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33 Angina pectorisBei dieser Ischämischen Herzkrankheit ist die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels unzureichend, weil Ablagerungen die Herzkranzgefäße verengen (Arterienverkalkung) oder wegen eines Infarkts, der den koronaren Blutzufluß abrupt reduziert. Bei der Angina pectoris handelt sich um eine spezielle Art der ischämischen Herzkrankheit. Sie wird häufig durch körperliche Überanstrengung oder starken Streß ausgelöst. Erkrankungen der Herzkranzgefäße sind die häufigste Ursache der Angina pectoris. Anfälle von Angina pectoris sind schmerzhaft. Der Schmerz zeichnet sich häufig durch ein Engegefühl im Brustkorb aus, der bis in die Schulter-, Arm- und Handregion ausstrahlen kann. Die betroffenen Personen haben dann das Gefühl, als wenn sich ein Gurt immer enger um den Brustkorb zusammenzieht. In schlimmen Fällen kann sich sein Blutpropf bilden, der die Herzkranzarterien verstopft. Körperliche Belastung, psychische Belastung, Kälte, aber auch zu reichhaltige oder zu schwere Nahrungsaufnahme können einen Angina-pectoris-Anfall auslösen. Grundsätzlich ist das Auftreten von Angina pectoris als Vorbote eines drohenden Herzinfarktes anzusehen. Zu welchen Ergebnissen kam nun die Q10-Forschung im Zusammenhang mit diesen schweren Formen der Herzerkrankung? Bereits im Jahre 1985 berichtete eine angesehene amerikanische Zeitschrift für die Herzwissenschaft ("American Journal of Cardiology") darüber, wie stark eine Q10-Behandlung die Lebensqualität von Angina-pectoris-Patienten zu verbessern vermag. Die Ergebnisse der Studie wurden von Forschern der Hamamatsu Universität in Japan vorgelegt. Die Ergebnisse nach einer nur 4-wöchigen Q10-Einnahme in einer Dosis von 150 mg täglich waren frappierend: Die Zahl der Angina-Anfälle sank im Durchschnitt von 5,3 auf 2,5. Der Bedarf an Nitroglycerin-Medikationen, das ist das Standard Medikament gegen Angina-pectoris-Anfälle, halbierte sich von 2,6 auf 1,3 Tabletten. Die Zeitdauer, während der die Patienten Gehleistungen zu erbringen vermochten, stieg während der Q10-Behandlung um 17%. Ein weiteres interessantes Ergebnis war, daß die Belastungsdauer vor dem Auftreten eines Mangels in der Blutversorgung (Ischämie) unter Placebo 196 Sekunden und nach der Einnahme von Q10 284 Sekunden betrug. Das entspricht einer Erhöhung der Belastungsdauer um 44%. In einer anderen Studie verbesserten sich die Leistungsgrenzen im Belastungstest bei der Q10-Gruppe von durchschnittlich 4,55 Minuten vor der Behandlung auf 7,15 Minuten am 7. Tag der Behandlung, während die Placebo-Gruppe keine bemerkenswerten Verbesserungen während des Untersuchungszeitraums erkennen ließen. Fazit des Studienleiters Dr.Yoshikazu Hiasa (49): "Die Verabreichung von hohen Q10-Gaben hilft, den Elektronentransport in den Mitochondrien der Angina-Kranken reibungslos ablaufen zu lassen, so daß die Sauerstoffnutzung im Herzmuskel verbessert wird. Q10 wird daher als wirksam zur Behandlung von Angina pectoris betrachtet. Sein Wirkmechanismus ist von Grund auf anders als der der konventioneller Medikamente." Im Jahre 1991 veröffentlichten Dr.Michael Wilson et al. (154) die Ergebnisse einer Studie über Q10-Therapie und Belastungsdauer bei stabiler Angina. Es handelte sich um eine placebokontrollierte Doppelblind-Parallelstudie, in der Q10 in einer Dosierung von 150 oder 300 mg pro Tag Patienten mit stabiler Angina in 10 Zentren verabreicht wurde, um die Sicherheit und Wirksamkeit zu bewerten. Die Ubichinon Q10- Monotherapie resultierte in einer Steigerung der Belastungsdauer bis zum Stenokardieanfall um 70 Sekunden in der mit 300 mg behandelten Gruppe und um 65 Sekunden in der mit 150 mg behandelten Gruppe am Ende der ersten Woche und um jeweils 140 und 127 Sekunden am Ende der vierten Woche. Die Ergebnisse zeigten auch eine 60%ige Abnahme der Häufigkeit von Stenokardieanfällen bei Patienten, die mit 150 mg pro Tag behandelt worden waren.
Auch Dr.Mortensen (108) bestätigte in einer 1994 veröffentlichten Studie die positiven Effekte einer Q10-Therapie bei Angina pectoris - Patienten.
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