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Muskeldystrophie und neurogene Atrophie
(Muskelschwund)

Muskelschwund ist eine fortschreitende Degeneration von Muskeln, die in mehreren einander ähnlichen Formen auftritt. Die einzelnen Formen erstrecken sich jeweils auf bestimmte Muskelgruppen und entstehen in unterschiedlichen Lebensaltern.

Die Auslöser für die verschiedenen Arten des Muskelschwund können unterschiedliche Ursachen haben. Sie können vererbt oder durch Krankheiten erworben worden sein. Oft sind sie geschlechtsbezogen. Sie können im frühen Kindesalter oder erst bei Erwachsenen auftreten.

Die Anzeichen bei den Muskelschwund-Arten können zum Teil fließende Übergänge haben. Der Beginn ist meist schleichend und beginnt in den kleinen Muskeln der Hand. Danach tritt meist die typische Veränderung der Hand auf (Krallenhand). Der Befall der Muskeln kann sich über wenige Jahre bis zu Jahrzehnten erstrecken. Befallen werden dann auch die Unter- und Oberarme, Unter- und Oberschenkel, der Rumpf und das Rückenmark. Meist tritt schlußendlich der Tod durch Lähmung der Atemmuskulatur ein.

Eine Behandlung der Muskelatrophie ist bisher ein schwer zu erfassendes Ziel gewesen, doch die ersten Ansätze sind mit Q10 bereits 1967 an der Kinderklinik von Stanford/Kalifornien gemacht worden. Es war Doktor Franz Enzmann, der Hersteller des hier vorgestellten MSE-Produktes Q10, der in Zusammenarbeit mit Prof.K. Folkers (36,38,39) mit der Behandlung von an Muskelschwund vom Duchenne Typ erkrankten Kindern betraut wurde. Es wurde mit der Behandlung von zwei erkrankten Brüdern (6 und 8 Jahre alt) begonnen. Die "Detro boys" waren nicht mehr in der Lage, das Bett zu verlassen, selbst ihr Händedruck war bereits sehr schwach.

Normalerweise sind diese Kinder an den Rollstuhl gebunden und überleben die Pubertät selten.

Die beiden Brüder wurden dreimal täglich mit je 33,3 mg Q10 behandelt, das in Maisöl gelöst wurde. Beide Kinder konnten etwa nach drei bis vier Monaten wieder aufstehen und spielen. Der Muskelzerfall wurde deutlich verlangsamt, was am starken Abfall eines Muskelenzyms (CPK) im Blut verfolgt werden konnte.

Diese ersten Forschungsergebnisse ermutigten zu weiteren Schritten. Prof.G.P.Littarru (93) berichtet darüber in seinem Buch "Energie und Schutz":

"Seit seiner chemischen Charakterisierung wurde Co Q10 in den folgenden Jahren bei verschiedenen Formen von muskulärer Dystrophie am Labortier und am Menschen getestet....Im Jahre 1985 veröffentlichten Folkers et al. eine Studie, die an 12 Patienten mit Muskeldystrophie und neurogener Atrophie durchgeführt worden war. Es handelte sich um eine Doppelblind-Studie, und aufgrund der Verbesserung des Herzminutenvolumens war es möglich, die Patienten der Co Q10-Gruppe oder der Placebo-Gruppe richtig einzuordnen...Ein wichtiger Beitrag zur Untersuchung der Co Q10- Wirkung bei mitochondrialen Myopathien wurde durch die Studien von Scarlato und seiner Gruppe geleistet. Diese Autoren führten eine multizentrische placebokontrollierte Doppelblindstudie durch, während der 59 Patienten mit Co Q10 oder Placebo behandelt wurden....Nach der Behandlung mit Co Q10 waren die Milchsäurespiegel, die durch körperliche Bewegung erhöht waren, signifikant niedriger. Im Hinblick auf die klinischen Parameter war nach sechsmonatiger Behandlung eine signifikante Verbesserung des MRC Medical Research Council)-Indexes zu beobachten. Es handelte sich dabei um eine Gesamtverbesserung, die alle Muskelgruppen und noch signifikanter die Muskelgruppen der distalen Extremitäten betraf."

Festzuhalten ist auch, daß Ubichinon Q10 genetische Schäden zwar nicht reparieren kann, es ist jedoch in der Lage, weiteren Zellschädigungen entgegenzuwirken, um auf diese Weise dem schnellen Fortschreiten der Krankheit Einhalt zu gebieten.

Q10 ist eine körpereigene Substanz, durch die Patienten mit Muskelschwund eine sichere und verbesserte Lebensqualität gewährleistet werden kann. Ausreichend hohe Q10-Spiegel sind die Voraussetzung.

Ergänzende Studienergebnisse: (138), (152).