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Chronische
Erschöpfungszustände
(Chronic
Fatigue Syndrom)
Beim
CFS ist die verminderte Energiebereitstellung der Mitochondrien mit einer
verminderten Belastungstoleranz verbunden.
Judy
et al. (60)
haben im Rahmen einer Studie 10 Frauen im Alter von 28-38 Jahren, die
an chronischen Erschöpfungszuständen litten, untersucht und
mit Q10 behandelt. Die Studie umfaßte einen Zeitraum von 90 Tagen
und den Patientinnen wurden tägliche Q10-Dosen von 100 mg zugeführt.
Die Forscher stellten fest, daß die Q10-Spiegel bei allen Probanden
morgens um 8 Uhr am höchsten und abends um 17 Uhr am niedrigsten
waren. Zusätzlich wurden die Herztätigkeit und der Blutdruck
sowohl im Ruhezustand als auch unter Belastung geprüft.
Vor der Q10-Behandlung litten die Patientinnen nach Belastungsübungen
unter Krämpfen der Beinmuskulatur, genereller Beinmüdigkeit
und Kurzatmigkeit.
Nach den Q10-Gaben hatten sich nach 14 Tagen die generellen negativen
Symptome abgebaut. Der Blutausstoß der linken Herzkammer war abends
deutlich verbessert. Alle Probandinnen konnten, ohne Beinkrämpfe
und Kurzatmigkeit zu erfahren, über 1,13 Minuten entsprechende Übungen
absolvieren.
Sodann wurde Q10 abgesetzt. Nach 30 Tagen war der ursprünglich schlechte
Zustand wieder gegeben. Nach dieser Feststellung bekamen die Patientinnen
wieder die Q10-Gaben, und ihr Zustand verbesserte sich wieder deutlich
in dem zuvor beschriebenen Ausmaß.
Eine weitere Untersuchung zum gleichen Krankheitsbild wurde auf dem Q10-Kongress
(1998) in Boston vorgestellt: Judy et al. (61)
stellte aufgrund einer Cross-Over-Studie an Patienten, die in der ersten
Gruppe (A) 100 mg/Tag Q10 und in der zweiten Gruppe (B) 300 mg/Tag Q10
erhielten, fest, daß in Gruppe A 60% und in Gruppe B 91% positiv
auf die Q10-Therapie reagierten. In beiden Gruppen war die Beschwerdefreiheit
dosisabhängig. Die Wirkung trat in Gruppe A nach etwa 60 Tagen und
Gruppe B bei erhöhter Dosisverabreichung von Q10 bereits nach 30
Tagen ein.
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