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58 Übergewicht, Fettsucht, Fettleibigkeit
a) Auswirkung einer Q10-Einnahme
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| Ausgangsbaisis * | Ausgangsgewicht in kg | nach 8-9 Monaten Q10-Gabe | nach 3 Monaten Q10-Gabe |
| Niedriger | 110,0 ± 21,0 | 97,5 ± 19,8 | 94,6 ± 18,4 |
| Höher | 103,5 ± 17,9 | 97,7 ± 15,2 | -- |
Veränderung des BMI nach Q10-Behandlung
| Ausgangsbasis | Ausgangsindex-Punkt | nach 8-9 Mon. Q10-Gabe | nach 3 Mon. Q10-Gabe |
| niedriger | 41,4 ± 6,3 | 36,4 ± 6,3 | 35,7 ± 6,0 |
| höher | 37,3 ± 1,7 | 35,3 ± 1,5 | -- |
Prozentuale Veränderung des Körpergewichts und des BMI nach 8-9 Wochen und nach 3 Monaten
| Ausgangsbasis | nach 8-9 Wochen in % | nach 3 Monaten in % | |
| niedriger | Gewicht BMI |
12,2
± 3,4 12,3 ± 3,3 |
16,6
± 3,2 16,5 ± 2,7 |
| höher | Gewicht BMI |
5,4
± 3,3 5,4 ± 1,8 |
5,9
± 1,7 6,0 ± 1,8 |
Bei diesen Studien wurde festgestellt, daß bei einigen Probanden zunächst eine geringe Gewichtszunahme zu verzeichnen war, die sich aber nach 1-3 Wochen zurück bildete. Dann trat die Gewichtsabnahme ein.
Die Autoren kamen daraus zu der Erkenntnis, daß bei diesen Probanden
zunächst das "Gleichgewicht" im Körper mit angemessenen Q10-Spiegeln
hergestellt werden mußte; sodann konnte die Regulation mit Gewichtsabnahme
einsetzen.
Wie eingangs bereits erwähnt, ist Übergewicht ein großes Problem in der Bevölkerung. Hauner bezeichnete Übergewicht generell als Indikator für ungesunde Lebensweise (Deutsches Ärzteblatt 51/52, 1996). Eine wesentliche Risikobegrenzung kann durch Senkung des Körpergewichts beobachtet werden.
Hier beginnen jedoch die Frustrationen. Das Ziel, Körpergewicht dauerhaft zu senken, wird oft nicht erreicht. Ständiges Hungergefühl, manchmal verbunden mit Heißhungerattacken, lassen die "Hungerkünstler" aufgeben.
Eine weitere Erklärung für das Hungergefühl fanden Forscher - neben der Unterzuckerung durch vermehrt ausgeschüttetes Insulin - in der verminderten Bildung der Transmittersubstanz Serotin. Diese Substanz wird im Gehirn aus Tryptophan aufgebaut und vermittelt dem Körper das Gefühl, satt zu sein.
Tryptophan kann aber nur mit Hilfe von Insulin ins Gehirn gelangen. Insulin wiederum kann mit Hilfe von Chrom III optimal an die Zellen andocken. Ein Mangel an Chrom III führt also zur Insulinresistenz und damit zum Serotinmangel.
ChromIII hat zwar keinen direkten Einfluß auf das Körpergewicht, es ist aber für eine dauerhafte Gewichtsregulierung not- wendig. Es wirkt über die Senkung der erhöhten Insulin-Blutspiegel.
Zur Erläuterung: Eine wichtige Tatsache ist, daß als Folge der verstärkten Insulinausschüttung die Hunger/Sättigungs-Regulation im Zwischenhirn gestört wird. Eine Spirale kommt damit in Gang, die in rasantem Tempo zur Fettsucht führt.
Ein ständiges Übermaß an Kohlenhydraten und hohe Blutzuckerspiegel lösen hohe Insulinausschüttungen aus und füllen das Fettgewebe auf. Ein konstant hoher Insulinspiegel macht Heißhunger. Es wird vermehrt gegessen - mit den oben beschriebenen Auswirkungen. Es kommt zu "Hungerattacken". Das ganze System gerät nach und nach aus den Fugen und steuert unausweichlich in den Finalzustand des metabolischen Syndroms.
Diesem Syndrom sind folgende Symptome gemeinsam:
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Insulinresistenz
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erhöhter
Blutdruck
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Abnahme de HDL`s
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Zunahme der LDL`s
und Fettsäure im Blut
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