliche Mechanismus des Rückgangs der Erkrankung.


Ausblick

Nach den derzeitigen Kenntnissen kann davon ausgegangen werden, daß Q10 verschiedene Angriffspunkte bei der Tumorentstehung aufweist:

Krebs wird häufig durch reaktive Sauerstoffverbindungen, den Radikalen induziert. Q10 als wesentliches fettlösliches Antioxidans fängt solche Radikale ab und macht sie damit unschädlich.
Q10 stärkt das körpereigene Immunsystem, das somit gezielter gegen den Krebs ankämpfen kann.
Q10 hat vermutlich einen positiven Einfluß auf die bei Krebszellen gestörte Zell-zu-Zell-Kommunikation.
Q10 schützt den Körper vor Nebenwirkungen bei konventionellen Krebstherapien.

Eine Basisversorgung mit Q10 sollte demnach einen festen Platz in der Prävention und zusätzlich zu konventionellen Therapien von Krebserkrankungen einnehmen!

Darüber hinaus werden immer wieder neue Ansätze für die Anwendung von Q10 diskutiert. Für eine genaue Klärung sind allerdings weitere Studien erforderlich, die aber noch nicht abgeschlossen sind.

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