|
62
Muskeldystrophie
und neurogene Atrophie
(Muskelschwund)
Muskelschwund ist eine fortschreitende Degeneration von Muskeln, die in
mehreren einander ähnlichen Formen auftritt. Die einzelnen Formen
erstrecken sich jeweils auf bestimmte Muskelgruppen und entstehen in unterschiedlichen
Lebensaltern.
Die Auslöser für die verschiedenen Arten des Muskelschwund können
unterschiedliche Ursachen haben. Sie können vererbt oder durch Krankheiten
erworben worden sein. Oft sind sie geschlechtsbezogen.
Sie können im frühen Kindesalter oder erst bei Erwachsenen auftreten.
Die Anzeichen bei den Muskelschwund-Arten können zum Teil fließende
Übergänge haben. Der Beginn ist meist schleichend und beginnt
in den kleinen Muskeln der Hand. Danach tritt meist die typische Veränderung
der Hand auf (Krallenhand). Der Befall der Muskeln kann sich über
wenige Jahre bis zu Jahrzehnten erstrecken. Befallen werden dann auch
die Unter- und Oberarme, Unter- und Oberschenkel, der Rumpf und das Rückenmark.
Meist tritt schlußendlich der Tod durch Lähmung der Atemmuskulatur
ein.
Eine Behandlung der Muskelatrophie ist bisher ein schwer zu erfassendes
Ziel gewesen, doch die ersten Ansätze sind mit Q10 bereits 1967 an
der Kinderklinik von Stanford/Kalifornien gemacht worden. Es war Doktor
Franz Enzmann, der Hersteller des hier vorgestellten MSE-Produktes Q10,
der in Zusammenarbeit mit Prof.K. Folkers (36,38,39)
mit der Behandlung von an Muskelschwund vom Duchenne Typ erkrankten
Kindern betraut wurde. Es wurde mit der Behandlung von zwei erkrankten
Brüdern (6 und 8 Jahre alt) begonnen. Die "Detro boys"
waren nicht mehr in der Lage, das Bett zu verlassen, selbst ihr Händedruck
war bereits sehr schwach.
Normalerweise sind diese Kinder an den Rollstuhl gebunden und überleben
die Pubertät selten.
Die beiden Brüder wurden dreimal täglich mit je 33,3 mg Q10
behandelt, das in Maisöl gelöst wurde. Beide Kinder konnten
etwa nach drei bis vier Monaten wieder aufstehen und spielen. Der Muskelzerfall
wurde deutlich verlangsamt, was am starken Abfall eines Muskelenzyms (CPK)
im Blut verfolgt werden konnte.
Diese ersten Forschungsergebnisse ermutigten zu weiteren Schritten. Prof.G.P.Littarru
(93) berichtet
darüber in seinem Buch "Energie und Schutz":
"Seit
seiner chemischen Charakterisierung wurde Co Q10 in den folgenden Jahren
bei verschiedenen Formen von muskulärer Dystrophie am Labortier und
am Menschen getestet....Im Jahre 1985 veröffentlichten Folkers et
al. eine Studie, die an 12 Patienten mit Muskeldystrophie und neurogener
Atrophie
durchgeführt worden war. Es handelte sich um eine Doppelblind-Studie,
und aufgrund der Verbesserung des Herzminutenvolumens
war es möglich, die Patienten der Co Q10-Gruppe oder der Placebo-Gruppe
richtig einzuordnen...Ein wichtiger Beitrag zur Untersuchung der Co Q10-
Wirkung bei mitochondrialen Myopathien
wurde durch die Studien von Scarlato und seiner Gruppe geleistet. Diese
Autoren führten eine multizentrische placebokontrollierte Doppelblindstudie
durch, während der 59 Patienten mit Co Q10 oder Placebo behandelt
wurden....Nach der Behandlung mit Co Q10 waren die Milchsäurespiegel,
die durch körperliche Bewegung erhöht waren, signifikant niedriger.
Im Hinblick auf die klinischen Parameter war nach sechsmonatiger Behandlung
eine signifikante Verbesserung des MRC
Medical
Research Council)-Indexes zu beobachten. Es handelte sich dabei
um eine Gesamtverbesserung, die alle Muskelgruppen und noch signifikanter
die Muskelgruppen der distalen
Extremitäten betraf."
Festzuhalten
ist auch, daß Ubichinon Q10 genetische Schäden zwar nicht reparieren
kann, es ist jedoch in der Lage, weiteren Zellschädigungen entgegenzuwirken,
um auf diese Weise dem schnellen Fortschreiten der Krankheit Einhalt zu
gebieten.
Q10 ist eine körpereigene Substanz, durch die Patienten mit Muskelschwund
eine sichere und verbesserte Lebensqualität gewährleistet werden
kann. Ausreichend hohe Q10-Spiegel sind die Voraussetzung.
Ergänzende Studienergebnisse: (138),
(152).
|