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Q10 - Bedarf

Unterschiedlicher Q10-_Bedarf

Dr.med.Gerhard Ohlenschläger (120) schreibt in seiner Veröffentlichung: Das Vitaminoid Ubichinon (Coenzym Q10):

"Sobald ein Defizit an Q10 - aus welchen Gründen auch immer - 25 Prozent überschreitet, kommt es über morphologische Mitochondrien-Veränderungen, über funktionelle Insuffizienzen der Elektronentransportkette und über Störungen in der geordneten Energiebereitstellung sowie radikalischen Exazerbationen zu empfindlichen Störungen und Funktionsverlusten vieler, eigentlich aller Körperfunktionen".

Aber auch bei jüngeren, gesunden Menschen sollte an eine Nahrungsergänzung mit Q10 gedacht werden, zumal hier berufliche Belastungen mit bedrückendem Streß, sportliche Betätigung und psychische Belastungen hohe Anforderungen an den Organismus stellen. Diese Umstände erfordern Energie und damit Q10.

Fehlt Q10, kann der Körper die ihm abgeforderten Leistungen nur für einen sehr begrenzten Zeitraum erbringen. Fordern wir ihm mehr ab, als er in der Lage ist zu erbringen (Selbstüberschätzung), verlangen wir ihm als Folge des auftretenden oxidativen Stresses das Wertvollste ab, die Gesundheit.

Q10 ist im Körper frei mobilisierbar. Es wird immer dorthin beordert, wo es am meisten gebraucht wird, z.B. in der Haut bei intensiver UV-Bestrahlung, in den Muskeln bei Sportlern. Ist nicht genug vorhanden, beginnt eine unheilvolle Kaskade, denn das Zerstörungswerk der "Freien Radikale" kann ungebremst seinen Anfang nehmen.

Chronisch kranke Menschen werden meist nur symptomatisch behandelt. Sie sind häufig "Opfer" der Nebenwirkungen herkömmlicher Arzneimittel. Kein Arzneimittel kann Q10 ersetzen , doch erst durch Q10 können Arzneimittel (außer Antibiotika) richtig wirken. Arzneimittel erhöhen in einzelnen Fällen sogar den Q10-Bedarf und Verbrauch.

"Ubichinon (Coenzym) Q10 wird zwar auch aktiv von unseren Zellen synthetisiert. Dies ist der Grund, warum Q10 nach der klassischen Definition kein Vitamin ist. Unsere Q10-Gewebsspiegel sind sowohl von der endogenen Biosynthese als auch von der exogenen Zufuhr abhängig". (Zitat von: Prof. Gian Paolo Littarru, Universität Ancona/Italien) (93).