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37 Koronarthrombose, HerzinfarktDie Koronarthrombose steht bei den Ursachen von Herzmuskelerkrankungen an erster Stelle. Viele Menschen überleben sie nicht. Bei einer solchen Thrombose wird ein Herzkranzgefäß völlig verschlossen. Dieser Vorgang verursacht dann den Herzinfarkt. Beim Herzinfarkt stirbt ein Bezirk der Herzmuskulatur ab, denn der Herzmuskel kann nicht mehr mit Blut versorgt werden. Auf die Gefahren eines solchen Vorgangs muß nicht besonders hingewiesen werden. Rauchen, Übergewicht, Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck, mangelnde Bewegung, falsche Ernährung und in seltenen Fällen auch Veranlagung erhöhen die Gefahr, an einer Koronarthrombose zu erkranken. Herzattacken haben aus der medizinischer Sicht viele Gesichter. Kein Herzanfall gleicht dem anderen. Der angerichtete Schaden im Herzen ist von Fall zu Fall verschieden. Auch die Symptome eines Herzanfalls können durchaus unterschiedlich sein. Das Herz hat zwar einen Selbstschutz eingebaut, der aber belastet ein ohnehin geschwächtes Herz sehr stark und erschöpft außerdem die energetischen Kapazitäten, was uns wieder zu Ubichinon Q10 führt. Der Selbstschutz bewirkt das "Anspringen eines Umgehungskreislaufs". Kleinere Blutgefäße versorgen dann den Teil des Herzens mit Blut, den bisher die nun blockierte Arterie bedient hat. Gaben von Q10 haben nun die Aufgabe, die Vorräte an Bioenergie aufzufüllen, um dadurch das erkrankte Herz zu stärken. Wenn der Mangel an Bioenergie die Folge eines Q10-Defizits war, wird bei Q10-Zuführung nicht nur das Herz gekräftigt, sondern es wird auch leichter mit der nächsten Attacke fertig. Eine Studie der Freien Universität Brüssel, die im Jahre 1984 gefertigt wurde, bestätigt dies. Dr. J.H.P. Vanfraechem (147) hatte bereits bewiesen, daß sich allein durch die Einnahme von Q10 die Herzleistung junger Menschen verbessern läßt. Auf dieser Erkenntnis aufbauend, wurde die erwähnte Studie an Patienten durchgeführt, die durchschnittlich 58 Jahre alt waren. Die Probanden litten alle unter einem schwerkranken Herzen. Während der Untersuchungszeit wurde die bis dahin durchgeführte Medikamentierung beibehalten. Vor Beginn der Q10-Behandlung testete man die maximale Sauerstoffnutzung der Probanden mit Hilfe eines Fahrradergometers. Täglich wurden 100 mg Q10 verabreicht. Nach 12 Wochen wurden die Belastungswerte der Herzen neu gemessen. Die Kardiologen kamen zu beeindruckenden Ergebnissen, denn die Pumpfähigkeit des Herzens stieg um durchschnittlich 20% an, und die Pumpkapazität und Pumpenergie erhöhten sich stark. Die Kraft des Herzmuskels wuchs um 12% an. Als die Ärzte dann ohne Wissen der Patienten die Q10-Behandlung absetzten und statt dessen Placebos verabfolgten, ging der zuvor errungene Behandlungserfolg sukzessive verloren, und der Gesundheitszustand war wieder als kritisch einzuordnen. Kein Herzanfall kann als harmlos eingestuft werden. Nun ist es leider so, daß man eine oder sogar mehrere Herzattacken erleiden kann, ohne sie als solche zu erkennen. Die angerichteten Schäden sind nur auf dem EKG als "Narbe" erkennbar. Vielerlei Einflüsse erhöhen die Gefahr, einen Infarkt zu erleiden. So z.B. Bluthochdruck, Arterienverkalkung, rheumatische Herzerkrankungen, Diabetes oder auch angeborene Herzfehler, um nur einige zu nennen. Heute ist es allgemeine Kenntnis, daß nach einem Infarkt die Lebensweise völlig umgestellt werden muß. Wer sich frühzeitig auf die Gefahren einstellt, hat deshalb die gute Chance, selbst schwere Anfälle zu überleben. Die Devise muß also heißen, den Lebensmotor vor Leistungsverlust zu bewahren. Und genau hier setzt die große Aufgabe des Coenzyms Q10 ein, denn es wirkt vorsorgend und behandelnd zugleich. In der Q10-Forschung haben die Herzkrankheiten breitesten Raum eingenommen. Forscher aus aller Welt widmeten sich diesem Thema, und unbestritten ist unter ihnen die positive Wirkung dieses Coenzyms für den Motor unseres Lebens.
Mit der Entdeckung des Q10 gelang der wissenschaftliche Durchbruch, der
Herz und Kreislauf stärkt und das Leben auf natürliche Weise
verlängert. Ohne Q10 funktioniert das Herz nicht. Bei einem zu niedrigen
Q10-Wert im Herzen verschlechtert sich seine Leistungsfähigkeit.
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