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Alkoholtoxische Hepatitis

Auch bei einer durch starken Alkoholgenuß ausgelösten Hepatitis (Gelbsucht) sind nennenswerte Erfolge nach einer Ubichinon Q10-Behandlung zu verzeichnen und in einer Studie festgehalten worden.

"Patienten, bei denen zum Teil neben einer schweren alkoholtoxischen Lebererkrankung eine Leberzirrhose vorlag, wurden randomisiert einer Kontroll- und Therapiegruppe zugeordnet....In der Verum-(Antioxidatien)-Gruppe wurden signifikant geringere Werte für MDA, Bilirubin und Ammoniak gemessen als in der Kontrollgruppe; die Letalität betrug in der Kontrollgruppe 40 %, in der Antioxidantien-Gruppe dagegen nur 6,5 % und die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus war unter Antioxidantien um sechs Tage verkürzt." (Heft 9/93 des Apotheker-Journals)

Man weiß heute, daß Alkohol ab einer bestimmten Menge unmittelbar leberschädigend wirkt. Der tägliche Konsum von Alkohol erhöht das Risiko an einem schweren Leberleiden zu erkranken. Dabei ist die Leberzirrhose als besonders tückisch anzusehen, weil in den Anfangsstadien keine oder kaum Beschwerden auftreten. Nur eine Leberfunktionsprüfung zeigt typische Anomalien auf. Lebergewebsproben können den genauen Schaden aufzeigen. Die Leber fördert die Ausscheidung von Arzneimitteln und Toxinen.

Die Leber besteht u.a. aus zahlreichen Leberläppchen, von denen jedes von Ästen der Leberschlagader umgeben ist, in denen sich die Leberzellen befinden.

Die Leber ist gemeinsam mit den Nieren für die Reinigung des Blutes von Giftstoffen, die sich dort ansammeln, verantwortlich. Die aus dem Blut zu entfernenden Substanzen nimmt die Leber auf, verändert ihre chemische Struktur, macht sie wasserlöslich und sondert sie in die Galle ab.

Daß dieser Vorgang der "Abfallentsorgung" einen hohen Energiebedarf mit sich bringt, muß nicht besonders erläutert werden. Die Energie-Versorgung ist wiederum abhängig vom Q10-Spiegel des Körpers. Jedes Organ kann nur dann seine Aufgaben optimal erfüllen, wenn die dafür notwendige Energie bereitgestellt werden kann.