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Arterienverkalkung
(Arteriosklerose)
Ständiger Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Nikotin, Zuckerkrankheit
(Diabetes mellitus), psychischer Streß und der normale Alterungsprozeß
sind die primären Auslöser einer Arterienverkalkung, einer krankhaften
Veränderung der Arterienwände. Durch Überlastung von Herz
und Gefäßsystem kommt es in den Arterien zu einem Elastizitätsverlust
und zu Verdickungen und Verhärtungen in den Blutgefäßen,
so daß die Arterien immer enger werden. Dies wird dann im Sprachgebrauch
mit "Verkalkung der Arterien" bezeichnet. Überall dort,
wo die Ablagerungen erhabene, unregelmäßige Herde gebildet
haben, kann ein Blutpfropf, eine Thrombose entstehen.
Ausgelöst und unterhalten wird der arteriosklerotische Prozeß
durch die Peroxidation der Blutfette (Lipoproteine).
Fast jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad anfällig für
Arterienverkalkungen, und es ist ratsam, frühzeitig vorbeugend dem
entgegenzuwirken, denn die Verstopfung einer Arterie kann fatale Folgen
für die Gesundheit haben.
In
vivo spielt die initiale LDL Oxidation in den Arterien eine wesentliche
Rolle bei der Bildung arteriosklerotischer Läsionen.
Ubichinon Q10 ist in menschlichen LDL´s das einzige wirksame Antioxidans,
während Vitamin E in dieser Initialphase, so Feststellungen von Dr.Kontush
et al. (76)
von der Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf, pro-oxidativ
wirkt.
Eine zu niedrige Konzentration von Antioxidantien im Blut stellt einen
hohen Risikofaktor für Herzkrankheiten und eine sich entwickelnde
Arterienverkalkung dar. Somit hat Q10 die zentrale Aufgabe
beim rechtzeitigen Schutz von LDL.
Wissenschaftler des Herzforschungsinstituts in Sydney, Australien, unter
der Leitung von Dr.Ronald Stocker (136,
137) überprüften diese Hypothese. Die veröffentlichten
Ergebnisse ihrer Untersuchung zeigten, daß Co Q10 ein bedeutendes
natürliches Antioxidans ist, das Blutlipide vor Schädigungen
durch die freien Radikale schützt.
Die Antioxidantien schützen die Zellmembranen vor den sogenannten
freien Radikalen, aggressiven Stoffen, die im Stoffwechselprozeß
entstehen. Antioxidantien, z.B. Q10, nehmen den überschüssigen
Sauerstoff auf und machen die Freien Radikale unwirksam; sie wirken so
als "Radikalenfänger".
| Dr.
Stocker berichtet: "Unsere Ergebnisse unterstützen die
Annahme, daß Q10 ein bedeutender, risikovermindernder Faktor
bei der Entwicklung der Arterienverkalkung ist." Die Schlußfolgerung
der Studie war, daß Q10 ein effektiveres Antioxidans ist als
Vitamin E und Carotin. |
Ergänzende
Literaturhinweise für den Bereich Herz-/Kreislauferkrankungen:
(19,
20, 26), (74,
81), 100,
(119,
127),
(139,
143, 147, 148)
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